Hier findest du Infografiken zu den Aufnahmeverfahren in einzelnen Studienrichtungen. Um alle Artikel zu deiner gewählten Studienrichtung zu lesen, verwende im „Uni“ oder „FH“ Menü die „Informieren“ Unterseite der Studienrichtung.

  • Polizei: Bewerberinnen und Bewerber dringend gesucht

    Polizei in Wien, Tirol und Vorarlberg sucht Nachwuchs

    Innenminister Gerhard Karner hielt zur Personalsituation bei der Exekutive fest, vor allem in Wien, Tirol und Vorarlberg würde mehr Polizeinachwuchs benötigt. Zum einen gebe es zu wenig Bewerber:innen für die Aufnahme an die Polizeischule, zum anderen würden viele den Aufnahmetest körperlich bzw. sprachlich nicht schaffen. Deshalb habe man gemeinsam mit Wien eine Recruiting-Kampagne gestartet, die auch auf den Westen ausgerollt werden soll. Karner appellierte aber auch an die Abgeordneten, für den „interessanten und abwechslungsreichen Beruf“ zu werben. Auch Quereinsteiger:innen seien willkommen.

    Ob die Kampagne erfolgreich sein wird, wird sich laut einem Vertreter des Innenministeriums allerdings erst im ersten Quartal nächsten Jahres zeigen. Das Recruiting sei momentan sehr schwierig, weil viele andere Dienststellen und Unternehmen „im gleichen Bereich fischen“. Derzeit sind ihm zufolge österreichweit 3.064 Polizeischüler:innen in Grundausbildung, 822 sind für Wien aufgenommen. Allein heuer würden aber 395 Polizist:innen in Wien in den Ruhestand treten.

    (Quelle: Parlamentskorrespondenz, Okt. 2022)

    PS: Wer bei der Vorbereitung auf den Aufnahmetest Hilfe sucht, findet sie in den Vorbereitungskursen und Einzeltrainings von Mag. Sandra Bechtold.

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  • Yvonnes Vorbereitung auf den Veterinärmedizin Aufnahmetest

    Erfahrungsbericht Yvonne: So habe ich mich auf den Veterinärmedizin Aufnahmetest vorbereitet

    Ich habe im April 2022 an dem Vorbereitungskurs für den Aufnahmetest des Veterinärmedizinstudiums teilgenommen – und den Aufnahmetest dann auch erfolgreich absolviert 😊

    Der Kurs wurde in vier Tage aufgeteilt. Der Tag startete um 9.00 Uhr und endete um 18.00 Uhr, zwischendrin hatte man eine Stunde Mittagspause.  In den vier Tagen hat man einen guten Einblick bekommen, wie der Test abläuft und wie man sich am besten dafür vorbereitet. Die Themen waren aufgeteilt in Physik, Chemie, Biologie und Studium/Beruf. Besonders gut fand ich, dass uns teilweise auch Studenten der VetMed unterrichtet haben und uns von ihren Studienalltag erzählt haben und uns einige Fragen beantwortet haben. Zudem hat man auch einige Tipps zum Thema Wohnungssuche und Leben in Wien bekommen.

    Die einzelnen Fächer waren dann nochmal in verschiedene Themen unterteilt. Nach jedem Thema folgte ein kleiner „Test“, mit Fragen, wie sie auch im Aufnahmetest gestellt werden. Da konnte man schon einmal überprüfen, ob man alles verstanden hat.

    Man bekommt direkt zu Anfang umfangreiche Kursmaterialien, welche sich an dem Skript der Uni orientieren, und eine Prüfungssimulation. Zudem gibt es noch die Möglichkeit nach dem Kurs mit den Dozenten in Kontakt zu bleiben und Fragen per Mail zu stellen. Es wurde uns auch empfohlen, das Skript der Uni vor dem Vorbereitungskurs schon einmal durchzulesen, um sich schon einmal einen Einblick zu verschaffen was auf einen zukommt.

    Die Tage sind sehr vollgepackt, was bei der Menge an Lernstoff aber vollkommen klar ist. Trotzdem habe ich mich nie überfordert gefühlt, weil wirklich alles sehr gut erklärt wurde und auch auf alle Fragen eingegangen wurde. Ein gewisses Vorwissen sollte man in den Fächern allerdings doch haben, vor allem in Physik und Chemie, um alles zu Verstehen. Die Kurse sind auch nicht so vollgepackt, sodass auf jeden persönlich eingegangen werden kann

    Mir hat der Kurs jedenfalls sehr weitergeholfen und mir auch etwas die Angst vor dem Test genommen. Unsere Kursteilnehmer blieben auch noch über WhatsApp in Kontakt, damit wir uns beim Lernen etwas unterstützen konnten. Zusätzlich kenne ich schon einige Leute, die mit mir im Oktober das Studium starten. Wahreinschlich, dank des Vorbereitungskurses, kann ich nun dieses Jahr mein Studium an der VetMed beginnen!

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  • Unterschied Diätologie und Ernährungswissenschaften: Was soll ich studieren?

    Der Unterschied zwischen Diätologie und Ernährungswissenschaften ist für viele nicht immer so eindeutig. Beide beschäftigen sich zwar mit denselben Themengebieten, neben den vielen Ähnlichkeiten, gibt es aber auch einige Abweichungen.

    Diätologie oder Ernährungswissenschaft? – Du fragst dich, was du lieber studieren möchtest? In diesem Blogbeitrag erklären wir dir die wesentlichen Unterschiede und geben dir wertvolle Tipps für deine Studienwahl!

     

    Diätologie und Ernährungswissenschaften: Ganz dasselbe ist es ja nicht

    Auch wenn die beiden Begriffe und Berufe im Alltag oft synonym verwendet werden – so ähnlich sind sie sich doch nicht. Wir zeigen dir die Unterschiede.

     

    Gesetz

    Eine große Differenz steht im Gesetz. Diätologie ist nämlich ein gesetzlich definierter und anerkannter Gesundheitsberuf. Das Diätologie-Studium führt zur gesetzlich geschützten Berufsbezeichnung Diätologe/Diätologin. Nur Diätologinnen und Diätologen dürfen bei einer ärztlichen Diagnose eine ernährungstherapeutischen Behandlung der Patientin bzw. des Patienten durchführen.

    Das Ernährungswissenschaften-Studium führt hingegen zu keinem gesetzlich definierten Beruf, seine Absolventinnen und Absolventen dürfen nur gesunde Menschen beraten.

     

    Tätigkeitsbereich

    Insbesondere aufgrund dieser gesetzlichen Unterschiede ist das Berufsfeld der beiden Berufsgruppen nicht dasselbe.

    Diätologinnen und Diätologen ist es vom Gesetz her erlaubt, eine Ernährungstherapie durchzuführen und ihre Patientinnen und Patienten hinsichtlich einer gesunden Ernährung und Lebensführung zu beraten. Das gilt insbesondere bei Verdacht oder Vorliegen von Krankheiten. Außerdem beraten und überwachen DiätologInnen die Küchen von Krankenhäusern und anderen Gesundheitsbetrieben.

    Ernährungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung. Ihr Fachwissen erlaubt es ihnen einerseits, Ernährungsberatungen von gesunden Personen durchzuführen. Anderseits sind sie häufig in der Forschung und Entwicklung tätig, beispielsweise in der Ernährungsindustrie.

    Ernährungswissenschaftlerin spricht mit junger Frau
    © Freepik

    Studium

    Diätologie

    Unterschiedlich sind auch die Ausbildungswege. Diätologie studiert man an einer Fachhochschule. Ein solches Studium dauert in der Regel sechs Semester. Studienplätze gibt es pro Studienjahr und je nach Fachhochschule zwischen 15 und 30.

    Willst du Diätologie studieren, musst du in Österreich ein mehrstufiges Aufnahmeverfahren absolvieren.

    Lies auch: Diätologie-Studium Aufnahmeprüfung: Mein Erfahrungsbericht

    Im Diätologie-Studium lernst du die Ernährungsgewohnheiten verschiedener Personen zu analysieren, du erstellst diätologische Befunde und erwirbst Wissen über den menschlichen Körper sowie dessen Funktionsweise.

    Außerdem wird dir beigebracht, wie du Beratungsgespräche führst und ernährungstherapeutische Behandlungen konzipierst und umsetzt. Auch Forschung und Management werden Teil deines Studienplans sein.

     

    Ernährungswissenschaften

    Im Gegensatz zu Diätologie studiert man Ernährungswissenschaften an einer Universität. Das Studium dauert auch hier sechs Semester in Mindeststudienzeit. Und auch hier kommst du an einem Aufnahmeverfahren nicht vorbei.

    Lies auch: Alenas Erfahrungsbericht: So habe ich den Ernährungswissenschaft-Aufnahmetest geschafft!

    In einem Ernährungswissenschaften-Studium an der Universität Wien wird dir ein wissenschaftlicher Zugang zur Wirkung der Ernährung und deren Beziehung zum Menschen vermittelt.

    Das Studium hat einen stark naturwissenschaftlichen Fokus und wird oftmals eher als Berufsvorbildung gesehen, an die du eine vertiefende Ausbildung (zB ein Master- und Doktoratsstudium für die Forschungslaufbahn) anhängen kannst.

     

    Was brauche ich, um Diätologie und Ernährungswissenschaften zu studieren?

    Sowohl für ein Diätologie- als auch für ein Ernährungswissenschaften-Studium brauchst du ein ausgeprägtes naturwissenschaftliches Verständnis, eine hohe Sozialkompetenz, ein starkes Durchhaltevermögen, eine aufgezeichnete Kommunikations- und Empathiefähigkeit und ein Interesse für das das Thema Ernährung.

    Du solltest außerdem dazu bereit sein, dich fortlaufend weiterzubilden, denn die Forschung zeigt stätig neue Erkenntnisse, mit denen du dich im Alltag immer wieder auseinandersetzen musst.

     

    Wo kann ich Diätologie und Ernährungswissenschaften studieren?

    Diätologie kannst du in Österreich der FH Johanneum, der FH Campus Wien, der FH Gesundheitsberufe OÖ und der FH St. Pölten studieren.

    Für ein Diätologie-Studium an einer dieser Fachhochschulen musst du ein Aufnahmeverfahren durchlaufen. Achtung, die Bewerbungsfristen sind je nach Hochschule verschieden.

    Wenn du dich erfolgreich um einen der raren Studienplätze bewerben willst, ist gute Vorbereitung wichtig. Einer der bewährten Vorbereitungskurse kann dir dabei helfen.

    Ernährungswissenschaften kannst du an der Universität Wien studieren. Die Anmeldung für das jährlich stattfindende Aufnahmeverfahren beginnt erfahrungsgemäß Anfang März.

    Der Aufnahmetest für Ernährungswissenschaften ist identisch mit jedem für Pharmazie. Auch hier gibt es hilfreiche Vorbereitungskurse.

    Diätologin spricht mit junger Frau
    © Freepik

    Der Unterschied zwischen Diätologie und Ernährungswissenschaften ist klar, aber was soll ich jetzt studieren? 

    Das bleibt ganz dir überlassen, beides hat Vor- und Nachteile:

    Für Diätologie ist es schwieriger, einen Studienplatz zu bekommen, da es viel weniger Plätze gibt. Wenn du mal im Studium drinnen bist, ist es allerdings leichter, das Studium auch erfolgreich abzuschließen, da an den Fachhochschulen in kleinen Gruppen gelehrt und gelernt wird und es keine großen „Know-out-Prüfungen“ gibt.

    Die Jobsuche nach Studienabschluss wird voraussichtlich ebenfalls kein Problem darstellen, da das Gesetz dich vor Konkurrenz aus anderen Studienrichtungen schützt.

    Für Ernährungswissenschaften stehen mehr Studienplätze zur Verfügung, allerdings ist mit der Aufnahme ins Studium noch keine Berufslaufbahn vorgezeichnet.

    Wenn du die Freiheiten einer großen Uni schätzt, Interesse an Wissenschaft und Forschung hast, dich gut selber motivieren kannst und vielleicht noch nicht so genau festlegen willst, wohin dich dein Weg beruflich führen soll, dann kann dieses Studium die richtige Wahl für dich sein.

    Hast du dich entschieden? Dann melde dich jetzt zu deinem Wunschstudium an!

    Beim Aufnahmeverfahren helfen wir dir natürlich – sieh dir jetzt unsere Kurse an, um perfekt vorbereitet ins kommende Aufnahmeverfahren zu starten!

    Der entscheidende Unterschied zwischen Diätologie und Ernährungswissenschaften ist die Regelung im Gesetz. Diätologinnen und Diätologen dürfen demnach auch Personen mit Krankheiten und speziellen Ernährungsbedürfnissen behandeln, ErnährungswissenschaftlerInnen hingegen nur gesunde Menschen beraten.

    Als Ernährungswissenschaftlerin bzw. Ernährungswissenschaftler hast du das Fachwissen, um gesunde Personen in Ernährungsangelegenheiten zu beraten. Außerdem ist das Studium die Grundlage für eine Forschungslaufbahn an der Uni oder in der Industrie.

    Als Diätologin bzw. Diätologe führst du ernährungstherapeutische Behandlungen bei Patientinnen und Patienten sowie Personen mit speziellen Ernährungsbedürfnissen durch. Bei einer ärztlichen Diagnose darfst du also weitere therapeutische Schritte einleiten. DiätologInnen sind häufig in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen beschäftigt und beraten und überwachen dort auch die Küche, den Einkauf etc.

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  • Biologie-Studium Aufnahmeprüfung: Mein Erfahrungsbericht

    Ein Erfahrungsbericht von Jakiri, Biologie-Student an der Universität Wien

    Hallo! Ich bin Jakiri. Ich habe in diesem Jahr die Aufnahmeprüfung für das Biologie-Studium an der Universität Wien gemacht.

    Das waren meine Erfahrungen:

     

    Der Aufnahmetest für das Biologie-Studium: Wien

    Di., 22.8.2022/Messe Wien:

    Etwas nervös war ich ja schon, aber eine gute Vorbereitung hilft. Ich habe mich schon vor dem eigentlichen Testtag informiert, wo ich eigentlich hin und was ich alles dabeihaben muss – Reisepass, Einlassbestätigung (ausgedruckt), Notfallkulli. Rucksack, Essen und Handy habe ich am Tag des Tests in der bewachten Garderobe gelassen.

    Falls jemand von auswärts kommt empfehle ich, schon früh nach Wien zu kommen, da es eine Deadline gibt beim Einlass – also nicht zu spät kommen. Ansonsten war alles sehr gut organisiert, die Bewerber haben in ihrer Einlassbestätigung ihren zugeteilten Sektor und alle kommen gestaffelt zu anderen Zeiten, also kein Massenauflauf.

    Das Gremium in der riesigen „Kühlhalle“ ist super nett und professionell.

    Die Vorbereitung für den tatsächlichen Aufnahmetest habe ich zugegeben etwas unterschätzt. Doch für jemanden, dem Biologie ganz gut liegt und der vielleicht sogar in dem Fach maturiert hat, sollte es kein Problem sein – es sind ca. 100 Seiten Fachteillektüre zum Lernen, die zum kostenlosen Download auf der Uni-Website zu finden sind.

    Die 120 Minuten sind im Nu vorbei bei konzentriertem Durchlesen, und noch konzentrierterem präzisen Ausfüllen der Kästchen mit einem X (wird maschinell ausgewertet – wenn es schlampig gemacht wurde kann es möglicherweise die Maschine nicht lesen).

    Überall sind Uhren aufgestellt und eine Stunde, eine halbe Stunde, 15 Minuten und 5 Minuten vor Schluss erfolgt noch eine Erinnerungsdurchsage.

     

    Biologie-Studium Aufnahmeprüfung: So war der Test

    Ein Aufgabenheft mit 34 Seiten, deren Antworten auf 2 Antwortblätter mittels korrektem X-Setzen markiert werden sollten. Jeder Tisch hatte ein jeweils anderes Aufgabenheft, von denen es zwei Sorten zu geben schien.

    Das Aufgabenheft bestand aus einem großen Fachteil (wichtig), und dieser wird zu 50 % gewertet im Gesamtergebnis. Die Antworten sind im Multiple-Choice-Format, von denen mehrere aber nie alle richtig sein können.

    Es zahlt sich auf jeden Fall aus, zwei Monate davor das Skript zu lernen – jeden Tag fünf Seiten, jede Seite verstehen und einprägen. Der Test selber ist mit guter Vorbereitung absolut meisterbar.

     

    Biologie-Aufnahmetest: Die Aufgaben

    Hauptsächlich kamen chemische Grundlagen, Zellbiologie wie ph-Wert, Atomorbitale, Elektronegativität und Zellteilung, Misoe, Meiose, Phasen der Zellteilung, Stoffwechsel/Energie/Zellwände, aber auch ein wenig über Zoologie, Darwin, ph-Wert eines Sees, Genetik usw.

    Die Beispielaufgaben auf der Uni-Website zur Testvorbereitung kommen in anderer Form und ich empfehle alle zu machen. Beim Test sind sie dann noch etwas länger und schwerer.

    Zahlenfolgen und Matrizen wollen geübt sein. Wer mit Kopfrechnen bei Zahlenfolgen Probleme hat, würde ich Training empfehlen, weil die zeitraubend sein können, besonders Multiplikation/Division. Im Internet gibt es sehr viele Übungen dazu.

    Kniffliger waren Textverständnis und räumlich-logisches Denken wie Würfeldrehen und Herausfinden nach x-Mal drehen welche Seite man dann sieht – also dreidimensionales Denken anhand einer reinen Textvorgabe.

    Beim Textverständnis war ein drei Seiten langer Text, zu dem verschiedene Fragen kamen, die ziemlich knifflig wurden, wenn man sich den Text nicht gut eingeprägt oder nur oberflächlich gelesen hat. Aber sonst ist es zu Schaffen – es ist wie das Durchlesen einer Geschichte, und dann beantworten, ob etwas eine wahre oder falsche Aussage ist.

    Ich empfehle wirklich, falls man bei einem Aufgabenpunkt hängt, zum nächsten Punkt zu gehen, da wirklich viel Zeit beim Überlegen verstreichen kann – ich selber habe die Hälfte der Zahlenfolgen ausgelassen.

     

    Biologie-Aufnahmeprüfung: so ging’s mir

    In Summe war es eine echt angenehme Testsituation und ich bin relativ gelassen geblieben, was ich auch empfehlen würde – unter Druck alles bewältigen zu wollen führt zu Fehlern und schlampigen Kreuzerln.

    Zum Termin sind ca. 1000 Bewerber gekommen, einige Plätze waren leer.

    Ich habe den Test schlussendlich geschafft und werde ab dem kommenden Semester Biologie studieren!!

    Ich wünsche allen für den nächsten Testtermin vor allem eine gute Vorbereitung und viel Erfolg/Freude an der Biologie.

    Dein Test steht auch bald an? Buche jetzt deinen Vorbereitungskurs für die Biologie-Studium Aufnahmeprüfung – wir unterstützen dich bei der perfekten Vorbereitung!

    Titelbild: © Lucas Vasques / Unsplash

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  • Ergotherapie-Studium Aufnahmeprüfung: Mein Erfahrungsbericht

    Ein Erfahrungsbericht von Bettina, Ergotherapie-Studentin an der FH

    Hallo! Ich bin Bettina. Ich habe in diesem Jahr die Aufnahmeprüfung für das Ergotherapie-Studium in Wien und St. Pölten gemacht und bestanden.

    Das waren meine Erfahrungen:

     

    Der Aufnahmetest für das Ergotherapie-Studium: Wien

    Der schriftliche Teil fand vor Ort an der FH in Wien statt.

    Die Aufgaben wurden mittels Beamer an die Wand projiziert. Die Antworten wurden auf einen Antwortbogen notiert.

    Der Test dauerte ungefähr 2 ½ Stunden.

    Der Test gliederte sich in 7 Aufgaben.

    Immer bevor ein Testteil startet, werden die Aufgaben genau erklärt. Die Zeit ist meistens sehr knapp berechnet und teilweise unmöglich alle Aufgaben in der entsprechenden Zeit zu schaffen. Sobald die Aufgabe startet, läuft die Zeit ab, die auf den Folien ersichtlich ist.

    In jedem Teilabschnitt muss eine gewisse Prozentanzahl erreicht werden, damit du dich für den nächsten Teil qualifizieren kannst.

     

    1. Gemeinsamkeiten finden

    Insgesamt sind es 14 Beispiele – pro Folie 7 Beispiele, pro Folie ca. 2 Minuten Zeit.

    Bei diesem Testteil werden fünf Begriffe vorgegeben, einer davon passt nicht zu den anderen.

    • Bsp.: Birne, Zwetschke, Nektarine, Pfirsich, Kirsche
    • Bsp.: Fahren, gehen, kriechen, laufen, rutschen

     

    2. Oberbegriffe bilden

    Insgesamt sind es 14 Beispiele – pro Folie 7 Beispiele, pro Folie ca. 2 Minuten Zeit

    Bei diesem Testteil werden fünf Begriffe vorgegeben, davon haben zwei eine Gemeinsamkeit, diese sind im Antwortbogen zu markieren.

    • Bsp.: Karpfen, Sardinen, Forelle, Barsch, Schwertfisch,

    Bei diesen Beispielen geht es meistens ums Allgemeinwissen, mögliche Kategorien z.B. Obst, Gemüse, Tiere, Lebensmittel, Instrumente, Sportarten, etc.

     

    3. Humanbiologischer Teil

    Insgesamt bekommt man hier ca. 20 Fragen – pro Folie ca. 30 Sekunden

    Bei diesem Abschnitt kommen Fragen aus dem Buch „Anatomie Physiologie und Gesundheit“ von Haider Strutz.

    Die Fragen gehen sehr ins Detail, daher würde ich empfehlen dieses Buch sehr genau zu lernen. Bei falsch markierten Antworten gibt es hier Minuspunkte

     

    4. Zahlenreihen

    Insgesamt besteht dieser Teil auf ca. 15 Aufgaben. Die Zeit ist sehr knapp und es ist unmöglich alle Aufgaben zu schaffen.

     

    5. Matrizen

    Insgesamt bekommt man hier ca. 16 Aufgaben. Die Zeit ist ausreichend.

    Es gibt 6 Auswahlmöglichkeiten.

    Für mich persönlich war dieser Teil der einfachste und leichter als im Kurs.

     

    6. Räumliches Vorstellungsvermögen

    Dieser Teil besteht aus Blockrotationen (4 Beispiele mit 6 Antwortmöglichkeiten)

    Dabei bekommt man Skizzen eines aufgeklappten Würfels. Auf jeder Würfelseite befinden sich Symbole z.B. Pfeile oder andere geometrische Figuren (Dreieck, etc.,). Der Würfel muss im Kopf zusammengesetzt werden.

    Der Würfel der die dargestellte Skizze wiedergibt muss markiert werden. Dafür gibt es sechs Antwortmöglichkeiten. Es können auch mehrere Antworten richtig sein.

     

    7. Rechtschreibteil

    Hier wird ein Text vorgebeben. Darin sollen Rechtschreib- und Grammatikfehler markiert werden.

     

    Abschluss

    Nach diesen Aufgaben folgt noch ein Selbsteinschätzungstest. Es wird erfragt, wie man selbst in gewissen Situationen reagieren würde. Dafür gibt es wieder einige Auswahlmöglichkeiten.

     

    Ergotherapie-Studium Aufnahmeprüfung: so ging’s mir

    Ich habe den schriftlichen Teil beim zweiten Anlauf erfolgreich bestanden. Habe sehr viel gelernt und mich gut vorbereitet, dabei hat mir auch der Kurs sehr viel geholfen, da wir auch noch zusätzliches Übungsmaterial bekommen haben.

    Übung macht den Meister!

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    Titelbild: © Sincerely Media/ Unsplash

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  • Diätologie-Studium Aufnahmeprüfung: Mein Erfahrungsbericht

    Ein Erfahrungsbericht von Lilith, Diätologie-Studentin an der FH

    Hallo! Ich bin Lilith. Ich habe in diesem Jahr die Aufnahmeprüfung für das Diätologie-Studium in Wien und St. Pölten gemacht und bestanden.

    Das waren meine Erfahrungen:

     

    Der Aufnahmetest für das Diätologie-Studium: Wien

    Ich fand die humanbiologischen Fragen nicht schwer, habe aber auch viel für den Teil gelernt.

    Es kamen zB Fragen wie:

    • Was sind die Bestandteile der DNA?
    • Welche Teile des Auges werden von einem Lichtstrahl durchbrochen?
    • Was ist Diabetes?

    Bei den kognitiven Fähigkeiten kamen sehr viele Würfelgitter mit Mustern, die man zuerst zusammenbauen und dann drehen musste.

    Die Zahlenreihen waren nicht so schwer wie gedacht und ich hatte mehr Zeit als beim Vorbereitungskurs.

    Beim Grammatik-Teil wurde ich richtig nervös, weil ich fast keine Fehler gefunden habe. Das ging aber allen so.

     

    Wichtig: Es kommen Diätologie-Fragen, mit denen man gar nicht rechnet. Zb:

    • Wie kann man eine Prinzesskartoffel noch nennen?
    • Welcher dieser Salate ist ein Wintersalat?
    • Welchen Teil vom Tier verwendet man für gekochtes Rindfleisch?
    • Außerdem musste man Zutaten zu Teigen zuteilen: Brandteig, Mürbteig, Palatschinken, Strudelteig, … – Hier am besten einfach alles ankreuzen, was man verwenden könnte!

     

    Der Aufnahmetest für das Diätologie-Studium: St. Pölten

    Der Test war am Computer und hat sich auf dein Level angepasst. Also egal wie gut oder schlecht du bist, der Test bleibt anspruchsvoll.

    Hier ging es viel um Kopfrechnen und man musste sich Patientenakten merken, zu denen man später Fragen beantworten musste.

    Es gab Bilder von Gegenständen vor und nach einer Rotation und man musste erklären, wie gedreht wurde.

    Die Matrizen waren auch viel schwerer als in Wien.

    Der spezifische Teil bestand aus teilweise extrem einfachen Dingen, wie „Was ist anorganische Chemie?“ oder man bekommt Mengenangaben für drei Portionen und soll ausrechnen, wie viel man für vier braucht. Dann gab es aber auch Rezepte, die man in die richtige Reihenfolge bringen musste.

     

    Diätologie-Studium Vorbereitungskurs

    Ich habe einen Vorbereitungskurs für Diätologie gemacht.

    Für mich war der Kurs aus mehreren Gründen sehr hilfreich.

    • Man bekommt viele gute Übungsbeispiele, die man im Internet nicht selbst finden könnte und geht alles zusammen durch, sodass man jede Aufgabe auch wirklich verstanden hat.
    • Außerdem erhält man hilfreiche Tipps zum Lösen der Aufgaben, durch die man einen Vorteil bei der Prüfung
    • Gleichzeitig kann man sich mit anderen Studienanwärtern austauschen und auch danach in Kontakt bleiben.

    Aus meiner Gruppe haben es fast alle zumindest bei einer FH geschafft! (Ich würde jedem empfehlen, dass er/sie sich bei mehr als nur einer FH bewirbt.)

     

    Diätologie-Studium Aufnahmeprüfung: Geschafft!

    Ich habe beide Prüfungen geschafft – für Wien habe ich sehr viel gelernt und für St. Pölten gar nichts.

    Der Vorbereitungskurs hat mir auf jeden Fall bei beiden geholfen.

    Die Gespräche waren eigentlich auch kein Problem, aber man sollte sich bei Studenten informieren, was die Interviewer genau hören wollen.

    UND WAS WIRKLICH HILFT: Mach zumindest einen Schnuppertag bei einer Diätologin, damit du etwas hast, was dich von den anderen abhebt.

    Viel Glück!

    Dein Test steht auch bald an? Buche jetzt deinen Vorbereitungskurs für die Diätologie-Studium Aufnahmeprüfung – wir unterstützen dich bei der perfekten Vorbereitung!

    Titelbild: ©Tirachard Kumtanom/ Pexels

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  • WU Wien: 10 BewerberInnen pro Platz in Business and Economics

    WU Wien: 10 BewerberInnen pro Platz in Business and Economics

    Bis 31. Mai hatten Studieninteressierte Zeit, im Rahmen der Aufnahmeverfahren für die drei Bachelorstudien, das jeweilige Online-Self-Assessment zu absolvieren. Auch 2022 überstieg die Zahl der gültigen Bewerbungen in allen drei Bachelorstudien jene der verfügbaren Studienplätze. Damit finden in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftsrecht und Business and Economics die Aufnahmeprüfung Ende Juni bzw. Mitte Juli statt.

    Insgesamt fast 8.000 BewerberInnen für drei Bachelorstudien

    Für das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gibt es heuer fast 4.000 gültige Anmeldungen für 2.703 Plätze. Auch für Wirtschaftsrecht, der Kombination aus Wirtschaft und Jus, die an der WU angeboten wird, sind fast 1.500 Personen für die 870 verfügbaren Plätze antrittsberechtigt für die Aufnahmeprüfung. Sehr groß ist das Interesse auch in diesem Jahr wieder für das englischsprachige Bachelorstudium Business and Economics, wo die Bewerbungszahlen fast zehnmal so hoch sind wie die 240 verfügbaren Plätze.

    Das ungebrochene Interesse an einem WU-Studium freut die Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger: „Die abermals hohe Nachfrage ist ein schönes Zeichen, denn sie spricht für die Bekanntheit und die Qualität unserer wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Studien. Wir wissen aus Befragungen, dass mit einem WU-Studium konkrete Erwartungen, z.B. gute Berufsaussichten, verbunden werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber natürlich das fachliche Interesse. Und das ist gut, denn ein Studium wird erfolgreicher absolviert, wenn sich Studierende für das jeweilige Thema begeistern“.

    Aufnahmeprüfungen im Juni und Juli

    Die Aufnahmeprüfungen finden Ende Juni bzw. Mitte Juli statt. Den Start macht am 28. Juni das englischsprachige Bachelorstudium Business and Economics mit einer Online Aufnahmeprüfung. Aufgrund der hohen Internationalität der Bewerber*innen und um Anreisen wegen eines Tages zu vermeiden, fand die Prüfung bereits in den vergangenen Jahren digital statt. Am 30. Juni folgt die Aufnahmeprüfung für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Form eines Online Open Book Exams. Bei diesem haben Bewerber*innen vier Stunden Zeit für die schriftliche Beantwortung von Aufgabenstellungen. Zur Lösung dieser können Hilfsmittel wie etwa Internetressourcen oder Lehrunterlagen verwenden werden. Für Wirtschaftsrecht findet die Aufnahmeprüfung am 12. Juli in Präsenz am Campus WU statt.

    Während die Frist für die Bachelorstudien vorbei ist, ist eine Bewerbung für die deutschsprachigen Masterstudien noch bis 30. Juni 2022 möglich. https://www.wu.ac.at/studium/master

    Timeline für Bachelorstudium

    28.6.: Online Aufnahmeprüfung (BBE)

    30.6.: Online Open Book Exam (WiSo)

    12.7: Aufnahmeprüfung in Präsenz (WiRe)

    Buchtipps (Werbung)

    Fotocredit: 2014 BOAnet.at via https://www.wu.ac.at/presse/pressebilder/wu-campus

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  • Medizin-Aufnahmeverfahren 2022: 15.788 Anmeldungen

    15.788 Anmeldungen zum MedAT 2022

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    (Wien/Innsbruck/Graz/Linz, 13-04-2022) Ende März endete die Anmeldefrist für eine Teilnahme an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, die heuer zum zehnten Mal stattfinden. Insgesamt haben sich 15.788 Personen mit 31. März 2022 verbindlich für die Aufnahmeverfahren am 8. Juli angemeldet. Im März 2021 waren es 17.823 verbindlich Angemeldete gewesen.

    Die Anmeldezahlen im Detail

    • Medizinische Universität Wien: Insgesamt 7.881 Anmeldungen (2021: 8.713) – 7.240 für Humanmedizin, 641 für Zahnmedizin. Davon sind 2.889 Männer (2021: 3.123) und 4.992 Frauen (2021: 5.590).
    • Medizinische Universität Innsbruck: Insgesamt 3.350 Anmeldungen (2021: 3.951) – 3.055 für Humanmedizin, 295 für Zahnmedizin. Davon sind 1.211 Männer (2021: 1.395) und 2.139 Frauen (2021: 2.556).
    • Medizinische Universität Graz: Insgesamt 2.650 Anmeldungen (2021: 2.936), 2.494 für Humanmedizin, 156 für Zahnmedizin. Davon sind 962 Männer (2021: 1.097) und 1.688 Frauen (2021: 1.839).
    • Medizinische Fakultät der JKU Linz: Insgesamt 1.907 Anmeldungen (2021: 2.223). Davon sind 689 Männer (2021: 850) und 1.218 Frauen (2021: 1.373).

    Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z

    Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte:

    • Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik.
    • Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten.
    • Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.
    • Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen Emotionen erkennen und Soziales Entscheiden, die wesentliche Aspekte sozial- emotionaler Kompetenzen erfassen.

    Der Aufnahmetest für die Zahnmedizin (MedAT-Z) ist zum überwiegenden Teil identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln eingesetzt.

    Insgesamt 1.850 Studienplätze

    Für das Studienjahr 2022/23 stehen für Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.850 Studienplätze (2021: 1.740 Plätze) zur Verfügung, davon 760 an der Medizinischen Universität Wien, 410 an der Medizinischen Universität Innsbruck, 370 an der Medizinischen Universität Graz und 310 an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-BürgerInnen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze Studienwerbenden mit einem Reifezeugnis aus Österreich. Diese Kontingentregelung gilt allerdings nur für die Vergabe der Studienplätze in Humanmedizin.

    Termine der Aufnahmeverfahren Human- und Zahnmedizin 2022

    • Freitag, 8. Juli 2022: Aufnahmetest MedAT in Wien, Innsbruck, Graz und Linz
    • 32. Kalenderwoche 2022: Bekanntgabe der Testergebnisse

    Die effizientesten MedAT-Vorbereitungskurse findest du auf www.medat-kurs.at !

    Deine Chancen beim MedAT im Vergleich:
    Bewerber pro Platz in Wien, Innsbruck, Graz und Linz

    Bewerber pro Platz: Deine Chancen beim MedAT in Wien, Innsbruck, Graz und Linz im Vergleich

    Bewerber pro Platz: Deine Chancen beim MedAT in Wien, Innsbruck, Graz und Linz im Vergleich

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  • Mit Studieren Probieren den Weg ins Studium finden

    Studienwahl-Plattform der ÖH startet Anmeldephase am Sonntag

    Wien (OTS) – In die Hochschule schnuppern war nie einfach und die Pandemie hat dabei nicht geholfen. „Studieren Probieren“ trotzt dem seit Beginn der Pandemie. In kurzen digitalen oder Terminen vor Ort können alle Studieninteressierte den Einblick bekommen, den sie fürs Studium brauchen. Am Sonntag, dem 20. März um 12:00 beginnt die kostenlose Anmeldung.

    Bei den Terminen begleiten erfahrene Student_innen Studieninteressierte an die Hochschule. Sie schnuppern in einer begleiteten Gruppe in eine digitale oder reale Vorlesung. Es folgt ein kleiner Rundgang, danach können Fragen gestellt werden. Die Termine dauern 2-3 Stunden, an mehreren Terminen teilzunehmen ist erwünscht. Das ist oft auch nötig: „Studieren Probieren“ bietet einen Einblick in 300 Studienrichtungen an 50 Hochschulen, in ganz Österreich. Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Privatuniversitäten sind abgedeckt.

    Die Teilnahme an „Studieren Probieren“ ist nicht nur eine Hilfe in der Studienwahl, durch die Beratung von Student_innen wird ein noch größerer Einblick ins Studium gegeben. Viele Studieninteressierte haben großen Respekt vor Hochschulen. In Begleitung können sie diese Hürde überwinden. Infos zum Studienverlauf, Studieneignungstests, Wohnen und Arbeiten stärken notwendige Kompetenzen schon vor dem Studium.

    „Studieren Probieren“ ist ein Erfolgsprojekt der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH). Seit 12 Jahren werden Schnupperlehrveranstaltungen angeboten, durch das hohe Vertrauen von Schulen bzw. Lehrer_innen gibt es auch die Möglichkeit, sich für die Termine freistellen zu lassen. Auf Pandemie bezogene Änderungen durch Hochschulen oder Gesetze wird schnell und individuell reagiert. 6000 Teilnehmer_innen des letzten Semesters wurden durch das Programm in der Studienwahl unterstützt. Auch diesen Frühling steht „Studieren Probieren“ in den Startlöchern, um Studieninteressierte dabei zu unterstützen, ihren Weg alleine gehen zu können.

    Studieren Probieren
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  • Erfolgreicher Studienstart nach zweimaligem MedAT-Antritt

    Ein Studienstart ist immer etwas Aufregendes. Es ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der häufig auch als „die beste Zeit des Lebens“ betitelt wird. Für viele ist es auch besonders schön, da sie sich zuerst einem fordernden Aufnahmeverfahren stellen mussten, um ihr Traumstudienplatz zu erhalten. So geht es häufig Medizinstudenten: Das Medizinaufnahmeverfahren ist eines der –Selektivsten in Österreich.  

    Wir haben zwei Studentinnen der medizinischen Universität Innsbruck gefragt, wie sie das Aufnahmeverfahren bestritten haben, mit welchen Erwartungen sie in das Studium gegangen sind und ob sich diese im ersten Semester bis jetzt schon bewahrheitet haben. 

    Menschen helfen und Interessen verfolgen

    Warum würde man sich ein solch zeitintensives und nervenaufreibendes Aufnahmeverfahren überhaupt antun? Es ist die Motivation, etwas Gutes zu tun, die Anna antrieb, den MedAT noch ein zweites Mal in Angriff zu nehmen als es nach dem ersten Mal nicht geklappt hat. „Ich wollte immer etwas mit Menschen machen, etwas Soziales, weil ich sehr gut mit Menschen kann (…) Es ist mir einfach ein großes Anliegen, Menschen zu helfen, sowohl psychisch als auch physisch.“ 

    Neben dem sozialen Aspekt, ist der Bereich der Medizin sehr breit und deckt verschiedene Fachrichtungen ab: „Mich haben immer schon die Naturwissenschaften total interessiert, vor allem Chemie und Biologie. Die Medizin vereint meine Interessen bezüglich dieser Fächer.“, erzählt Anna. 

    Auch für Marie vereinigen sich in der Medizin einige ihrer Interessen, was sie dazu motivierte, sich ein zweites Mal dem Aufnahmetest zu stellen: „Seit der Schule spiele ich ein bisschen mit dem Gedanken, in die Sportmedizin oder Orthopädie zu gehen. Ich interessiere mich auch sehr für Ernährung und wie der menschliche Körper funktioniert.“ Die Medizin bietet Möglichkeit, diese Interessen zu verfolgen und sich zahlreiche Türen für das zukünftige Berufsleben offen zu halten. 

    Vorbereitung auf den Aufnahmetest 

    Ein selektives Aufnahmeverfahren wie jenes des Medizinstudiums verlangt viel Durchhaltevermögen, gute Nerven und vor allem die richtige Vorbereitung ab. Je nachdem, ob man schon mit der Schule fertig ist, muss man sich monatelang parallel auf den Aufnahmetest und die Matura oder sonstige Abschlussprüfungen vorbereiten. Es braucht Organisation und gute Zeiteinteilung, doch wie geht man dafür vor? 

    „Wo ich den Test das erste Mal versucht habe, habe ich schon im Oktober angefangen, mich zu informieren, Dokumente zusammenzusuchen, mir die besten Quellen herauszuschreiben, Skripten zu suchen und ab ungefähr dort habe ich auch angefangen, mir selbst Zusammenfassungen zu schreiben“, erzählt Anna. Als sich die damals 20-jährige nach einem gescheiterten Versuch dazu entschied, noch einmal anzutreten, hatte sie den Vorteil, Skripten und Zusammenfassungen vom ersten Antritt schon zu haben. Allerdings studierte sie parallel zur Vorbereitung Pharmazie und musste versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen.  

    Die Vorbereitung auf den zweiten Antritt verlief bei Anna folgendermaßen: „Ich hab mich von Dezember weg auf den kognitiven Teil vorbereitet und ab Februar auch auf den BMS-Teil, also ab da habe ich auf beides parallel gelernt. Von Feber bis Ende April hab ich volle gelernt, Ende April war ich mit dem gesamten Stoff einmal durch. Ab dort hab ich mich dann sehr auf Altfragen fokussiert, um mein Wissen quasi aktiv noch einmal abzurufen – in Form von Fragen, Mindmaps und so weiter.“

    Marie studierte während dem Lernen auf den MedAT parallel Betriebswirtschaftslehre und auch sie musste sich ihre Zeit gut einteilen und früh genug lernen anfangen. Damit begann sie im März, nachdem sie sich zuvor viele Fach- und Übungsbücher gekauft hatte, die speziell für den MedAT verfasst wurden. „Ich habe über Monate hinweg zwar immer gelernt, aber am intensivsten war die Vorbereitung definitiv in den letzten Wochen vor dem Test. Da hab ich wirklich den ganzen Tag von früh bis spät gelernt und mich vor allem auf den kognitiven Teil fokussiert.“

    Wie war der Aufnahmetest

    Der Tag des MedAT ist alles entscheidend: Die Leistung, die man an diesem Tag, abliefert, bestimmt über das Erlangen eines heißbegehrten Studienplatzes. Die Nerven können dementsprechend ziemlich flattern. Zu ihrer eigenen Überraschung ging es Anna nicht so – vielmehr war es eine Erleichterung: „Der Aufnahmetest war eigentlich ein tolles Erlebnis, weil ich sehr tiefen entspannt und relaxed dorthin gegangen bin und darauf vertraut hab, das das rauskommen wird, was rauskommen soll.“ Viel schlimmer als der Test selbst war für Anna die Zeit danach als man auf die Ergebnisse warten musste, „weil man sich über alles den Kopf zerbricht.“  

    Maries Erfahrungen zum MedAT selbst waren ähnlich und doch anders. Auch sie war wie Anna erleichtert als der Test endlich vorüber war und empfand das Warten danach als Qual, allerdings war sie vor dem Test äußerst nervös. „Ich bin ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, dass ich allzu große Chancen habe. Natürlich hab ich sehr viel und auch intensiv gelernt gehabt, aber ich wollte meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Vielleicht war auch das der Grund, warum ich während des Tests ruhig blieb, ich dachte mir einfach, ich geb mein Bestes und offenbar war das doch genug.“

    Anatomie als erstes medizinisches Fach

    Sowohl Anna als auch Marie war schon vor dem Bestehen des MedATs bewusst, dass das Studium selbst kein Honiglecken wird: „Ich mein, der MedAT ist ja erst der Anfang, da hat das Studium noch nicht einmal angefangen“, lacht Anna. Und auch die Tatsache, dass am Anfang medizinische Fächer nicht die Überhand haben, hat die beiden nicht überrascht: „Ich glaub im ersten Semester sind einfach viele Grundlagen – Chemie, Physik und Biologie auch. Anatomie ist das medizinischste Fach, das wir jetzt haben und es gefällt mir total gut. Ich denke mir, durch ein paar Sachen muss man einfach durch“, meint Marie und auch Anna war sich im Klaren, dass „das erste Jahr nicht viel bzw. gar nicht klinisch ist.“ 

    Doch über alle sechs Jahre hinweg, die das Studium benötigt, bleibt das natürlich nicht so. „Später wird es spezifischer. Im zweiten Studienabschnitt kommen dann die ganzen Fachbereiche. Wir haben jetzt schon Praktika von Physik und Biochemie gehabt und dann kommen auch noch die Sezierkurse. Da geht man schon mit viel Respekt hinein und ich glaube, da müssen wir sicher viel lernen, aber es wird sicher cool werden!“, erzählt Marie mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre.

    Von den ersten zwei Monaten können aber beide Studentinnen eine positive Bilanz ziehen: Die Vorlesungen sind interessant und sie sind glücklich, das studieren zu können, was sie wirklich wollen. 

    Tipps für alle, die nächstes Jahr den MedAT bestreiten wollen

    Schön und gut – Anna und Marie sind also in ihr Traumstudium reingekommen, doch was nützt dir das für deine eigene Vorbereitung? Ganz einfach: Du kannst dir ihre Strategien anschauen und überlegen, ob diese für dich auch in Frage kommen könnten. „Jeder ist individuell und bereitet sich individuell vor“, meint Marie. Dennoch hat sie einen großen Tipp: „Ich würde auf jeden Fall den Leuten empfehlen, dass sie den kognitiven Teil regelmäßig üben. Auch die Leute aus dem Studium, mit denen ich geredet habe, haben alle gesagt, dass sie sich über den kognitiven Teil ein bisschen gerettet haben. Den BMS-Teil hat man nie so in der Hand. Ich finde, wenn man sich auf den KFF–Teil vorbereitet und den regelmäßig übt, dann bekommt man irgendwann so ein Gefühl dafür.“ 

    Auch Anna hat ihr ideales Lernsystem entwickelt. Sie erzählt davon, dass Vorbereitung natürlich sehr wichtig ist, doch man muss sein Wissen letztendlich auch wirklich abliefern können: „Mir hat es geholfen, Beruhigungsmöglichkeiten zu lernen. Atemübungen und solche Sachen. Man muss sich da einfach voll auf sich konzentrieren und schauen, dass man ruhig bleibt und sich nicht von der Menschenmasse verunsichern lässt.“ Außerdem hat Anna versucht, den Druck, den sie sich selbst auferlegt und auch von außen kommt, gar nicht erst zustande kommen zu lassen. Ein großer Hilfsfaktor in dieser Hinsicht war die Tatsache, dass sie nur ihrem engsten Freundes- und Familienkreis erzählt hat, dass sie den Test überhaupt noch einmal versucht. 

    Vorbereitungskurse: Tipps, Testsimulationien und Kontakte

    Anna hat zusätzlich zum selbstständigen Lernen auch einen Vorbereitungskurs im Frühling absolviert. Bei diesem Wochenendkurs sind sie mit den Kursleitern die Fächer des BMS-Teil durchgegangen, Kognitives und Methoden wurden geübt und die Skripten, die man dazu erhalten hat, waren „extrem viel wert“. Nützlich waren vor allem auch die geknüpften Kontakte, mit welchen man sich auch nach dem Kurs noch stets austauschen konnte. An der Spitze der Liste an Vorteilen eines Vorbereitungskurses stehen für Anna allerdings die Testsimulationen, die man dort absolviert: „Was für mich entscheidend war und das ist wirklich ein großer Tipp, sind Testsimulationen. Machts Testsimulationen mit allem drum und dran: mit den Beruhigungsübungen, wie teils ihr euch das Essen ein, wie trinkt ihr. Das sind richtig banale Sachen, aber es hilft volle, weil es dann beim Test keine große Überraschung mehr geben wird. Auch die Zeit muss man im Kopf haben.“  

    Zu den aufnahmeprüfung.at Vorbereitungskursen für Medizin gehts Hier 

     

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