Hier findest du Infografiken zu den Aufnahmeverfahren in einzelnen Studienrichtungen. Um alle Artikel zu deiner gewählten Studienrichtung zu lesen, verwende im „Uni“ oder „FH“ Menü die „Informieren“ Unterseite der Studienrichtung.

  • Nervosität – Hilfe!  

    Nervosität – Hilfe!   

    Ein wichtiger Test steht vor der Tür oder dein erstes Vorstellungsgespräch? Du hast zitternde Hände, Schweißausbrüche oder Herzrasen? Wenn du nervös bist, reagierst du eventuell gereizt oder bist sehr ungeduldig?
    Nervosität tritt auf, wenn du Freude, Sorge oder Anspannung erlebst. Vereinfacht gesagt, dein Körper kämpft mit einer inneren Unruhe.

    Aber keine Panik, trink erstmal ein Glas Wasser und lies dir unsere hilfreichen Tipps zur Reduktion der Nervosität durch:

     

    Ursache analysieren

    Was macht dich nervös? Hast du Angst vor einer schlechten Note oder vor einer Absage bei einem Job?
    Versuche dein Problem zu benennen, denn nur so kannst du leichter mit der Problematik arbeiten. Wenn du nicht weißt, was dir am meisten Sorgen bereitet, kannst du auch kaum eine Lösung finden. Wichtig: habe keine Angst vor Fehlern, denn diese zeigen dir, mit welchem Thema du dich noch besser auseinandersetzen solltest.

     

    Entspannte Lernatmosphäre schaffen

    Schluss mit den Zweifeln. Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“ „Ich kann das nicht“ müssen aus deinem Kopf verschwinden. Schreib dir dazu motivierende Sprüche auf und hänge sie an einem beliebigen Ort auf, an dem du im Alltag häufig vorbeikommst. Es soll dich jeden Tag daran erinnern, dass du in der Lage bist alle Situationen zu meistern.
    Außerdem solltest du an einem Ort lernen, der dir vertraut ist und an dem du dich wohl fühlst. Ein ruhiger und bekannter Ort schafft eine angenehme Lernatmosphäre, in der du dich auf deinen anstehenden Termin vorbereiten kannst.

     

    Spiele die Situation nach

    Du gehst zu einem FH-Aufnahmegespräch? Hol dir Unterstützung und spiel die anstehende Situation nach.
    Wenn eine Prüfung bevorsteht, führe eine Teststimulation im Rahmen eines Vorbereitungskurses durch. Diese bereitet dich am besten für deinen Testtag vor. Vor einer Präsentation kannst du dich vor einen Spiegel stellen und dich beim Vortragen beobachten.
    Mit ein wenig Vorbereitung kannst du mit unsicheren Situationen besser umgehen.

     

    Entspannungsübungen

    Es klingt so selbstverständlich aber atme ca. 10-mal tief ein und langsam wieder aus. Mach diese Übung bewusst und in einer ruhigen Umgebung. Vor deinem anstehenden Termin kannst du für paar Minuten meditieren. Nicht nur dein Kopf soll sich entspannen, sondern auch deine Muskeln. Bei einer Meditation flüchtest du in eine Fantasiewelt, die dir positive Energie gibt.

     

    Mit einfachen Tipps kannst du deinen Körper beweisen, dass du trotz Nervosität vieles erreichen kannst. Hier sind noch ein paar mentale Powersätze:

    Es ist okay Fehler zu machen

    Ich bin mutig

    Ich akzeptiere meine Nervosität

    Ich glaube an mich

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  • 3 Argumente für einen Studienwechsel

    3 Argumente für einen Studienwechsel

    Du spielst mit dem Gedanken dein Studium zu wechseln? Hier drei Argumente und ein paar nützliche Links für diese Überlegung.

    Mann der ein Buch in Bibliothek liest, Noten
    ©pixabay

    Wenn dein Notendurchschnitt schon seit längerem absinkt, beziehungsweise du mittlerweile öfters eine negative Beurteilung bekommen hast und langsam die Hoffnung verlierst, zahlt es sich womöglich aus, über einen Wechsel nachzudenken. Viele Hochschulen bieten ähnliche Studiengänge an, die vielleicht besser auf deine Fähigkeiten zugeschnitten sind.

    Solltest du dein Studium aber nicht wechseln wollen, weil du mit ganzem Herzen dabei bist und dir nichts anderes vorstellen kannst, dann wirf doch mal einen Blick auf unsere Lerntipps.

    Zukunft, Eisberg, Menschen, lila Sternenhimmel
    ©pixabay

    Kannst du dir einfach nicht vorstellen, den Beruf, zu dem dein Studium ausbildet für den Rest deines Lebens auszuüben? Auch dann spricht sehr viel für einen Studienwechsel oder auch die Aufnahme eines Zweitstudiums. Denn so gut deine Jobchancen später auch sein mögen, wenn du dich nicht in diesem Feld siehst, wirst du auf Dauer nicht glücklich werden.

    Du könntest auch ein Zweitstudium beginnen, um später eine Alternative zu haben. Klingt stressig. Wenn dich aber ein anderes Fach wirklich interessiert, wirst du bald sehen, dass es halb so wild ist und der Aufwand sich im Endeffekt lohnen wird.

    Mädchen mit Kamera in Wiese, Interesse
    ©pixabay

    Du hast in letzter Zeit immer wieder mal das Gefühl, dass dich die Inhalte deines Studiums überhaupt nicht interessieren und du eigentlich nur hingehst, um am Ende einen Studienabschluss zu bekommen? Du quälst dich durch die Lehrveranstaltungen und machst Hausaufgaben rein aus Pflichtgefühl?

    Wenn du in deiner derzeitigen Ausbildung nicht glücklich bist, dann denke nochmal an deine Interessen und informiere dich über andere mögliche Studienrichtungen oder Ausbildungen. Es gibt zahlreiche Studienberatungsstellen, die dir bei deiner Suche behilflich sein können, damit auch du deinen Weg findest.

    Ein Studienwechsel kann eine schwere Entscheidung sein, aber nicht aufgeben! 😊

    Hier noch ein paar hilfreiche Links:

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  • Das Unterstreichen

    Das Unterstreichen

    verschieden farbene Textmarker
    ©pixabay

    Das Unterstreichen ist wohl eine selbsterklärende Strategie. Ob mit Bleistift, Buntstift, Textmarker, in schwarz, gelb oder gemischten Farben, das Unterstreichen ist immer individuell. Dabei geht es hauptsächlich darum, die wichtigen Informationen in einem Text ausfindig zu machen und diese anschließend hervorzuheben.

    Falls du deinen eigenen Stil noch nicht gefunden haben solltest, haben wir hier für dich einige interessante Methoden kurz zusammengefasst:

    • Eine Farbe: Alle wichtigen Inhalte werden in derselben Farbe markiert.
    • Zwei Farben: Beim ersten Durchlesen werden alle wichtigen Informationen in einer Farbe unterstrichen. In einem zweiten Durchgang, werden alle super wichtigen unter den wichtigen Informationen nochmals in einer zweiten Farbe hervorgehoben. So entsteht eine Hierarchie.
    • Drei oder mehrere Farben: Entweder wird die zuvor genannte Hierarchie um eine Ebene erweitert oder den Farben werden bestimmte Kategorien zugeordnet. Gelb sind zum Beispiel alle allgemein wichtigen Informationen, blau die Definitionen, grün die Namen, lila die Daten, orange die Beispiele und rosa die wichtigen Schlüsselwörter. Dabei kommen besonders bunte Lernunterlagen zustande.
    • Verschiedene Elemente: Nicht nur die Farbe, auch das Aussehen kann variieren. Verwendet werden vor allem unterschiedliche Arten von Linien – gerade, wellige, zickzack, punktiert, strichliert, doppelt, dick, dünn, Kreise, Ellipsen, Rechtecke, etc. Auch diese Art des Unterstreichens funktioniert meistens nach dem Prinzip der Kategorisierung. Hier sind beispielsweise die Namen eingeringelt oder die Schlüsselwörter doppelt unterstrichen.
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  • Das war das WU-Aufnahmeverfahren 2020

    Das war das WU-Aufnahmeverfahren 2020

    Teaching-Center der WU Wien von außen
    ©WU-Wien

    Wie für viele andere Aufnahmeverfahren gab es auch für das Aufnahmeverfahren der Wirtschaftsuniversität Wien dieses Jahr besondere Änderungen. Die übliche Aufnahmeprüfung, bei der unter anderem Mathematik- und Englischkenntnisse beurteilt werden, fiel coronabedingt weg. Heuer mussten die KandidatInnen stattdessen ein Essay verfassen und eine Handvoll studienrelevanter Wissensfragen beantworten.

    Wir haben für euch mit Nicole gesprochen und nach ihren Erfahrungen gefragt.

    Was war deine größte Herausforderung zwischen dem Beginn der Anmeldephase und der Bearbeitung der Aufgaben?

    Alle Dokumente online hochzuladen und sich auf der Online-Plattform auszukennen.

    Was sagst du dazu, dass die ursprünglich geplante Aufnahmeprüfung heuer durch ein schriftliches Essay und Wissensfragen ersetzt wurden?

    Ich war sehr erleichtert, weil ich auch deutlich mehr Zeit für das Essay hatte und nicht einen Test innerhalb mehrerer Stunden schreiben musste. Zunächst war ja unklar, wie das Aufnahmeverfahren aussehen würde, aber als ich die Mail bekommen habe und die Änderungen bekannt gegeben wurden, war ich erleichtert.

    Findest du die Änderung fairer/unfairer im Vergleich zu den Vorjahren?

    Naja, frühere Studenten werden wahrscheinlich sagen, dass die Änderungen unfair sind und das aktuelle Aufnahmeverfahren leichter ist. Ich persönlich halte es in Zeiten von Corona eine der bestmöglichen Lösungen und finde es weder fairer noch unfairer als das bisherige Verfahren.

    Welche Themen mussten in den Aufgaben behandelt werden?

    Das Essay sollte einen sehr groben Überblick über die Anwendungsfelder der verschiedenen Teilgebiete der Betriebswirtschaft geben. Konkret musste man einen Artikel zusammenfassen, um sich dann mit den Grundlagenfächer (Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftskommunikation, Mathematik & Statistik, Rechtswissenschaften, Sozioökonomie und Volkswirtschaftslehre) auseinanderzusetzen und sich auch schon Gedanken über seinen zukünftigen Schwerpunkt im Studium zu machen.

    Die Wissensfragen waren Fragen zu Import und Export, Währung und Wechselkursen und linearen Funktionen in Zusammenhang mit der Preisgestaltung eines Unternehmens.

    Wie bist du an die Aufgabenstellungen herangegangen?

    Ich habe zuerst die Fragen beantwortet, die mir am einfachsten vorkamen. Zuerst habe ich also den Artikel zusammengefasst und danach die Wissensfragen beantwortet. Die richtige Beantwortung der Wissensfragen war Voraussetzung für ein positives Ergebnis.

    Hattest du ausreichend Zeit, die Aufgaben zu bearbeiten?

    Man hatte wirklich mehr als genug Zeit – mehr als ein Monat – um die Fragen zu beantworten. Trotzdem habe ich mein Essay erst am Stichtag abgegeben, weil ich ihn noch bis zum Schluss überarbeitet habe.

    Wie viel Zeit hat die Bearbeitung insgesamt in Anspruch genommen?

    Schwer zu sagen, weil ich über mehrere Wochen immer wieder daran gearbeitet habe.

    Hast du dir bei den Aufgaben schwergetan?

    Die Aufgaben waren nicht besonders schwer, weil ich ja schon Vorwissen dazu hatte, nachdem ich sieben Jahre die Schulfächer Betriebswirtschaft und Rechnungswesen hatte und in diesen Fächern auch maturieren musste. Trotzdem habe ich manche Fachbegriffe im Internet nachgeschaut.

    Denkst du die heurigen Aufgaben haben deine Chancen einen Studienplatz zu bekommen verbessert/ verschlechtert?

    Ich denke, dass das heurige Aufnahmeverfahren meine Chancen deutlich verbessert hat. Ich hätte zwar für die „alte“ Prüfung gelernt, aber trotzdem mit Mathe gehadert.

    Zum Schluss: Hast du einen Studienplatz bekommen?

    Ja, ich habe einen Studienplatz bekommen 🙂

    Wie das Aufnahmeverfahren im Normalfall aussieht und weitere Informationen zum Studienangebot der WU-Wien findest du auf unserer WU-Wien-Infoseite.

    Wenn du Hilfe bei der effizienten Vorbereitung auf den Aufnahmetest brauchst, dann wirf doch mal einen Blick auf das Kursangebot.

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  • Stimmen die Vorwürfe rund um den Gender Gap beim Medizin Aufnahmetest?

    Stimmen die Vorwürfe rund um den Gender Gap beim Medizin Aufnahmetest?

    Im öffentlichen Diskurs werden die Geschlechterverhältnisse bei Aufnahmetests immer wieder analysiert. Vor allem wird der Medizin Aufnahmetest kritisiert, Frauen zu benachteiligen.

    Martin Arendasy, Medizintest Entwickler, betont in seinem Buch (Über die Möglichkeiten und Grenzen von Aufnahmeverfahren im Hochschulbereich),dass Fairness bei der Entwicklung eines Aufnahmetests oberste Priorität hat. Prof. Arendasy beschreibt Fairness als die Gleichbehandlung aller Bewerberinnen und Bewerber und legt großen Wert auf die Gewährleistung der Chancengleichheit.
    Warum steht der Gender Gap dennoch im medialen Diskurs?

    Damit die Fragen rund um den Gender Gap aufgeklärt wird folgen nun ein paar Fakten:

     

    @aufnahmeprüfung.at

    Gender Gap – Was ist das eigentlich?

    Übersetzt man das Wort „Gender Gap“, bedeutet es so viel wie Geschlechterkluft. Diese Kluft zeigt, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt immer noch nicht mit dem männlichen Geschlecht gleichgestellt sind. In der Vergangenheit zeigte sich die Kluft bei den Wahlentscheidungen von Frauen und Männern.

    Laut Daniela Wittinger, Soziologin an der Universität Wien, entsteht bereits in der Kindheit eine geschlechtsspezifische Kluft. Mädchen und Buben werden von der Gesellschaft in zwei verschiedene Kategorien geteilt und ihre weitere Berufslaufbahn basiert darauf. Warum sich das Geschlechterverhältnis nur schwer ändern lässt? „Weil der Zug bereits längst abgefahren ist, den Bahnhof verlassen hat und das Nacheilen und Aufspringen mit Gefahr und größeren Anstrengungen verbunden ist.“, sagt Wittinger in ihrem Artikelüber die Geschlechterkluft.

    Was wird unter Gender Gap beim Medizin Aufnahmetest verstanden?

    Die Medizinischen Universitäten in Österreich wurden in der Vergangenheit mehrmals wegen der zunehmenden Kluft zwischen den Geschlechtern kritisiert. In einigen Fällen waren die weiblichen Bewerberinnen eindeutig in der Mehrheit, aber am Ende gelang es mehr männlichen Teilnehmern, den Test zu bestehen. Da sich der EMS Test (Eignungstest für das Medizinstudium) in der Vergangenheit nicht als besonders geschlechtsneutral erwiesen hat, haben sich die geschlechtsspezifischen Maßnahmen für den Test im Jahr 2012 geändert. Die Auswertung der Prüfungsbogen wurde auf die Geschlechter getrennt und man hat zwei unterschiedliche Mittelwerte erhalten. Der Frauenbonus führte jedoch zu der Annahme, dass die Studienfähigkeit bei Frauen unterschätzt wird.

    Im Jahr 2013 ist aufgrund der hohen Kritik der MedAT entstanden, welcher den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Gerechtigkeit versprach. Neben naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und kognitiven Fähigkeiten wird seit 2015 auch die soziale Entscheidung geprüft, bei der es wichtig ist, ethische Leitprinzipien zu erkennen.Darüber hinaus wird seit 2017 ein neuer Teilbereich „Emotionen erkennen“ getestet. Mit dieser Einführung wurde erstmals erreicht, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern verringert wurde.

    Wir haben immer noch keine absolute Gleichstellung der Geschlechter erreicht, aber wir können euch mit einem gutem Gewissen sagen, dass der MedAT genderneutral ist und stets danach strebt, Chancengleichheit zu schaffen. Egal ob Frau oder Mann, das Geschlecht sollte keine Rolle spielen.

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  • 5 Apps für Schule und Studium

    5 Apps für Schule und Studium

    Smartphone und Computer Illustration, Apps für Schule und Studium
    ©pixabay
    1. Quizlet

    Quizlet ist ein kleines Multitalent unter den Lern-Apps. Mit der App kannst du selbst Vokabellisten erstellen und diese anschließend mit vielen kreativen Spielen üben. Neben simplen Listen kannst du außerdem Karteikartensets angelegen. Listen und Sets können nach dem Fertigstellen veröffentlicht werden, sodass sie auch von anderen Nutzern gefunden werden können. Wenn du also mal eine kleine Lernhilfe brauchst, dann klick dich mal durch die schon verfügbaren Lernunterlagen, vielleicht ist ja was für dich dabei.

     

    1. Reverso Context

    Reverso Context gehört zu den Wörterbuch-Apps. Sie ist allerdings in dem Sinne anders, als dass sie dir deine gesuchten Wörter in einen Kontext einbettet. Du bekommst also sofort komplette Beispielsätze und siehst, wie du bestimmte Wörter benutzt. Das ist extrem hilfreich, da man ja vor allem ganz am Anfang, wenn man eine Sprache neu lernt, Wörter ständig falsch benutzt. Reverso Context kann dir hier ein bisschen unter die Arme greifen und sicherstellen, dass du deine neuen Vokabel auch gleich richtig anwendest.

     

    1. Studo

    Studo ist eine App, die sich vor allem an Studierende richtet. Hier gibt es Chatrooms zu den einzelnen Uni-Kursen, wo du Fragen an andere KursteilnehmerInnen stellen kannst. Das Ganze funktioniert auch anonym. Das ist ein riesen Vorteil, wenn du nicht unbedingt in die großen Uni-Facebook-Gruppen schreiben willst und dich nicht sofort alle erkennen sollen.

    Außerdem verbindet sich die App mit deinem Uni-Konto. Deinen Stundenplan und deine Mails hast du also auch gleich dabei.

     

    1. CamScanner

    Eine gute Scanner-App zu finden ist schweeeeer! Am praktischsten fanden wir CamScanner. CamScanner scannt Dokumente quasi von selbst und schneidet sie dir auch gleich richtig zu. Du wählst, wie dein Dokument aussehen soll. Dabei gibt es neben bunt und schwarz-weiß auch viele andere Optionen, mit denen du deinen Scans den richtigen Feinschliff verpassen kannst. Nach dem Scannen hast du außerdem die Möglichkeit, dir die Bilder per Mail als JPEG oder PDF zu senden, gleich zu drucken oder in deiner Galerie zu speichern.

     

    1. Alarmy

    Schwierigkeiten in der Früh wach zu werden? Das kennen sicher viele. In der Früh läutet der Wecke, du schaltest ihn aus und legst dich wieder hin. Mit Alarmy setzt du dem Ganzen ein Ende. Dieser Wecker ist viel zu nervig, um sich wieder hinzulegen.

    Wie sonst auch stellst du erstmal deine gewünschte Weckzeit ein, dann kommt der Twist. Du wählst nämlich eine Aufgabe, die du machen musst, um den Wecker morgens auszuschalten. Vielleicht ein Foto vom Waschbecken? Handy 50-mal schütteln? Wie viele Mathe-Aufgaben braucht es eigentlich, bis du wach bist? Bei diesem Wecker ist sicherlich für jede(n) etwas ausreichend Nerviges dabei, um in der Früh aus den Federn zu kommen.

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  • Schlafen als Lernstrategie

    Schlafen als Lernstrategie

    schlafender Fuchs, Schlafen
    ©pixabay

    Du kennst das sicher. Du lernst für eine Prüfung und am Abend davor kommt es dir so vor als hättest du auf einmal einfach alles vergessen und wirst die Prüfung am nächsten Tag komplett in den Sand setzen. Du gerätst in Panik und lernst die ganze Nacht durch oder stehst viel zu früh auf, um schnell, schnell nochmal alles ins Kurzzeitgedächtnis zu packen.

    Dennoch ist es aber so, dass das Gelernte erst im Schlaf ins Langzeitgedächtnis wandert und so ein Gefühl von Unwissenheit am Abend vor der großen Prüfung eigentlich gar nichts bedeutet. Es ist vielmehr ganz normal.

    Teufelskreis

    Das Ganze ist ein Teufelskreis. Du lernst, es scheint so als hättest du alles wieder vergessen (weil das Wissen ja noch nicht im Langzeitgedächtnis angekommen ist), dann lernst du die Nacht durch und vernachlässigst den Schlaf, welcher eine wichtige Lernstrategie ist. Bei der Prüfung schreibst du eine schlechte Note und denkst, dass du nicht genug gelernt hast. Dabei hast du in Wahrheit viel zu viel gelernt. Nach dieser Niederlage lernst du für die nächste Prüfung noch mehr, schläfst wieder weniger und machst damit alles nur immer schlimmer. Das ist ein Teufelskreis, aus dem du nur wieder rauskommst, wenn du weniger lernst, mehr schläfst und deinem Gedächtnis vertraust. Weniger lernen klingt zwar erstmal schrecklich, aber mit ein bisschen Vertrauen und geeigneten Lernstrategien, kannst du schnell bessere Lernleistungen erzielen. Und du bekommst deinen verdienten Schlaf zurück.

    Achtung!

    Wenn dieses Gefühl des Nichtwissens daher kommt, dass du tatsächlich nichts gelernt hast, dann wird Schlaf leider auch keine Wunder bewirken können. Durchmachen hilft hier vermutlich auch nicht. Den Schlaf brauchst du, aber vielleicht keine zehn Stunden. Verschaffe dir einen Überblick. Versuche die wichtigsten Inhalte zu verstehen und klammere dich nicht an Kleinigkeiten. Du hast nicht viel Zeit, also setze dir realistische Ziele.

    Immer positiv denken! 💪

    Sidenote: Fang früher an zum Lernen, damit du später Zeit hast zum Schlafen 😉

    In unserem Blog findest du außerdem noch ein paar hilfreiche Last-Minute-Tipps zum Lernen. Und wenn du Hilfe bei der Gestaltung eines geeigneten Lernplans brauchst, schau dir doch mal unsere 4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans an.

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  • Die Pomodoro-Methode

    Die Pomodoro-Methode

    Tomaten auf Holz, pomodoro-Methode
    ©pixabay

    Steht die nächste Prüfung an und du bist schon fleißig am Lernplan gestalten? Vergiss nicht auch Pausen einzubauen! Lange durchlernen und möglichst viel Stoff auf einmal unterbringen mag zwar effektiv wirken, das ist es aber nicht. Pausen sind keine Zeitverschwendung. Dein Gehirn braucht sie, denn irgendwann ist es einfach nicht mehr aufnahmefähig. Da ist weiterlernen dann leider kontraproduktiv. Du wirst nur länger brauchen, um dir die Lerninhalte zu merken.

    Wenn du dir schwer tust, Pausen sinnvoll einzuplanen, dann könnte dir die Pomodoro-Methode helfen– eine bekannte Lerntechnik, welche wirkungsvoll zwischen Lern- und Entspannungszeiten abwechselt.

    Anleitung

    Bei der Pomodoro-Methode lernst du immer für 25 Minuten und machst anschließend 5 Minuten Pause. Das wiederholst du viermal hintereinander. Nach diesen vier pomodori (Durchgängen) legst du eine längere Pause von 15-20 Minuten ein. Danach startest du wieder von vorne. So geht das immer weiter.

    Probier’s doch mal aus, wenn wieder mal eine größere Lernphase ansteht. Du wirst sehen, das Lernen geht schon bald viel schneller und das Merken einfacher.

    Wieso eigentlich pomodoro?

    Das Wort pomodoro kommt aus dem Italienischen und bedeutet Tomate. Der Erfinder dieser Technik, Francesco Cirillo, hat nämlich bei seinen ersten Versuchen eine Küchenuhr verwendet. Die Küchenuhr hatte die Form einer Tomate. So hat die Methode ihren Namen bekommen.

    Wenn du außerdem noch Hilfe bei der Gestaltung eines geeigneten Lernplans brauchst, schau dir doch mal unsere 4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans und unseren Beitrag zum verteilten Lernen an.

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  • Die KAWAs

    Die KAWAs

    leuchtende Glühbirne im Dunkeln, KAWAs
    ©pixabay

    KAWA ist ein Akronym und bedeutet kreative Ausbeute von Wort-Assoziationen. Es geht um eine Art Brainstorming. Dabei nimmst du dir einen Überbegriff und schreibst alles auf, was dir dazu einfällt. Das können einzelne Wörter oder auch Wortgruppen sein. Einzige Regel: Die Assoziationen müssen mit einem Buchstaben aus deinem Überbegriff beginnen. Die Schwierigkeit variiert mit der Länge deines Ausgangswortes.

    Hier ein Beispiel:

    LERNEN

    L          –          lebenslang, lehren

    E          –          Erziehung, Erwerb

    R          –          Rahmenbedingungen

    N         –          neues Wissen aneignen, nachhaltig

    E          –          Erfahrung

    N         –          Nachahmung

    Die einzelnen Buchstaben dürfen natürlich auch mehrfach belegt werden, wenn dir zu einem Buchstaben besonders viel einfällt. Ob Mindmap oder Liste – bei der Gestaltung kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Wichtig dabei ist es, dass du auf dein Vorwissen zurückgreifst. Du kannst aber auch im Internet recherchieren. Am Ende solltest du die wichtigsten Stichpunkte zu deinem Überbegriff gefunden haben.

    KAWAs sind eine kreative Methode, Anhaltspunkte zu einem Thema zu sammeln. Dieses stichwortartige Zusammenfassen kann dir vor allem bei Präsentationen helfen, immer einen groben Überblick zu haben. Aber auch zur Vorbereitung auf einen bevorstehenden Aufnahmetest haben die KAWAs großes Potenzial. Hier wieder ein kleines Beispiel:

    DARWIN

    D         –           Diversität des Lebens

    A         –           Abstammung des Menschen

    R          –           Reise um die Welt

    W        –           Wettbewerb der Arten

    I           –           Idee der Anpassung an den Lebensraum

    N         –           Naturwissenschaftler, natürliche Selektion

    Das Erstellen mag zwar lange dauert, da es oft eine echte Herausforderung sein kann, Assoziationen zu jedem Buchstaben zu finden, du lernst aber auch etwas dabei. Durch die Suche beschäftigst du dich nochmals tiefgründig mit deinem Thema, was dir nicht nur alle wichtigen Schlüsselwörter liefert, sondern auch eine gute Wiederholung darstellt.

    Als alternative Methode zu den KAWAs kannst du dir auch das Mapping ansehen.

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  • So lief der Aufnahmetest 2020 für Pharmazie und Ernährungswissenschaften

    So lief der Aufnahmetest 2020 für Pharmazie und Ernährungswissenschaften

    Die 889 TeilnehmerInnen für Pharmazie und die 578 TeilnehmerInnen für Ernährungswissenschaften ließen sich von der Corona-Krise nicht abschrecken und nahmen unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen am Aufnahmetest für Pharmazie und Ernährungswissenschaften am 28.08.2020 in Wien teil. Vor dem Eintritt wurden alle teilnehmenden Personen auf Fieber gemessen. Es wurde darauf geachtet, das Infektionsrisiko zu verringern. Wir waren vor Ort und berichten dir nun, wie es den TeilnehmerInnen des Aufnahmetests 2020 ergangen ist.

    Wie war der Aufnahmetest 2020?

    Der Test für Pharmazie und Ernährungswissenschaften ist derselbe und besteht aus drei Teilen. Teil A ist Fachwissen, in Teil B wird das Verständnis des Textes auf Deutsch und Englisch getestet und in Teil C gibt es Fragen zu kognitiven Fähigkeiten wie Zahlenreihen oder Matrizen“, erklärte uns ein erschöpfter Kandidat nach dem Test.
    Viele BewerberInnen ließen sich von der Corona-Situation nicht beeinflussen. Sonja: “Die Atmosphäre war wegen Corona bisschen seltsam, aber ich habe es so erwartet – also war es keine Überraschung für mich“. Neben dem kontaktlosen Fieber messen, mussten die TeilnehmerInnen auch ihre Hände desinfizieren und die Distanzregeln einhalten.

    ©aufnahmeprüfung.at

    Da der Test für zwei Studiengänge gültig ist, müssen die BewerberInnen im Voraus bekannt geben, mit welchem Studiengang sie bei einem positiven Ergebnis beginnen möchten. In diesem Jahr werden 560 Plätze für die Studienrichtung Pharmazie und 550 für Ernährungswissenschaften vergeben. Die Ergebnisse werden am 14. September per Email verschickt.

    Matrizen…

    „Die Matrizen waren einfach die schwersten“, beklagte sich Thomas. Auch sein Kollege sagte: „Der kognitive Teil war wirklich schwierig“. Die TeilnehmerInnen erzählten uns im Interview, dass der kognitive Teil sehr anspruchsvoll sei. Viele haben ihn unterschätzt und sich besser auf das Fachwissen vorbereitet. Eine Teilnehmerin appelliert an euch: „Lernt wirklich für den kognitiven Teil, denn er macht 40% der Gesamtnote aus“.

    Wie du dich vorbereiten kannst?

    Thomas empfiehlt, früh genug zu beginnen, damit du Teil A – Fachwissen perfekt absolvieren kannst. Den Rest des Stoffes solltest du durch konsequentes üben aufholen.
    Lukas erklärte uns, dass er bereits 5 Monate zuvor mit dem Lernen begonnen habe. Die Teststimulation war für ihn sehr hilfreich, sodass er sich besser auf den Test vorbereiten konnte. Wenn du auch eine Testsimulation durchführen möchtest, kannst du das im Rahmen eines Vorbereitungskurses.

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