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  • WU Wien: 10 BewerberInnen pro Platz in Business and Economics

    WU Wien: 10 BewerberInnen pro Platz in Business and Economics

    Bis 31. Mai hatten Studieninteressierte Zeit, im Rahmen der Aufnahmeverfahren für die drei Bachelorstudien, das jeweilige Online-Self-Assessment zu absolvieren. Auch 2022 überstieg die Zahl der gültigen Bewerbungen in allen drei Bachelorstudien jene der verfügbaren Studienplätze. Damit finden in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftsrecht und Business and Economics die Aufnahmeprüfung Ende Juni bzw. Mitte Juli statt.

    Insgesamt fast 8.000 BewerberInnen für drei Bachelorstudien

    Für das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gibt es heuer fast 4.000 gültige Anmeldungen für 2.703 Plätze. Auch für Wirtschaftsrecht, der Kombination aus Wirtschaft und Jus, die an der WU angeboten wird, sind fast 1.500 Personen für die 870 verfügbaren Plätze antrittsberechtigt für die Aufnahmeprüfung. Sehr groß ist das Interesse auch in diesem Jahr wieder für das englischsprachige Bachelorstudium Business and Economics, wo die Bewerbungszahlen fast zehnmal so hoch sind wie die 240 verfügbaren Plätze.

    Das ungebrochene Interesse an einem WU-Studium freut die Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger: „Die abermals hohe Nachfrage ist ein schönes Zeichen, denn sie spricht für die Bekanntheit und die Qualität unserer wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Studien. Wir wissen aus Befragungen, dass mit einem WU-Studium konkrete Erwartungen, z.B. gute Berufsaussichten, verbunden werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber natürlich das fachliche Interesse. Und das ist gut, denn ein Studium wird erfolgreicher absolviert, wenn sich Studierende für das jeweilige Thema begeistern“.

    Aufnahmeprüfungen im Juni und Juli

    Die Aufnahmeprüfungen finden Ende Juni bzw. Mitte Juli statt. Den Start macht am 28. Juni das englischsprachige Bachelorstudium Business and Economics mit einer Online Aufnahmeprüfung. Aufgrund der hohen Internationalität der Bewerber*innen und um Anreisen wegen eines Tages zu vermeiden, fand die Prüfung bereits in den vergangenen Jahren digital statt. Am 30. Juni folgt die Aufnahmeprüfung für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Form eines Online Open Book Exams. Bei diesem haben Bewerber*innen vier Stunden Zeit für die schriftliche Beantwortung von Aufgabenstellungen. Zur Lösung dieser können Hilfsmittel wie etwa Internetressourcen oder Lehrunterlagen verwenden werden. Für Wirtschaftsrecht findet die Aufnahmeprüfung am 12. Juli in Präsenz am Campus WU statt.

    Während die Frist für die Bachelorstudien vorbei ist, ist eine Bewerbung für die deutschsprachigen Masterstudien noch bis 30. Juni 2022 möglich. https://www.wu.ac.at/studium/master

    Timeline für Bachelorstudium

    28.6.: Online Aufnahmeprüfung (BBE)

    30.6.: Online Open Book Exam (WiSo)

    12.7: Aufnahmeprüfung in Präsenz (WiRe)

    Buchtipps (Werbung)

    Fotocredit: 2014 BOAnet.at via https://www.wu.ac.at/presse/pressebilder/wu-campus

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  • Medizin-Aufnahmeverfahren 2022: 15.788 Anmeldungen

    15.788 Anmeldungen zum MedAT 2022

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    (Wien/Innsbruck/Graz/Linz, 13-04-2022) Ende März endete die Anmeldefrist für eine Teilnahme an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, die heuer zum zehnten Mal stattfinden. Insgesamt haben sich 15.788 Personen mit 31. März 2022 verbindlich für die Aufnahmeverfahren am 8. Juli angemeldet. Im März 2021 waren es 17.823 verbindlich Angemeldete gewesen.

    Die Anmeldezahlen im Detail

    • Medizinische Universität Wien: Insgesamt 7.881 Anmeldungen (2021: 8.713) – 7.240 für Humanmedizin, 641 für Zahnmedizin. Davon sind 2.889 Männer (2021: 3.123) und 4.992 Frauen (2021: 5.590).
    • Medizinische Universität Innsbruck: Insgesamt 3.350 Anmeldungen (2021: 3.951) – 3.055 für Humanmedizin, 295 für Zahnmedizin. Davon sind 1.211 Männer (2021: 1.395) und 2.139 Frauen (2021: 2.556).
    • Medizinische Universität Graz: Insgesamt 2.650 Anmeldungen (2021: 2.936), 2.494 für Humanmedizin, 156 für Zahnmedizin. Davon sind 962 Männer (2021: 1.097) und 1.688 Frauen (2021: 1.839).
    • Medizinische Fakultät der JKU Linz: Insgesamt 1.907 Anmeldungen (2021: 2.223). Davon sind 689 Männer (2021: 850) und 1.218 Frauen (2021: 1.373).

    Inhalte der Aufnahmetests MedAT-H und MedAT-Z

    Der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ist ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren und gliedert sich in folgende Abschnitte:

    • Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik.
    • Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten.
    • Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.
    • Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen Emotionen erkennen und Soziales Entscheiden, die wesentliche Aspekte sozial- emotionaler Kompetenzen erfassen.

    Der Aufnahmetest für die Zahnmedizin (MedAT-Z) ist zum überwiegenden Teil identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln eingesetzt.

    Insgesamt 1.850 Studienplätze

    Für das Studienjahr 2022/23 stehen für Human- und Zahnmedizin insgesamt 1.850 Studienplätze (2021: 1.740 Plätze) zur Verfügung, davon 760 an der Medizinischen Universität Wien, 410 an der Medizinischen Universität Innsbruck, 370 an der Medizinischen Universität Graz und 310 an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Mindestens 95 Prozent der Studienplätze sind EU-BürgerInnen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten und mindestens 75 Prozent der Studienplätze Studienwerbenden mit einem Reifezeugnis aus Österreich. Diese Kontingentregelung gilt allerdings nur für die Vergabe der Studienplätze in Humanmedizin.

    Termine der Aufnahmeverfahren Human- und Zahnmedizin 2022

    • Freitag, 8. Juli 2022: Aufnahmetest MedAT in Wien, Innsbruck, Graz und Linz
    • 32. Kalenderwoche 2022: Bekanntgabe der Testergebnisse

    Die effizientesten MedAT-Vorbereitungskurse findest du auf www.medat-kurs.at !

    Deine Chancen beim MedAT im Vergleich:
    Bewerber pro Platz in Wien, Innsbruck, Graz und Linz

    Bewerber pro Platz: Deine Chancen beim MedAT in Wien, Innsbruck, Graz und Linz im Vergleich

    Bewerber pro Platz: Deine Chancen beim MedAT in Wien, Innsbruck, Graz und Linz im Vergleich

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  • Mit Studieren Probieren den Weg ins Studium finden

    Studienwahl-Plattform der ÖH startet Anmeldephase am Sonntag

    Wien (OTS) – In die Hochschule schnuppern war nie einfach und die Pandemie hat dabei nicht geholfen. „Studieren Probieren“ trotzt dem seit Beginn der Pandemie. In kurzen digitalen oder Terminen vor Ort können alle Studieninteressierte den Einblick bekommen, den sie fürs Studium brauchen. Am Sonntag, dem 20. März um 12:00 beginnt die kostenlose Anmeldung.

    Bei den Terminen begleiten erfahrene Student_innen Studieninteressierte an die Hochschule. Sie schnuppern in einer begleiteten Gruppe in eine digitale oder reale Vorlesung. Es folgt ein kleiner Rundgang, danach können Fragen gestellt werden. Die Termine dauern 2-3 Stunden, an mehreren Terminen teilzunehmen ist erwünscht. Das ist oft auch nötig: „Studieren Probieren“ bietet einen Einblick in 300 Studienrichtungen an 50 Hochschulen, in ganz Österreich. Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Privatuniversitäten sind abgedeckt.

    Die Teilnahme an „Studieren Probieren“ ist nicht nur eine Hilfe in der Studienwahl, durch die Beratung von Student_innen wird ein noch größerer Einblick ins Studium gegeben. Viele Studieninteressierte haben großen Respekt vor Hochschulen. In Begleitung können sie diese Hürde überwinden. Infos zum Studienverlauf, Studieneignungstests, Wohnen und Arbeiten stärken notwendige Kompetenzen schon vor dem Studium.

    „Studieren Probieren“ ist ein Erfolgsprojekt der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH). Seit 12 Jahren werden Schnupperlehrveranstaltungen angeboten, durch das hohe Vertrauen von Schulen bzw. Lehrer_innen gibt es auch die Möglichkeit, sich für die Termine freistellen zu lassen. Auf Pandemie bezogene Änderungen durch Hochschulen oder Gesetze wird schnell und individuell reagiert. 6000 Teilnehmer_innen des letzten Semesters wurden durch das Programm in der Studienwahl unterstützt. Auch diesen Frühling steht „Studieren Probieren“ in den Startlöchern, um Studieninteressierte dabei zu unterstützen, ihren Weg alleine gehen zu können.

    Studieren Probieren
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  • Erfolgreicher Studienstart nach zweimaligem MedAT-Antritt

    Ein Studienstart ist immer etwas Aufregendes. Es ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der häufig auch als „die beste Zeit des Lebens“ betitelt wird. Für viele ist es auch besonders schön, da sie sich zuerst einem fordernden Aufnahmeverfahren stellen mussten, um ihr Traumstudienplatz zu erhalten. So geht es häufig Medizinstudenten: Das Medizinaufnahmeverfahren ist eines der –Selektivsten in Österreich.  

    Wir haben zwei Studentinnen der medizinischen Universität Innsbruck gefragt, wie sie das Aufnahmeverfahren bestritten haben, mit welchen Erwartungen sie in das Studium gegangen sind und ob sich diese im ersten Semester bis jetzt schon bewahrheitet haben. 

    Menschen helfen und Interessen verfolgen

    Warum würde man sich ein solch zeitintensives und nervenaufreibendes Aufnahmeverfahren überhaupt antun? Es ist die Motivation, etwas Gutes zu tun, die Anna antrieb, den MedAT noch ein zweites Mal in Angriff zu nehmen als es nach dem ersten Mal nicht geklappt hat. „Ich wollte immer etwas mit Menschen machen, etwas Soziales, weil ich sehr gut mit Menschen kann (…) Es ist mir einfach ein großes Anliegen, Menschen zu helfen, sowohl psychisch als auch physisch.“ 

    Neben dem sozialen Aspekt, ist der Bereich der Medizin sehr breit und deckt verschiedene Fachrichtungen ab: „Mich haben immer schon die Naturwissenschaften total interessiert, vor allem Chemie und Biologie. Die Medizin vereint meine Interessen bezüglich dieser Fächer.“, erzählt Anna. 

    Auch für Marie vereinigen sich in der Medizin einige ihrer Interessen, was sie dazu motivierte, sich ein zweites Mal dem Aufnahmetest zu stellen: „Seit der Schule spiele ich ein bisschen mit dem Gedanken, in die Sportmedizin oder Orthopädie zu gehen. Ich interessiere mich auch sehr für Ernährung und wie der menschliche Körper funktioniert.“ Die Medizin bietet Möglichkeit, diese Interessen zu verfolgen und sich zahlreiche Türen für das zukünftige Berufsleben offen zu halten. 

    Vorbereitung auf den Aufnahmetest 

    Ein selektives Aufnahmeverfahren wie jenes des Medizinstudiums verlangt viel Durchhaltevermögen, gute Nerven und vor allem die richtige Vorbereitung ab. Je nachdem, ob man schon mit der Schule fertig ist, muss man sich monatelang parallel auf den Aufnahmetest und die Matura oder sonstige Abschlussprüfungen vorbereiten. Es braucht Organisation und gute Zeiteinteilung, doch wie geht man dafür vor? 

    „Wo ich den Test das erste Mal versucht habe, habe ich schon im Oktober angefangen, mich zu informieren, Dokumente zusammenzusuchen, mir die besten Quellen herauszuschreiben, Skripten zu suchen und ab ungefähr dort habe ich auch angefangen, mir selbst Zusammenfassungen zu schreiben“, erzählt Anna. Als sich die damals 20-jährige nach einem gescheiterten Versuch dazu entschied, noch einmal anzutreten, hatte sie den Vorteil, Skripten und Zusammenfassungen vom ersten Antritt schon zu haben. Allerdings studierte sie parallel zur Vorbereitung Pharmazie und musste versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen.  

    Die Vorbereitung auf den zweiten Antritt verlief bei Anna folgendermaßen: „Ich hab mich von Dezember weg auf den kognitiven Teil vorbereitet und ab Februar auch auf den BMS-Teil, also ab da habe ich auf beides parallel gelernt. Von Feber bis Ende April hab ich volle gelernt, Ende April war ich mit dem gesamten Stoff einmal durch. Ab dort hab ich mich dann sehr auf Altfragen fokussiert, um mein Wissen quasi aktiv noch einmal abzurufen – in Form von Fragen, Mindmaps und so weiter.“

    Marie studierte während dem Lernen auf den MedAT parallel Betriebswirtschaftslehre und auch sie musste sich ihre Zeit gut einteilen und früh genug lernen anfangen. Damit begann sie im März, nachdem sie sich zuvor viele Fach- und Übungsbücher gekauft hatte, die speziell für den MedAT verfasst wurden. „Ich habe über Monate hinweg zwar immer gelernt, aber am intensivsten war die Vorbereitung definitiv in den letzten Wochen vor dem Test. Da hab ich wirklich den ganzen Tag von früh bis spät gelernt und mich vor allem auf den kognitiven Teil fokussiert.“

    Wie war der Aufnahmetest

    Der Tag des MedAT ist alles entscheidend: Die Leistung, die man an diesem Tag, abliefert, bestimmt über das Erlangen eines heißbegehrten Studienplatzes. Die Nerven können dementsprechend ziemlich flattern. Zu ihrer eigenen Überraschung ging es Anna nicht so – vielmehr war es eine Erleichterung: „Der Aufnahmetest war eigentlich ein tolles Erlebnis, weil ich sehr tiefen entspannt und relaxed dorthin gegangen bin und darauf vertraut hab, das das rauskommen wird, was rauskommen soll.“ Viel schlimmer als der Test selbst war für Anna die Zeit danach als man auf die Ergebnisse warten musste, „weil man sich über alles den Kopf zerbricht.“  

    Maries Erfahrungen zum MedAT selbst waren ähnlich und doch anders. Auch sie war wie Anna erleichtert als der Test endlich vorüber war und empfand das Warten danach als Qual, allerdings war sie vor dem Test äußerst nervös. „Ich bin ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, dass ich allzu große Chancen habe. Natürlich hab ich sehr viel und auch intensiv gelernt gehabt, aber ich wollte meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Vielleicht war auch das der Grund, warum ich während des Tests ruhig blieb, ich dachte mir einfach, ich geb mein Bestes und offenbar war das doch genug.“

    Anatomie als erstes medizinisches Fach

    Sowohl Anna als auch Marie war schon vor dem Bestehen des MedATs bewusst, dass das Studium selbst kein Honiglecken wird: „Ich mein, der MedAT ist ja erst der Anfang, da hat das Studium noch nicht einmal angefangen“, lacht Anna. Und auch die Tatsache, dass am Anfang medizinische Fächer nicht die Überhand haben, hat die beiden nicht überrascht: „Ich glaub im ersten Semester sind einfach viele Grundlagen – Chemie, Physik und Biologie auch. Anatomie ist das medizinischste Fach, das wir jetzt haben und es gefällt mir total gut. Ich denke mir, durch ein paar Sachen muss man einfach durch“, meint Marie und auch Anna war sich im Klaren, dass „das erste Jahr nicht viel bzw. gar nicht klinisch ist.“ 

    Doch über alle sechs Jahre hinweg, die das Studium benötigt, bleibt das natürlich nicht so. „Später wird es spezifischer. Im zweiten Studienabschnitt kommen dann die ganzen Fachbereiche. Wir haben jetzt schon Praktika von Physik und Biochemie gehabt und dann kommen auch noch die Sezierkurse. Da geht man schon mit viel Respekt hinein und ich glaube, da müssen wir sicher viel lernen, aber es wird sicher cool werden!“, erzählt Marie mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre.

    Von den ersten zwei Monaten können aber beide Studentinnen eine positive Bilanz ziehen: Die Vorlesungen sind interessant und sie sind glücklich, das studieren zu können, was sie wirklich wollen. 

    Tipps für alle, die nächstes Jahr den MedAT bestreiten wollen

    Schön und gut – Anna und Marie sind also in ihr Traumstudium reingekommen, doch was nützt dir das für deine eigene Vorbereitung? Ganz einfach: Du kannst dir ihre Strategien anschauen und überlegen, ob diese für dich auch in Frage kommen könnten. „Jeder ist individuell und bereitet sich individuell vor“, meint Marie. Dennoch hat sie einen großen Tipp: „Ich würde auf jeden Fall den Leuten empfehlen, dass sie den kognitiven Teil regelmäßig üben. Auch die Leute aus dem Studium, mit denen ich geredet habe, haben alle gesagt, dass sie sich über den kognitiven Teil ein bisschen gerettet haben. Den BMS-Teil hat man nie so in der Hand. Ich finde, wenn man sich auf den KFF–Teil vorbereitet und den regelmäßig übt, dann bekommt man irgendwann so ein Gefühl dafür.“ 

    Auch Anna hat ihr ideales Lernsystem entwickelt. Sie erzählt davon, dass Vorbereitung natürlich sehr wichtig ist, doch man muss sein Wissen letztendlich auch wirklich abliefern können: „Mir hat es geholfen, Beruhigungsmöglichkeiten zu lernen. Atemübungen und solche Sachen. Man muss sich da einfach voll auf sich konzentrieren und schauen, dass man ruhig bleibt und sich nicht von der Menschenmasse verunsichern lässt.“ Außerdem hat Anna versucht, den Druck, den sie sich selbst auferlegt und auch von außen kommt, gar nicht erst zustande kommen zu lassen. Ein großer Hilfsfaktor in dieser Hinsicht war die Tatsache, dass sie nur ihrem engsten Freundes- und Familienkreis erzählt hat, dass sie den Test überhaupt noch einmal versucht. 

    Vorbereitungskurse: Tipps, Testsimulationien und Kontakte

    Anna hat zusätzlich zum selbstständigen Lernen auch einen Vorbereitungskurs im Frühling absolviert. Bei diesem Wochenendkurs sind sie mit den Kursleitern die Fächer des BMS-Teil durchgegangen, Kognitives und Methoden wurden geübt und die Skripten, die man dazu erhalten hat, waren „extrem viel wert“. Nützlich waren vor allem auch die geknüpften Kontakte, mit welchen man sich auch nach dem Kurs noch stets austauschen konnte. An der Spitze der Liste an Vorteilen eines Vorbereitungskurses stehen für Anna allerdings die Testsimulationen, die man dort absolviert: „Was für mich entscheidend war und das ist wirklich ein großer Tipp, sind Testsimulationen. Machts Testsimulationen mit allem drum und dran: mit den Beruhigungsübungen, wie teils ihr euch das Essen ein, wie trinkt ihr. Das sind richtig banale Sachen, aber es hilft volle, weil es dann beim Test keine große Überraschung mehr geben wird. Auch die Zeit muss man im Kopf haben.“  

    Zu den aufnahmeprüfung.at Vorbereitungskursen für Medizin gehts Hier 

     

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  • MedAT: 7 Übungsbücher für den Aufnahmetest

    MedAT: 7 Übungsbücher für den Aufnahmetest

    Unsere Bücherserie zum MedAT ist um ein weiteres Übungsbuch gewachsen: Zu den Bestsellern „MedAT-Testsimulation“ und „Sozial-emotionale Kompetenzen“ und den bewährten Übungsbüchern „Figuren zusammensetzen und Wortflüssigkeit“ sowie „MedAT-Z“ ist neu das Buch „Gedächtnis und Merkfähigkeit, Zahlenfolgen, Implikationen“ mit 20 authentischen Übungs-Testsets hinzugekommen. 

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  • Endlich Medizin studieren

    Ein Studienstart ist immer etwas Aufregendes. Es ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der häufig auch als „die beste Zeit des Lebens“ betitelt wird. Für viele ist es auch besonders schön, da sie sich zuerst einem fordernden Aufnahmeverfahren stellen mussten, um ihr Traumstudienplatz zu erhalten. So geht es häufig Medizinstudenten: Das Medizinaufnahmeverfahren ist einer der Selektivsten in Österreich.

    Wir haben zwei Studentinnen der medizinischen Universität Innsbruck gefragt, wie sie das Aufnahmeverfahren bestritten haben, mit welchen Erwartungen sie in das Studium gegangen sind und ob sich diese im ersten Semester bis jetzt schon bewahrheitet haben.

     

    Menschen helfen und Interessen verfolgen

    Warum würde man sich ein solch zeitintensives und nervenaufreibendes Aufnahmeverfahren überhaupt antun? Es ist die Motivation, etwas Gutes zu tun, die Anna antrieb, den MedAT noch ein zweites Mal in Angriff zu nehmen als es nach dem ersten Mal nicht geklappt hat. „Ich wollte immer etwas mit Menschen machen, etwas Soziales, weil ich sehr gut mit Menschen kann (…) Es ist mir einfach ein großes Anliegen, Menschen zu helfen, sowohl psychisch als auch physisch.“

    Neben dem sozialen Aspekt, ist der Bereich der Medizin sehr breit und deckt verschiedene Fachrichtungen ab: „Mich haben immer schon die Naturwissenschaften total interessiert, vor allem Chemie und Biologie. Die Medizin vereint meine Interessen bezüglich dieser Fächer.“, erzählt Anna.

    Auch für Marie vereinigen sich in der Medizin einige ihrer Interessen, was sie dazu motivierte, sich ein zweites Mal dem Aufnahmetest zu stellen: „Seit der Schule spiele ich ein bisschen mit dem Gedanken, in die Sportmedizin oder Orthopädie zu gehen. Ich interessiere mich auch sehr für Ernährung und wie der menschliche Körper funktioniert.“ Die Medizin bietet Möglichkeit, diese Interessen zu verfolgen und sich zahlreiche Türen für das zukünftige Berufsleben offen zu halten.

     

    Bis April den gesamten Stoff gelernt 

    Ein selektives Aufnahmeverfahren wie jenes des Medizinstudiums verlangt viel Durchhaltevermögen, gute Nerven und vor allem die richtige Vorbereitung ab. Je nachdem, ob man schon mit der Schule fertig ist, muss man sich monatelang parallel auf den Aufnahmetest und die Matura oder sonstige Abschlussprüfungen vorbereiten. Es braucht Organisation und gute Zeiteinteilung, doch wie geht man dafür vor?

    „Wo ich den Test das erste Mal versucht habe, habe ich schon im Oktober angefangen, mich zu informieren, Dokumente zusammenzusuchen, mir die besten Quellen herauszuschreiben, Skripten zu suchen und ab ungefähr dort habe ich auch angefangen, mir selbst Zusammenfassungen zu schreiben“, erzählt Anna. Als sich die damals 20-jährige nach einem gescheiterten Versuch dazu entschied, noch einmal anzutreten, hatte sie den Vorteil, Skripten und Zusammenfassungen vom ersten Antritt schon zu haben. Allerdings studierte sie parallel zur Vorbereitung Pharmazie und musste versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen.

    Die Vorbereitung auf den zweiten Antritt verlief bei Anna folgendermaßen: „Ich hab mich von Dezember weg auf den kognitiven Teil vorbereitet und ab Februar auch auf den BMS-Teil, also ab da habe ich auf beides parallel gelernt. Von Feber bis Ende April hab ich volle gelernt, Ende April war ich mit dem gesamten Stoff einmal durch. Ab dort hab ich mich dann sehr auf Altfragen fokussiert, um mein Wissen quasi aktiv noch einmal abzurufen – in Form von Fragen, Mindmaps und so weiter.“

    Marie studierte während dem Lernen auf den MedAT parallel Betriebswirtschaftslehre und auch sie musste sich ihre Zeit gut einteilen und früh genug lernen anfangen. Damit begann sie im März, nachdem sie sich zuvor viele Fach- und Übungsbücher gekauft hatte, die speziell für den MedAT verfasst wurden. „Ich habe über Monate hinweg zwar immer gelernt, aber am intensivsten war die Vorbereitung definitiv in den letzten Wochen vor dem Test. Da hab ich wirklich den ganzen Tag von früh bis spät gelernt und mich vor allem auf den kognitiven Teil fokussiert.“

     

    Große Erleichterung und banges Warten nach dem Aufnahmetest 

    Der Tag des MedAT ist allesentscheidend: Die Leistung, die man an diesem Tag, abliefert, bestimmt über das Erlangen eines heißbegehrten Studienplatzes. Die Nerven können dementsprechend ziemlich flattern. Zu ihrer eigenen Überraschung ging es Anna nicht so – vielmehr war es eine Erleichterung: „Der Aufnahmetest war eigentlich ein tolles Erlebnis, weil ich sehr tiefenentspannt und relaxed dorthin gegangen bin und darauf vertraut hab, das das rauskommen wird, was rauskommen soll.“ Viel schlimmer als der Test selbst war für Anna die Zeit danach als man auf die Ergebnisse warten musste, „weil man sich über alles den Kopf zerbricht.“

    Marie´s Erfahrungen zum MedAT selbst waren ähnlich und doch anders. Auch sie war wie Anna erleichtert als der Test endlich vorüber war und empfand das Warten danach als Qual, allerdings war sie vor dem Test äußerst nervös. „Ich bin ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, dass ich allzu große Chancen habe. Natürlich hab ich sehr viel und auch intensiv gelernt gehabt, aber ich wollte meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Vielleicht war auch das der Grund, warum ich während des Tests ruhig blieb, ich dachte mir einfach, ich geb mein Bestes und offenbar war das doch genug.“

     

    Interessante und fordernde Vorlesungen

    Sowohl Anna als auch Marie war schon vor dem Bestehen des MedATs bewusst, dass das Studium selbst kein Honiglecken wird: „Ich mein, der MedAT ist ja erst der Anfang, da hat das Studium noch nicht einmal angefangen“, lacht Anna. Und auch die Tatsache, dass am Anfang medizinische Fächer nicht die Überhand haben, hat die beiden nicht überrascht: „Ich glaub im ersten Semester sind einfach viele Grundlagen – Chemie, Physik und Biologie auch. Anatomie ist das medizinischste Fach, das wir jetzt haben und es gefällt mir total gut. Ich denke mir, durch ein paar Sachen muss man einfach durch“, meint Marie und auch Anna war sich im Klaren, dass „das erste Jahr nicht viel bzw. gar nicht klinisch ist.“

    Doch über alle sechs Jahre hinweg, die das Studium benötigt, bleibt das natürlich nicht so. „Später wird es spezifischer. Im zweiten Studienabschnitt kommen dann die ganzen Fachbereiche. Wir haben jetzt schon Praktika von Physik und Biochemie gehabt und dann kommen auch noch die Sezierkurse. Da geht man schon mit viel Respekt hinein und ich glaube, da müssen wir sicher viel lernen, aber es wird sicher cool werden!“, erzählt Marie mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre.

    Von den ersten zwei Monaten können aber beide Studentinnen eine positive Bilanz ziehen: Die Vorlesungen sind interessant und sie sind glücklich, das studieren zu können, was sie wirklich wollen.

     

    Tipps für alle, die nächstes Jahr den MedAT bestreiten wollen

    Schön und gut – Anna und Marie sind also in ihr Traumstudium reingekommen, doch was nützt dir das für deine eigene Vorbereitung? Ganz einfach: Du kannst dir ihre Strategien anschauen und überlegen, ob diese für dich auch in Frage kommen könnten. „Jeder ist individuell und bereitet sich individuell vor“, meint Marie. Dennoch hat sie einen großen Tipp: „Ich würde auf jeden Fall den Leuten empfehlen, dass sie den kognitiven Teil regelmäßig üben. Auch die Leute aus dem Studium, mit denen ich geredet habe, haben alle gesagt, dass sie sich über den kognitiven Teil ein bisschen gerettet haben. Den BMS-Teil hat man nie so in der Hand. Ich finde, wenn man sich auf den KFF–Teil vorbereitet und den regelmäßig übt, dann bekommt man irgendwann so ein Gefühl dafür.“

    Auch Anna hat ihr ideales Lernsystem entwickelt. Sie erzählt davon, dass Vorbereitung natürlich sehr wichtig ist, doch man muss sein Wissen letztendlich auch wirklich abliefern können: „Mir hat es geholfen, Beruhigungsmöglichkeiten zu lernen. Atemübungen und solche Sachen. Man muss sich da einfach voll auf sich konzentrieren und schauen, dass man ruhig bleibt und sich nicht von der Menschenmasse verunsichern lässt.“ Außerdem hat Anna versucht, den Druck, den sie sich selbst auferlegt und auch von außen kommt, gar nicht erst zustande kommen zu lassen. Ein großer Hilfsfaktor in dieser Hinsicht war die Tatsache, dass sie nur ihrem engsten Freundes- und Familienkreis erzählt hat, dass sie den Test überhaupt noch einmal versucht.

     

    Vorbereitungskurse sind eine große Hilfe 

    Anna hat zusätzlich zum selbstständigen Lernen auch einen Vorbereitungskurs im Frühling absolviert. Bei diesem Wochenendkurs sind sie mit den Kursleitern die Fächer des BMS-Teil durchgegangen, Kognitives und Methoden wurden geübt und die Skripten, die man dazu erhalten hat, waren „extrem viel wert“. Nützlich waren vor allem auch die geknüpften Kontakte, mit welchen man sich auch nach dem Kurs noch stets austauschen konnte. An der Spitze der Liste an Vorteilen eines Vorbereitungskurses stehen für Anna allerdings die Testsimulationen, die man dort absolviert: „Was für mich entscheidend war und das ist wirklich ein großer Tipp, sind Testsimulationen. Machts Testsimulationen mit allem drum und dran: mit den Beruhigungsübungen, wie teils ihr euch das Essen ein, wie trinkt ihr. Das sind richtig banale Sachen, aber es hilft volle, weil es dann beim Test keine große Überraschung mehr geben wird. Auch die Zeit muss man im Kopf haben.“

    Übrigens bieten wir von aufnahmeprüfung.at auch einige Vorbereitungskurse für Medizin an. Hier kommst du zu diesen.

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  • Erfahrungsbericht über das Aufnahmeverfahren Internationale Rechtswissenschaften

    Grundsätzlich bestand der Test beim Aufnahmeverfahren, wie bei den meisten anderen Fächern auch, aus drei Teilen: Fachwissen, Lesen und logisches Denken.

     

    Fachwissen

    Für den ersten Teil bekamen wir einen um die 70 Seiten langen englischen Text, welcher nur für die Prüfung geschrieben wurde. In diesem ging es um zwei Studierende, die sich für die Finanzierung ihres Studiums entschieden haben, einen Online-Shop für Kleidungsstücke zu gründen und man hat sich damit auseinandergesetzt, mit welchen rechtlichen Hürden dies verbunden ist (Anmeldung eines Gewerbes, Versand in andere Länder, Steuern, Impressumspflicht,…) Ein besonderer Fokus wurde dabei auch auf den Aspekt des Datenschutzes gelegt. Insgesamt wurden so in dem Text fast alle Themenbereiche angesprochen, welchen man im Studium begegnen wird.
    Bei der Prüfung wurde das Wissen aus diesem Text anhand von ungefähr 30 Multiple Choice Fragen überprüft, teilweise wurden die Aussagen wortwörtlich aus dem Material übernommen. Zeitlich fand ich persönlich diesen Teil recht knapp bemessen, ich habe aber von einigen anderen Leuten gehört, die dies anders sehen.

     

    Leseteil und logisches Denken

    Für den Leseteil bekamen wir drei Texte, zwei davon waren auf Englisch, einer auf Deutsch. Es handelte sich um ein Urteil eines Kärntner Gerichts, einen Ausschnitt der Europäischen Datenschutzgrundverordnung und um einen Artikel der Europäischen Kommission. Zu diesen Texten bekamen wir Multiple Choice Fragen.

    Die Aufgaben zum logischen Denken waren komplett auf Deutsch und ähnelten sehr den Übungsbeispielen, es gab glaube ich Kurzgeschichten und Syllogismen.

     

    Die Vorbereitung

    Insgesamt ist es ein eher selektiveres Aufnahmeverfahren, nachdem dieses Jahr bei fast 800 Anmeldungen nur 200 Personen aufgenommen wurden. Ich fand, dass es trotzdem leicht zu bewältigen ist, wenn man sich ungefähr 2 Wochen davor intensiv mit dem Stoff auseinandersetzt. Ich habe mir eine Zusammenfassung in Stichworten vom ganzen Skript erstellt, was ausreichend war, um ein recht gutes Ergebnis beim ersten Teil zu bekommen. Für den Leseteil habe ich fast nichts geübt, da er der Englisch-Matura sehr ähnelt und man dies ohnehin im Laufe der Oberstufe ständig geübt hat. Und für den letzten Teil habe ich mir davor die gegebenen Beispielaufgaben sowie weitere aus dem Internet genau angesehen und versucht, mir ein System zu erstellen, mit welchem man solche Logik-Aufgaben lösen kann.

     

     

    Das Studium

    Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Aufnahmeverfahren, da es uns ermöglicht, in einer eher kleineren Gruppe zu studieren und man schon vor Semesterbeginn ziemlich genau weiß, mit welchen Themen man sich in den nächsten Jahren auseinandersetzen wird.

    Wir Studenten kennen uns jetzt trotz Corona schon recht gut, zumindest vom Sehen. Es war ziemlich gemischt, einige Vorlesungen sind online, aber alle Übungen finden vor Ort statt, weshalb wir uns ziemlich oft sehen. Zusätzlich gab es noch die Einführungsvorlesung, welche im ganzen Oktober und Anfang November dreimal wöchentlich stattfand, diese war ebenfalls komplett in Präsenz und bot viele Gelegenheiten, uns gegenseitig kennenzulernen.
    Gerade das mag ich an diesem Fach auch, es ist ziemlich leicht möglich, alle zu kennen, da wir ja nur sehr wenige sind, was in den meisten anderen Fächern eher schwieriger ist.

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  • Das verteilte Lernen

    Das verteilte Lernen

    Beim verteilten Lernen geht es, wie der Name schon sagt, darum, das Lernen auf eine bestimmte Zeitspanne zu verteilen.
    Diese Art zu lernen ist nicht nur entspannter und gesünder, sondern auch wirksamer als die Nacht vor einem Test durchzulernen.

    Lernplan
    ©pixabay

    Beim verteilten Lernen lernt man immer wieder in kurzen Intervallen und erlaubt sich selber viele Pausen. Beispielsweise könnte man täglich eine halbe Stunde Lernen oder jeden zweiten Tag zwei Stunden. Wie genau man seine Lernzeit gestaltet ist einem selber überlassen. Es ist natürlich abhängig von dem Schwierigkeitsgrad der Prüfung und dem eigenen Lernstil.
    Die Pausen zwischen den Lernintervallen geben dem Gehirn Zeit die erhaltene Information zu verarbeiten, dadurch bleibt das Wissen auch länger erhalten und ist nicht direkt am Tag nach dem Test wieder vergessen.

    Es kann auch helfen seinen Lerntyp herauszufinden und seine Lernzeit passend dazu zu gestalten.
    Zum Beispiel kann man damit beginnen gemachte Notizen zu einem Thema durchzulesen, dann schreibt eine Zusammenfassung zu schreiben und anschließend dazu passende Karteikarten zu erstellen.

    Es kann auch hilfreich sein immer wieder “Lerntests” durchzuführen. Hierbei überprüft man seinen eigenen Wissensstand um zu sehen welche Bereiche intensiveres Lernen benötigen und welche man schon gut verstanden hat.

    Wenn man seine Zeit gut einteilt, kann man genügend schlafen, was nicht nur gut für die eigene Gesundheit ist, sondern auch das Lernen fällt einem einfacher. Schlafen ist wesentlich für die Bildung des Gedächtnis, außerdem hilft es mit der Konzentration.
    Mindestens 7 Stunden pro Nacht helfen dir dabei in Bestform zu sein.

    Du solltest also, egal wie schwer der Lernstoff auch sein mag, das Lernen nicht aufschieben und schon gar nicht die ganze Nacht vor der Prüfung durchlernen.
    Das ist nur bedingt hilfreich und auf Dauer nicht gesund. Erstelle dir lieber einen guten Lernplan und versuche dich so gut es geht daran zu halten. Das mag anfangs zwar schwer sein, aber du wirst sehen: Das Lernen wird dir schon bald viel einfacher fallen. Die Methoden können hier ganz unterschiedlich sein und auch die Reihenfolge und die Zeitintervalle dürfen natürlich verändert werden. Jeder Lernplan ist individuell.

    Wichtig ist die Erstellung eines für dich geeigneten Lernplans. Vor allem bei größeren Prüfungen ist das meist unumgänglich. Wenn du dabei noch Hilfe brauchst haben wir hier 4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans für dich.

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  • 4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans

    4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans

    Computer auf Schreibtisch
    ©pixabay

    1. Überblick schaffen

    Der erste Schritt ist wohl der, der am meisten Überwindung benötigt.
    Denn damit du überhaupt einen strukturierten Lernplan erstellen kannst, musst du dir mal eine Übersicht über alle Vorlesungen und Prüfungen schaffen. Welche Termine sind wann? Wo wird es knapp? Notiere jede Kleinigkeit, je genauer desto besser. Überlege dir auch bereits zu Beginn ein Farbschema, zum Beispiel alle Prüfungen rot, alle Vorlesungen schwarz usw.

    Waage mit Schachteln
    ©pixabay

    2. Nach Wichtigkeit sortieren

    Im nächsten Schritt musst du entscheiden, welche Prüfungen am schwierigsten sind. Vergib hierfür Punkte von eins bis fünf.
    Eins steht dabei für einfach, wo also einmal Durchlesen und aufmerksam in der Vorlesung sitzen reicht und fünf für „hier ist pauken angesagt“. 

    Versuche hierbei die einzelnen Prüfungen so realistisch wie möglich einzuschätzen. Es nützt dir nichts, wenn du hier versuchst dein Gewissen zu beruhigen und eine niedrigere Nummer vergibst, als die Prüfung eigentlich verdient hätte.

    Kalenderseite
    ©pixabay

    3. Einteilung erstellen

    Nachdem du die einzelnen Prüfungen der Wichtigkeit nach sortiert hast, kannst du anfangen dir ein Zeitschema zu erstellen. Hierbei helfen dir die vorher gegebenen Punkte zur Orientierung, damit du die Lernintensität für Prüfungen gleicher Art immer beibehältst. 

    Da nahezu jeder ein anderer Lerntyp ist und unterschiedlich lange für die Themen braucht, gibt es hier keine grundsätzliche Regel. Das Wichtige ist nur, dass du dir auch hier wieder im Vorhinein überlegst, wie lange du pro Tag lernst. Wenn du zum Beispiel konstant täglich 4 Stunden lernst, kann sich dein Gehirn optimal darauf vorbereiten. Das Gelernte kommt so auch leichter ins Langzeitgedächtniss als wenn du zehn Stunden lang auf einmal lernst.

    Grundsätzlich ist es von Vorteil in mehreren kleinen Intervallen zu lernen, da es dem Gehirn ermöglicht das Gelernte besser zu verarbeiten. Auch die Wichtigkeit des Schlafes sollte nicht unterschätzt werden, denn der ist wichtig für das Gedächtnis.
    Also lieber drei Tage lang jeweils 3 Stunden lernen, also eine Nacht lang 9 Stunden.

    Hand mit Hakerl
    ©pixabay

    4. Abhakmöglichkeiten schaffen

    So simpel dieser letzte Trick auch klingen mag, er macht für deine Psyche viel aus. Nachdem du deinen Lernplan jetzt strukturiert erstellt hast, verschaff dir noch die Möglichkeit, immer etwas abhaken zu können, wenn du einen Punkt erledigt hast. Dies kann in Form von extra Kästchen oder in ausgedrucktem Format geschehen. Diese kleine Geste wird dich tagtäglich motivieren und dich mehr und mehr daran erinnern, wie viel du schon geschafft hast.

    Als Beispiel siehst du nun eine Vorlage, wie dein Lernplan aussehen könnte, wenn er mit Excel erstellt wird:

    Die Farbe rot steht für eine Prüfung und mit gelb habe ich das Lernthema des Tages angezeichnet. Am Prüfungstag selber konzentriere ich mich nur voll und ganz auf die Prüfung und lerne für keine andere, doch das ist eine Sache der persönlichen Präferenz.

    Als Beispiel siehst du nun eine Vorlage, wie dein Lernplan aussehen könnte, wenn er mit Excel erstellt wird:

    Kalenderseite
    ©pixabay

    Die Farbe rot steht für eine Prüfung und mit gelb habe ich das Lernthema des Tages angezeichnet. Am Prüfungstag selber konzentriere ich mich nur voll und ganz auf die Prüfung und lerne für keine andere, doch das ist eine Sache der persönlichen Präferenz.

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  • Studium abbrechen: Risiken und Chancen

    Willst du dein Studium abbrechen und weißt jetzt nicht, ob es eine gute Idee ist, wieder von vorne anzufangen? Hier erfährst du manche Risiken und Chancen, die durch einen Studienabbruch entstehen können und wie du dein Studium retten kannst, wenn du das willst.

     

    Im Fächerdurchschnitt gibt rund ein Drittel aller Studentinnen und Studenten ihr Studium vor dem Erwerb eines Abschlusses auf. Wenn du dein Studium abgebrochen hast, dann gehörst du zu denjenigen, die mit einem Fuß in der Tür zu neuen Chancen stehen:

    1. Dein neues Studium wirst du mit Freude absolvieren und jede Vorlesung wird dir Spaß machen
    2. Während des neuen Studiums lernst du neue KollegInnen kennen. Diese Kontakte helfen dir auch in deiner Berufslaufbahn.
    3. Das Lieblingsfach langweilt dich nie. Du wirst ständig motiviert sein und nicht nur körperlich sondern auch geistig bei der Vorlesung sein. J
    4. Wenn dein Studium dich wirklich interessiert, dann verbringst du deine Freizeit gerne mit dem Lesen der Fachliteratur. (Du siehst dein Studium als Hobby.)

    Die meisten Studienabbrecher brechen ihr Studium schon im zweiten Semester ab. So eine Entscheidung gilt als eine individuelle Befreiung, als ein Stein der dir vom Herz fällt. Es gibt diverse Gründe warum jemand das “falsche” Studium wählt, so wie:

    Grund: Fehlende Kenntnisse über den Inhalt des Studiums können dazu führen, dass man das Interesse verliert.

    Wie man den Grund verhindert:

    • Verbringe mehr Zeit auf den Uni- bzw. FH-Webseiten
    • Nimm an dementsprechenden Foren teil
    • Trete entsprechenden Communities in Facebook, Xing oder Linkedin bei
    • Höre dich um: Leute in deiner Nähe können mit dir nützliche Info teilen

    Grund: Die Kosten für dein Studium sind zu hoch, und sogar dein Nebenjob ist nicht ausreichend, um über die Runden zu kommen.

    Siehe hier,  wie du einen besseren Job mithilfe der sozialen Netzwerke finden kannst und wie du deinen zukünftigen Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch  überzeugen kannst (Link zum Artikel)

    Wie man den Grund verhindert:

    • Budgetplan
    • Suche dir rechtzeitig einen Nebenjob. Unsere Partner Studienjob.at und https://career.gmbh/portfolio/bestcareer-maturantinnen-guide/ helfen dir dabei.
    • Wenn du im Ausland studierst, berücksichtige, dass du nicht sofort einen Nebenjob findest. Habe realistische Erwartungen.
    • Nutze Einsparungsmöglichkeiten wie Second-Hand-Marktplätze (willhaben, ebay etc.), günstige Mensa-Menüs, Studentenermäßigungen und die Angebote unseres Partners edustore.at und educom.at

    Grund: ein soziales Vorurteil oder fehlendes Verständnis deiner Familie

    Wie man den Grund verhindert:

    • Höre auf dein Herz und deine innere Stimme. Wenn du Ärztin werden willst, bleibe entschlossen. Erlaube niemandem dich zu überzeugen, dass du zum Beispiel nicht für diesen Beruf geboren bist oder dass du die
    • Wähle umgekehrt kein Studium, um deinen Eltern zu gefallen oder Erwartungen aus deinem Umfeld zu erfüllen. Am Ende zählt nicht, welchen Beruf du hast, sondern ob du ihn gut und gerne ausübst.
    • Aufnahmeprüfung nicht schaffst, da es zu schwer für dich sei.
    • Wenn du über deinen Beruf etwas erzählst, sei begeistert, wovon du redest; nenne positive Seiten des Berufes
    • Wenn deine Freunden dich nicht unterstützen, überlege dir, ob du von „richtigen“ Leuten umgegeben bist
    • Triff dich mit den Leuten , die die gleichen Zukunftspläne haben wie du

    Ein Migrationshintergrund oder ethnische Herkunft verursacht andere Gründe: Hier ließen sich mehr als die Hälfte der Ungleichheiten beim Studienabbruch auf primäre Leistungsunterschiede zurückführen. Dahinter steht die wachsende Gruppe der „Bildungsausländer“ mit inzwischen über 250 000 Studenten, deren Abbruchquoten mit 45 Prozent im Bachelor und 29 Prozent beim Master deutlich über denen deutscher Studenten liegen.

     

    Finanzielle Aspekte

    Wenn du dein Studium abbrechen willst, berücksichtige mögliche finanzielle Schwierigkeiten, die dadurch entstehen können.

    Wusstest du, dass der Gehaltsunterschied zwischen AkademikerInnen und StudienabbrecherInnen bei satten 35 Prozent liegt? Das wurde aus dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung-Studie (ZEW) in Mannheim zu 18 europäischen Ländern bekannt.

    Die Studie zeigt, dass die Chance, überhaupt einen Job zu finden, für Studienabbrecher um mehr als 13 Prozent geringer ist als für Berufstätige mit Hochschulabschluss – ähnlich wie in Polen und Dänemark. In Italien, Griechenland und Belgien hingegen fanden die Forscher überhaupt keine unterschiedlichen Beschäftigungschancen zwischen Akademikern und Fast-Akademikern. Im Schnitt liegt die Differenz europaweit bei neun Prozent.

    In Irland, Großbritannien, den Niederlanden, Slowenien, Slowakei und Polen „verdienen Studienabbrecher deutlich mehr als Beschäftigte mit mittlerem Bildungsabschluss“, sagt ZEW-Koautorin Theresa Bolz.

     

    Ein Studienabbruch als Chance, von vorne anzufangen

    „Ich habe mein Studium nicht absolviert, aber trotzdem habe ich viel gelernt“. Mit solcher Formulierung kannst du deinen Studienabbruch in eine zusätzliche Fähigkeit umwandeln. In diesem Fall gibst du deinem potentiellen Arbeitgeber bekannt, dass du ein Kandidat bist, der:

    • Keine Angst vor Änderungen hat
    • Auf seine innere Stimme hört
    • Ein Know-how ins Unternehmen mitbringen kann
    • Ehrlich und direkt ist

     

    Rette dein Studium

    Die Welt sowie alle sozialen Prozesse sind im Wandel. Interessiere dich für deinen Beruf  mehr als denn je. Vielleicht findest du eine Nische, die dich inspiriert, noch tiefer einzutauchen statt dein Studium abzubrechen. Suche nach Möglichkeiten, wie du dein Studium mit deinen Interessen verbinden kannst.

     

    Musst du überhaupt dein Studium retten?

    Nein, das musst du nicht. Wenn du erkennst, dass du den Fehler gemacht hast, ein Fach zu studieren, das dir keinen Spaß macht und für dich persönlich keinen Wert darstellt, dann wechsle zweifellos deine Studienrichtung:

    1. Dadurch schonst du deine Nerven
    2. Sobald du verstehst, womit du dich wirklich beschäftigen willst, verspürst du innere Ruhe und Energie, dich weiter in der gewünschten Richtung zu entwickeln.
    3. Gute Laune ist eine treibende Kraft, dich jeden Tag näher zu deinem Ziel zu bringen. Durch gute Laune werden deine Probleme und Schwierigkeiten nicht verschwinden, aber deine Problemlösungswege werden anders.
    4. Denke auch an deine Umgebung. Wenn du Negativität ausstrahlst, überträgt sie sich auch auf deinen Umkreis. Sei nicht egoistisch.

     

    Zusammenfassung

    Die Vorteile und Chancen kannst du in jeder Krise finden. Besser ist es aber, wenn du alle „Pros“ und „Contras“ abwägst, bevor du dich für eine Studienrichtung entscheidest. Beeile dich nicht mit deiner Entscheidung. Deine Geduld, Selbstreflexion und abgewogene Argumente bringen dich auf den richtigen Weg, den du nicht bereuen wirst.

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