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  • Psychologie-Aufnahmetest: Das erwartet dich im Power-Vorbereitungskurs

    Psychologie-Aufnahmetest: Das erwartet dich im Power-Vorbereitungskurs

    Knapp vier Wochen vor der großen Prüfung am 24. August 2021 bereiten sich im Seminarraum der Sargfabrik Wien die TeilnehmerInnen mit Hilfe eines Power-Vorbereitungskurses intensiv für die geforderten Testinhalte vor. Damit auch alle Teile der Prüfung effektiv geübt wurden, gestaltete Kursleiterin Antonia Grundwald die Zeit interaktiv und integrierte viele Beispiele, um den Stoff anschaulicher darzustellen. Der letzten Kurstag wird mit der Testsimulation begonnen, die danach Schritt für Schritt im Kurs durchgesprochen wird. In der Mittagspause kamen wir mit den KursteilnehmerInnen ins Gespräch, sie erzählten uns über ihre Einschätzungen zum Kurs und ihre persönliche Testvorbereitung.

    @aufnahmepruefung.at
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    Lernen bei über 30°C

    Normalerweise genießen die MaturantInnen und Studierenden in dieser Zeit ihre Freiheiten und sind beispielsweise auf Reisen oder widmen sich anderen Aktivitäten. Doch dieser Sommer steht für die TestteilnehmerInnen ganz im Zeichen der Aufnahmetest-Vorbereitung. Und obwohl es eine große Herausforderung ist beim Lernen einen kühlen Kopf zu bewahren, motivieren sich die KandidatInnen, indem sie das gleiche Ziel vor Augen haben: Einen der begehrten Psychologie-Studienplätze ergattern! So schildert uns Emilio (20), dass alles gar nicht so schlimm sei, wenn man sich ein bisschen zusammenreißt: „Wenn man es vor allem macht, weil es einem gefällt, dann macht man das auch gerne und ich würde es auch Leuten weiterempfehlen, die das machen wollen.“

    Es ist der erste Testantritt für die Interviewbefragten. Einige haben heuer maturiert, andere wiederum haben davor etwas anderes studiert und reisen dafür extra aus dem Ausland an. Auch für die Teilnahme am Vorbereitungskurs kamen mehrere KandidatInnen, darunter auch viele aus Deutschland, nach Wien. Das Psychologie-Studium ist für sie die erste Wahl und der einzige Aufnahmetest, den sie absolvieren werden. Jedoch haben sich einige Gedanken über ein Plan B gemacht und bewarben sich darüberhinaus für andere Studiengänge.

    Mit Hilfe des Kurses Unsicherheiten beseitigen

    Die Entscheidung, sich für diesen Vorbereitungskurs anzumelden, fiel für einige KandidatInnen schnell. Anfänglich beschäftigten sich die BewerberInnen erstmal allein mit den vorgegebenen Testinhalten, doch schnell stellten sie fest, dass viele Fragen offen blieben. Adrian (20) war sich beispielsweise nicht ganz sicher, ob die Art wie er lerne und was er lerne ganz richtig sei und was die eigentlich relevanten Inhalte für die Prüfung sind. Auch Sophie (20) war sich nicht ganz so schlüssig: „Am Anfang habe ich mir die ganzen Skripten und das Buch durchgelesen, da war ich mir aber unsicher. Das Skript habe ich ganz gut verstanden, im Buch waren relativ viele Informationen drinnen. Da ist es schwer gewesen, das herauszufiltern, was ich jetzt wirklich davon brauche.“ Sie hat die Hoffnung, dass durch die Aufarbeitung der einzelnen Kapitel im Kurs, sie einerseits nicht mehr allzu verloren ist und andererseits eine größere Chance zum Bestehen der Aufnahmeprüfung haben wird.

    Riccardo (18) und Adrian, die sich vorher fragten, ob dieser Kurs es ihnen wirklich Wert sei, wurden letztendlich von den Bewertungen vorheriger Kurse überzeugt. „Im Endeffekt will ich wirklich Psychologie studieren und deswegen habe ich mich dazu entschieden, den Kurs zu machen.“, macht Riccardo im Interview deutlich.

    Gegenseitig unter die Arme greifen

    Auf die Frage hin, wie die Atmosphäre im Kurs wahrgenommen wird, sind sich die KandidatInnen einig: Die Stimmung in der Gruppe ist sehr angenehm und es wird als sehr hilfreich empfunden mit den Leuten zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen, insbesondere wenn man etwas nicht versteht. Sophie findet es zudem sehr vorteilhaft, dass die Kursleiterin noch selbst jung ist und selber Psychologie-Studentin ist. „Das macht das Ganze noch ein bisschen angenehmer und man hat das Gefühl, dass sie einen wirklich versteht. Besonders bei Fragen, die vielleicht eine andere Person als dumm empfinden könnte.“ Katharina ergänzt dazu, dass „das Gute bei ihr ist, dass sie alles so schön umschreiben kann, ins Detail geht und uns ein bisschen den Druck und Stress nimmt. Sie gibt uns da in der Hinsicht mehr Sicherheit.“

    Die Kursleiterin bietet den TeilnehmerInnen vor allem hilfreiche Ratschläge und Tipps für die eigene Vorgehensweise im Test. So sei insbesondere im formal-analytischen Teil und im englischen Teil das detaillierte Lesen besonders wichtig. Adrian hatte tatsächlich einige Fehler, die er hätte vermeiden können. „Da habe ich beispielsweise die Verneinung im Satz nicht gesehen.“ Daneben haben Sophie und Katharina gelernt, dass die Zeiteinteilung für die jeweiligen Testteile das A und O ist: „So kann man sich vorher überlegen, wie man das genau angehen wird. Dann geht man nicht da heran und denkt sich ,So jetzt habe ich den Test und jetzt tue ich mal irgendwas.‘. Einfach so planen, dass alles bisschen strukturierter abläuft.“

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    So bereiten sich die KursteilnehmerInnen vor

    Die Vorbereitung fand für viele KandidatInnen Wochen bzw. Monate vor dem Vorbereitungskurs an. Einige TeilnehmerInnen fingen schon früh an, sich die Skripte zu besorgen und im Buch durchzublättern, wobei dort das Augenmerk eher darauf bestand, sich eine erste Übersicht über die Testinhalte zu verschaffen: „Erstmal bisschen anschauen, was denn überhaupt drinsteht und wichtige Begriffe anstreichen um dann zu planen, wie ich mich genau damit auseinandersetzen werde in den nächsten Wochen“ erzählt Sophie zu ihrer Vorbereitung.

    Die intensive Lernphase fing bei den meisten Ende Mai bzw. Anfang Juni an, bei einigen erst nach ihrer Maturaprüfung, doch die Vorbereitung endet nicht nach dem Kurs. Obwohl sich alle nach der fünftägigen Vorbereitung viel besser vorbereitet fühlen als vorher, wollen sich alle in den nächsten Wochen vor dem Aufnahmetest intensiver lernen. Katharina etwa will so lange lernen, bis sie „bestenfalls alles im Schlaf ausspucken kann“.

    Die Aufregung steigt…

    Je näher der Testtermin anrückt, desto höher steigt bei den KandidatInnen der Puls. Riccardo verspürt mehr Aufgeregtheit als Nervosität: „Ich mache mir da jetzt keinen großen Druck. Wenn ich es nicht schaffe, dann versuche ich es auf jeden Fall nochmal, denn das ist es, was ist studieren will.“ Im Gegensatz dazu steigt Katharinas Nervosität, die schon seit Monaten zu spüren ist, ins Unermessliche: „Ich hoffe, dass ich dann nicht in Panik verfallen werde. Vielleicht finde ich ein paar Coping-Mechanismen, die mir da helfen. Aber ich bin da schon zittrig.“

    Rückblickend haben die letzten fünf Tage die Erwartungen der TestteilnehmerInnen erfüllt und eine gute Basis für die nächsten Lernwochen geschafft. Mit Hilfe des Kurses konnte Emilio beispielsweise besser verstehen, was er in der Aufnahmeprüfung antreffen wird und wie er vor allem eine gewisse Routine entwickeln kann.

    Weitere Informationen zu den angebotenen Vorbereitungskursen in Wien für den Psychologie-Aufnahmetest kannst du hier nachlesen.

    Mehr Berichte zu den Vorbereitungskursen und Erfahrungsberichte zum Aufnahmetest findest du hier.

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  • Einfach mal abschalten: 7 Tipps zum Entspannen für heiße Sommertage!

    Einfach mal abschalten: 7 Tipps zum Entspannen für heiße Sommertage! 

    Wer kennt es nicht? Die stressigen letzten Wochen haben sich bemerkbar gemacht und es fällt dir schwer, die wohlverdiente freie Zeit zu genießen. Eher du dich entspannen konntest, sind die Ferien schon fast wieder vorbei. Damit du doch Erholung bekommst, haben wir sieben Tipps, wie du die freien Sommertage noch richtig auskosten kannst.

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    Suchst du nach einem kleinen Abenteuer? Dann wäre eine Nacht im Freien etwas für dich: Matratze raus in den Garten verlagern und ein Übernachtung der besonderen Art genießen. Und falls du keinen Garten hast, bietet Österreich für jeden den passenden Campingplatz. Was kann schöner sein, als einmal ausgiebig in den Sternenhimmel zu blicken?

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    Die Sommertage sind besonders dafür geeignet all die Bücher, die in der letzten Zeit wegen Zeitmangel liegen geblieben sind, zu Ende zu lesen. Hole dir Bücher, die du sonst abseits vom Lernen schon immer lesen wolltest.

    Wenn du angehende/r Mediziner*in bist, dann findest du auf facultas.at viele entspannende, lustige und interessante Bücher.

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    Versuche einmal NICHT an die Strandfigur zu denken! Ob lecker Barbecue oder ein Riesen-Erdbeer-Eisbecher: Erlaube dir auch etwas und schlemme mal nach Lust und Laune! Nach einem Cheat-Day hat man dann auch oft wieder mehr Lust und Energie auf Bewegung. Du kannst auch Koch-Abende mit Familie und Freunde veranstalten, wo jeder einen Gang vorbereitet und mitbringt. Gemeinsam macht das Essen besonders viel Spaß! 

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    Sommerzeit heißt Zeit fürs Gärtnern: Pflanzt euren eigenen kleinen Kräutergarten an – egal ob im Garten oder Balkon! Ergänze Tomate-Mozzarella mit eigenem Basilikum oder gieße deinen wohltuenden Tee mit eigenen Salbei-Blättern auf: Einfach ein tolles Gefühl!  

    Du kannst die Gelegenheit nutzen und unbekannte und exotische Kräuter entdecken. Hast du schonmal was von Shiso gehört? Ein sehr beliebtes asiatisches Heil- und Küchenkraut sowie ein wahres Geschmackserlebnis!

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    Du wartest auf die Ergebnisse von einem Aufnahmetest? Wenn du ausreichend Zeit zum Relaxen einplanst, solltest du auch die Zeit dafür nutzen, dich nach alternativen Plänen umzuschauen. Egal ob du von vornherein mit den Plänen A, B, C und D an die Studienplatzsuche herangegangen bist oder ob du nach einem Absturz beim Aufnahmetest last minute eine Alternative suchst: Auf StudienPlanB liefern wir dir die passenden Anregungen.

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    Ein Kurzurlaub ist perfekt um aus dem Stress rauszukommen und gleichzeitig etwas Neues zu sehen. Du brauchst dafür kein großes Budget, es gibt für Schüler*innen und Studierende günstige Angebote, die dich zu tollen Reisezielen bringen. Egal, ob lokal am See oder in den Bergen oder im Ausland an schönen Stränden und Städten – ein paar Tage Urlaub haben noch niemandem geschadet. So kannst du deinen Akku wieder aufladen und danach mit voller Energie in den Alltag starten. 

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    Besonders in den stressigen Lernphasen konntest du möglicherweise deine Freunde nicht so oft sehen wie du wolltest. Nutze die freien Tage um Zeit mit deinen Liebsten zu verbringen und schau dich in deiner Umgebung nach coolen Ausflugszielen um. Wenn einem Kurzurlaube zu teuer oder zu zeitaufwändig sind, der findet direkt vor der Haustür genug Ablenkung von Prüfungen, Erledigungen und Co.: Grillen im Stadtpark, Freiluft-Kino, Open-Air-Konzerte oder Kanu fahren – viele verschiedene Angebote, die den Alltagsstress vergessen machen.

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  • Universität Wien: Für welche Studienfächer werden Aufnahmetests stattfinden?

    Universität Wien: Für welche Studienfächer werden Aufnahmetests stattfinden?

    Nach Ende der Antragsfrist am 30. Juni hat die Universität nun verkündet, für welche Bachelor- bzw. Diplomstudien ein Eignungsverfahren durchgeführt werden. In allen Studien, in denen die Zahl der Registrierungen die vorgesehene Zahl an Studienplätzen übersteigt, finden die Aufnahmetests statt. Im Lehramt Sekundarstufe findet der Eignungstest jedenfalls statt.

    Aufnahmetest findet statt Aufnahmetest findet NICHT statt
    Betriebswirtschaft Bildungswissenschaft
    Internationale Betriebswirtschaft English and American Studies
    Biologie Kultur- und Sozialanthropologie
    Chemie Politikwissenschaft
    Ernährungswissenschaft Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
    Informatik Soziologie
    Wirtschaftsinformatik Transkulturelle Kommunikation
    Internationale Rechtswissenschaften Volkswirtschaftslehre
    Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung
    Pharmazie
    Psychologie
    Diplomstudium Rechtswissenschaften
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  • Alenas Erfahrungsbericht: So habe ich den Ernährungswissenschaft-Aufnahmetest geschafft!

    Alenas Erfahrungsbericht: So habe ich den Ernährungswissenschaft-Aufnahmetest geschafft!

    Mein Selbststudium

    Im Juli habe ich begonnen das Skript zusammenzufassen. Da ich schon in Chemie und Biologie maturiert hatte (Chemie ist wesentlich wichtiger), fiel es mir nicht schwer den Inhalt zu verstehen. Das Skript war leider sehr oberflächlich, also nicht so gut verständlich für Nicht-Chemie-Maturanten. Mir viel es auch von Zeit zu Zeit schwer vom Skript zu lernen, da ich einiges schon vergessen hatte, weshalb ich dann von meinen eigenen Unterlagen, die ich für die Matura zusammengefasst hatte, gelernt habe.

    YouTube Videos sind auch sehr hilfreich gewesen beim Lernen. Empfehlenswerte YouTuber: chemistrykickass, FitfürBiochemie, Wolfgang Dukorn, Herr Mathe, SchulLV, usw. Beschränkt euch aber nicht nur auf diese.

    Habt keine Angst für ein Thema viel Zeit zu investieren. Es wäre vielleicht doch besser früher anzufangen als ich und sich für jedes Thema Zeit zu lassen und es wirklich zu verstehen. Verständnis ist beim Lernen der wichtigste Teil. Mit Auswendiglernen kommt man nicht weit. Also habe ich es verständlich zusammengefasst bzw. Erklärungen hinzugefügt und dann gelernt. Die Tabellen und Zahlen würde ich ganz am Schluss lernen und da auch wirklich das Wichtigste, wie Säuren und Basen und BMI. Zwischendurch habe ich Zahlenfolgen gerechnet und Matrizen gelöst. Den räumlichen Vorstellungsteil (Achtung: Bei diesem Teil sind Notizen NICHT erlaubt!) und das Textverständnis habe ich ein bisschen vernachlässigt.

    Für die Zahlenreihen habe ich die App MedAT-Vorbereitung benutzt. Die Muster dahinter sind sehr schnell zu erkennen, aber das Rechnen hat bei mir länger gedauert. Deshalb würde ich euch raten schnell rechnen zu lernen. Matrizen sind auch ganz lustig, wenn man es draufhat. Auch da gibt es YouTube Videos von Logik- und Einstellungstests. Wenn man sich die Muster merkt, ist es beim Aufnahmetest nicht so schwer. Man sollte halt viele verschiedene Beispiele kennen.

    @aufnahmepruefung.at
    @aufnahmepruefung.at

    Der Vorbereitungskurs

    Am 18.8.2020 hat der Kurs begonnen. Da ich schon vorher viel Wissen angesammelt hatte, hat mir der Kurs im Fachteil nicht viel weitergeholfen. Anderen wiederum schon! Ich denke, der Kurs ist für diejenigen nicht schlecht geeignet, die den Stoff wirklich noch nie durchgemacht haben. Aber dennoch kommt man auch YouTube Videos sehr weit. Für mich persönlich war der kognitive Fähigkeiten Teil hilfreich. Besonders bei den Matrizen, da man viele unterschiedliche Beispiele lösen konnte.

    Zusammengefasst

    • Alles verstehen! (Mit YouTube Videos.)
    • Erklärungen aufschreiben.
    • Lernen.
    • Viel schnell rechnen.
    • Viele Muster erkennen und merken.

    Der Aufnahmetest

    Beim Aufnahmetest habe ich mir im Fachteil zu viel Zeit gelassen, weshalb ich mir das Textverständnis und das räumliches Vorstellungsvermögen nicht mehr durchlesen konnte. Also habe ich nur geraten. Bei den Zahlenfolgen gab es ungefähr 15 Beispiele. Für fünf hatte ich keine Zeit mehr. Also sollte man schnell rechnen können.

    Die Matrizen waren für mich einfach. Ich habe also erst das gelöst, was am einfachsten war und den Rest habe ich mir am Ende angeschaut. All in all würde ich sagen, dass der Fachteil leichter war als gedacht. Für die kognitiven Fähigkeiten sollte man sich mehr Zeit nehmen, also beim Fachteil schneller sein, aber dennoch vorsichtig bleiben. Textverständnis würde ich erst am Schluss machen, da es sowieso nur 10 Prozent dafür gibt.

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  • Bewerbung bis zum Motivationsvideo: Das Aufnahmeverfahren der FH Wien der WKW

    Bewerbung bis zum Motivationsvideo: Das Aufnahmeverfahren der FH Wien der WKW

    © Pixabay
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    Das Aufnahmeverfahren der Fachhochschule der WKW in Wien ist für alle Studiengänge gleich, nur der jeweils zweite Teil hängt stark vom Studiengang ab, den du studieren möchtest. Markus hat sich Anfang des Jahres 2021 für den Bachelor-Studiengang in Journalismus beworben. Die Anweisungen zu den Unterlagen, die jeder Studierende in der Bewerbungsmappe mitschicken muss, sind seiner Meinung nach übersichtlich und einfach auf der FH-Seite des jeweiligen Studiengangs zu finden.

    Was wird benötigt?

    Neben den Klassikern wie Lebenslauf und Motivationsschreiben müssen Journalismus-BewerberInnen als einziger Studiengang am Ende des Aufnahmeverfahrens zusätzlich ein selbst aufgenommenes Bewerbungsvideo mitschicken. Bei diesem geht es vor allem um die eigene Präsentation als BewerberIn: „Es kommt nicht darauf an, wie gut bearbeitet das Video ist, sondern wie gut man sich selbst präsentieren und seine Motivation für das Studium in einer knappen Minute beweisen kann. Ich habe mich dafür einfach vor eine weiße Wand gestellt, von einem Freund per Handy filmen lassen und kurz und klar erklärt, wie sehr mir der Journalismus liegt und dieser Studiengang mir den anschließenden Einstieg ins Berufsleben ermöglichen könnte. Eine deutliche Sprache und klar formulierte Sätze sind hier besonders wichtig, es darf aber nicht aussehen, als hättest du alles vorher auswendig gelernt.“

    Die erste Runde: Für alle gleich

    Nachdem die Unterlagen bei der FH eingegangen sind, werden alle BewerberInnen – unabhängig vom angepeilten Studiengang – zu einem allgemeinen Computer-Aufnahmetest eingeladen: „Hier geht es vor allem darum, das Allgemeinwissen und logische Denken sowie die Englischkenntnisse zu überprüfen. Die Prüfungsfragen wirken auf den ersten Blick abschreckend schwer.“ Doch keine Angst, die Prüfung ist nämlich so aufgebaut, dass auf eine richtig beantwortete Frage sofort eine noch schwerere Frage anschließt: „Hat man also das Gefühl, die Prüfungsfragen waren durchweg schwer bis sehr schwer, ist das eigentlich kein schlechtes Zeichen.“, bemerkt Markus.

    Final Round

    Der letzte Teil ist den besten BewerberInnen vorbehalten und betrifft nur den Studiengang Journalismus: Hier bittet die Fachhochschule die auserwählten KandidatInnen um einen geschriebenen Kommentar zu einem tagesaktuellen Thema an einem bestimmten Online-Termin, den sich die TeilnehmerInnen im Vorhinein aussuchen dürfen. Das Zeitlimit beträgt 90 Minuten. „In den Tagen vor dem ausgewählten Termin sollte man die aktuellen Nachrichten im In- und Ausland besonders genau verfolgen. Die drei zur Verfügung stehenden Themen sind jedoch meist so breit gefächert, dass für fast jedes Interessensgebiet etwas dabei sein sollte.“, so Markus.

    „Ein machbares Aufnahmeverfahren – wenn man gut vorbereitet ist“

    Wurden alle Schritte erfolgreich absolviert, erhalten die akzeptierten BewerberInnen eine Mail mit allen weiteren Informationen. Das Fazit von Markus: „Insgesamt ein machbares Aufnahmeverfahren, besonders, wenn man gut vorbereitet auf die Materie ist und seine eigene Motivation und das Interesse für den Journalismus beweisen kann. Natürlich ist das logische Denken und Allgemeinwissen auch wichtig, der entscheidende Punkt sind jedoch das Know-How und die Ambitionen, denen man mit dem Beruf nachgehen möchte. Das sollte BewerberInnen, die bereits Erfahrung gesammelt oder eine wirkliche Leidenschaft für das Berufsfeld entwickeln möchten jedoch trotz der gewöhnlich hohen Bewerberzahlen nicht besonders schwer fallen.“

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  • Führerschein & Fahrschulen

    In der Zeit um die Matura wird für viele Schüler*innen auch das Thema Führerschein immer wichtiger. Um dir bei der langen Suche nach einer passenden Fahrschule oder beim Lernstress Fragen und Unklarheiten etwas Last abzunehmen, haben wir von aufnahmeprüfung.at in den letzten Monaten an einer neuen Webseite zu genau diesen Themen gearbeitet. Auf meinfuehrerschein.at findest du Fahrschulen, Tipps & Erklärungen von kniffligen Fahrschulsituationen, Orte an denen du das Fahren üben kannst und vieles mehr. Jetzt reinschauen!

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  • So ist das Aufnahmeverfahren für Medizin an den Privatunis

    So ist das Aufnahmeverfahren für Medizin an den Privatunis

    Wenn es mit dem MedAT nicht und nicht klappen will oder du einfach keine Lust hast ihn zu probieren, dann musst du deinen Wunsch Mediziner*in zu werden nicht aufgeben. Es gibt immer noch die Möglichkeit dich an einer Privatuniversität zu bewerben. Natürlich ist das mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, aber was tut man nicht alles für das Traumstudium. Wir haben für dich Informationen zu den Aufnahmeverfahren an den Privatuniversitäten Karl Landsteiner Universität (KLU), Sigmund Freud Universität (SFU) und Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) gesammelt:

     

      KLU SFU PMU
    Ort Krems Wien Salzburg/Nürnberg
    Dauer 3 Jahre + 3 Jahre 3 Jahre + 3 Jahre 5 Jahre
    Kosten pro Semester 8.000 € 12.500 € 7.750 €
    Studienform Bachelor + Master Bachelor + Master Diplom
    Unterrichtssprache Englisch (BA) + Deutsch (MA) Deutsch Deutsch

     

    Karl Landsteiner Universität (KLU)

    Der Bachelor „Medical Science“ an der KL in Krems ist der erste Schritt zum Karrierewunsch Arzt/Ärztin. Das Studium mit Unterrichtssprache Englisch dauert 6 Semester und wird nur in der Vollzeit-Variante angeboten. Die Kosten belaufen sich auf 8000 € pro Semester.

    Für die Bewerbung muskl.ac.at/…/bachelorstudium-health-sciencesst du einen Online-Bewerbungsbogen ausfüllen und Pflichtdokumente, wie ein Passfoto, Abschlusszeugnis, Lebenslauf und Reisepass hochladen.

    Für die Zulassung zu einem der 114 Studienplätze muss ein internes zweistufiges Aufnahmeverfahren bestanden werden. Es besteht aus zwei Teilen: einem Test und einem Gespräch. Die Bearbeitungsgebühr für das Bewerbungsverfahren beträgt 300 €. Der schriftliche Aufnahmetest dauert ungefähr 4 Stunden und beinhaltet das Analysieren von Tabellen, Diagrammen und Texten, Textbeispiele und Matrizen. Wenn du unter den 240 besten Bewerber*innen bist, dann folgt das Interview. Hier hast du die Möglichkeit deine Motivation zum Studium bzw. Beruf und deine Erwartungen darzulegen. Es dauert ca. eine Stunde. Die Prüfungssprache ist bei beiden Teilen Englisch. Per E-Mail wirst du dann benachrichtigt, ob du aufgenommen wirst.

     

    Sigmund Freud Universität (SFU)

    Das Bachelor Humanmedizin an der SFU in Wien dauert 6 Semester und kostet 12.500 € pro Semester. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

    Die Kosten für das Bewerbungsverfahren betragen 650 € und es startet online. Zuerst musst du den Bewerbungsbogen auszufüllen und notwendige Dokumente hochladen wie z.B.: die Geburtsurkunde, den Reisepass, ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf.

    Der nächste Schritt ist ein Computertest, dann folgt ein Gruppenassessment mit anschließendem Interview. Der Test umfasst die Bereiche Merkfähigkeit, logische Denkfähigkeit, visuell-räumliche Wahrnehmungsfähigkeit, rechnerisches Grundverständnis und Textverständnis. Der letzte Schritt ist dazu da deine emotionale und soziale Kompetenz zu überprüfen.

    Wenn du all das hinter dich gebracht hast, dauert es noch ca. zwei Wochen, bis du Bescheid bekommst, ob du an der SFU beginnen kannst. Eine detaillierte Beschreibung des Aufnahmeverfahrens findest du auf der Website der SFU.

     

    Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)

     Das Diplomstudium Humanmedizin an der PMU in Salzburg bzw. Nürnberg dauert 5 Jahre und kostet pro Studienjahr 15.500 €.

    Das Auswahlverfahren ist dreistufig und beinhaltet eine schriftliche Bewerbung, einen Test und ein persönliches Gespräch. Details dazu findest du in unserem Blogbeitrag.

     

     

     

     

     

     

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  • Nervosität – Hilfe!  

    Nervosität – Hilfe!   

    Ein wichtiger Test steht vor der Tür oder dein erstes Vorstellungsgespräch? Du hast zitternde Hände, Schweißausbrüche oder Herzrasen? Wenn du nervös bist, reagierst du eventuell gereizt oder bist sehr ungeduldig?
    Nervosität tritt auf, wenn du Freude, Sorge oder Anspannung erlebst. Vereinfacht gesagt, dein Körper kämpft mit einer inneren Unruhe.

    Aber keine Panik, trink erstmal ein Glas Wasser und lies dir unsere hilfreichen Tipps zur Reduktion der Nervosität durch:

     

    Ursache analysieren

    Was macht dich nervös? Hast du Angst vor einer schlechten Note oder vor einer Absage bei einem Job?
    Versuche dein Problem zu benennen, denn nur so kannst du leichter mit der Problematik arbeiten. Wenn du nicht weißt, was dir am meisten Sorgen bereitet, kannst du auch kaum eine Lösung finden. Wichtig: habe keine Angst vor Fehlern, denn diese zeigen dir, mit welchem Thema du dich noch besser auseinandersetzen solltest.

     

    Entspannte Lernatmosphäre schaffen

    Schluss mit den Zweifeln. Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“ „Ich kann das nicht“ müssen aus deinem Kopf verschwinden. Schreib dir dazu motivierende Sprüche auf und hänge sie an einem beliebigen Ort auf, an dem du im Alltag häufig vorbeikommst. Es soll dich jeden Tag daran erinnern, dass du in der Lage bist alle Situationen zu meistern.
    Außerdem solltest du an einem Ort lernen, der dir vertraut ist und an dem du dich wohl fühlst. Ein ruhiger und bekannter Ort schafft eine angenehme Lernatmosphäre, in der du dich auf deinen anstehenden Termin vorbereiten kannst.

     

    Spiele die Situation nach

    Du gehst zu einem FH-Aufnahmegespräch? Hol dir Unterstützung und spiel die anstehende Situation nach.
    Wenn eine Prüfung bevorsteht, führe eine Teststimulation im Rahmen eines Vorbereitungskurses durch. Diese bereitet dich am besten für deinen Testtag vor. Vor einer Präsentation kannst du dich vor einen Spiegel stellen und dich beim Vortragen beobachten.
    Mit ein wenig Vorbereitung kannst du mit unsicheren Situationen besser umgehen.

     

    Entspannungsübungen

    Es klingt so selbstverständlich aber atme ca. 10-mal tief ein und langsam wieder aus. Mach diese Übung bewusst und in einer ruhigen Umgebung. Vor deinem anstehenden Termin kannst du für paar Minuten meditieren. Nicht nur dein Kopf soll sich entspannen, sondern auch deine Muskeln. Bei einer Meditation flüchtest du in eine Fantasiewelt, die dir positive Energie gibt.

     

    Mit einfachen Tipps kannst du deinen Körper beweisen, dass du trotz Nervosität vieles erreichen kannst. Hier sind noch ein paar mentale Powersätze:

    Es ist okay Fehler zu machen

    Ich bin mutig

    Ich akzeptiere meine Nervosität

    Ich glaube an mich

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  • 3 Argumente für einen Studienwechsel

    3 Argumente für einen Studienwechsel

    Du spielst mit dem Gedanken dein Studium zu wechseln? Hier drei Argumente und ein paar nützliche Links für diese Überlegung.

    Mann der ein Buch in Bibliothek liest, Noten
    ©pixabay

    Wenn dein Notendurchschnitt schon seit längerem absinkt, beziehungsweise du mittlerweile öfters eine negative Beurteilung bekommen hast und langsam die Hoffnung verlierst, zahlt es sich womöglich aus, über einen Wechsel nachzudenken. Viele Hochschulen bieten ähnliche Studiengänge an, die vielleicht besser auf deine Fähigkeiten zugeschnitten sind.

    Solltest du dein Studium aber nicht wechseln wollen, weil du mit ganzem Herzen dabei bist und dir nichts anderes vorstellen kannst, dann wirf doch mal einen Blick auf unsere Lerntipps.

    Zukunft, Eisberg, Menschen, lila Sternenhimmel
    ©pixabay

    Kannst du dir einfach nicht vorstellen, den Beruf, zu dem dein Studium ausbildet für den Rest deines Lebens auszuüben? Auch dann spricht sehr viel für einen Studienwechsel oder auch die Aufnahme eines Zweitstudiums. Denn so gut deine Jobchancen später auch sein mögen, wenn du dich nicht in diesem Feld siehst, wirst du auf Dauer nicht glücklich werden.

    Du könntest auch ein Zweitstudium beginnen, um später eine Alternative zu haben. Klingt stressig. Wenn dich aber ein anderes Fach wirklich interessiert, wirst du bald sehen, dass es halb so wild ist und der Aufwand sich im Endeffekt lohnen wird.

    Mädchen mit Kamera in Wiese, Interesse
    ©pixabay

    Du hast in letzter Zeit immer wieder mal das Gefühl, dass dich die Inhalte deines Studiums überhaupt nicht interessieren und du eigentlich nur hingehst, um am Ende einen Studienabschluss zu bekommen? Du quälst dich durch die Lehrveranstaltungen und machst Hausaufgaben rein aus Pflichtgefühl?

    Wenn du in deiner derzeitigen Ausbildung nicht glücklich bist, dann denke nochmal an deine Interessen und informiere dich über andere mögliche Studienrichtungen oder Ausbildungen. Es gibt zahlreiche Studienberatungsstellen, die dir bei deiner Suche behilflich sein können, damit auch du deinen Weg findest.

    Ein Studienwechsel kann eine schwere Entscheidung sein, aber nicht aufgeben! 😊

    Hier noch ein paar hilfreiche Links:

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  • Das Unterstreichen

    Das Unterstreichen

    verschieden farbene Textmarker
    ©pixabay

    Das Unterstreichen ist wohl eine selbsterklärende Strategie. Ob mit Bleistift, Buntstift, Textmarker, in schwarz, gelb oder gemischten Farben, das Unterstreichen ist immer individuell. Dabei geht es hauptsächlich darum, die wichtigen Informationen in einem Text ausfindig zu machen und diese anschließend hervorzuheben.

    Falls du deinen eigenen Stil noch nicht gefunden haben solltest, haben wir hier für dich einige interessante Methoden kurz zusammengefasst:

    • Eine Farbe: Alle wichtigen Inhalte werden in derselben Farbe markiert.
    • Zwei Farben: Beim ersten Durchlesen werden alle wichtigen Informationen in einer Farbe unterstrichen. In einem zweiten Durchgang, werden alle super wichtigen unter den wichtigen Informationen nochmals in einer zweiten Farbe hervorgehoben. So entsteht eine Hierarchie.
    • Drei oder mehrere Farben: Entweder wird die zuvor genannte Hierarchie um eine Ebene erweitert oder den Farben werden bestimmte Kategorien zugeordnet. Gelb sind zum Beispiel alle allgemein wichtigen Informationen, blau die Definitionen, grün die Namen, lila die Daten, orange die Beispiele und rosa die wichtigen Schlüsselwörter. Dabei kommen besonders bunte Lernunterlagen zustande.
    • Verschiedene Elemente: Nicht nur die Farbe, auch das Aussehen kann variieren. Verwendet werden vor allem unterschiedliche Arten von Linien – gerade, wellige, zickzack, punktiert, strichliert, doppelt, dick, dünn, Kreise, Ellipsen, Rechtecke, etc. Auch diese Art des Unterstreichens funktioniert meistens nach dem Prinzip der Kategorisierung. Hier sind beispielsweise die Namen eingeringelt oder die Schlüsselwörter doppelt unterstrichen.
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