Hier findest du Infografiken zu den Aufnahmeverfahren in einzelnen Studienrichtungen. Um alle Artikel zu deiner gewählten Studienrichtung zu lesen, verwende im „Uni“ oder „FH“ Menü die „Informieren“ Unterseite der Studienrichtung.

  • MedAT: 7 Übungsbücher für den Aufnahmetest

    MedAT: 7 Übungsbücher für den Aufnahmetest

    Unsere Bücherserie zum MedAT ist um ein weiteres Übungsbuch gewachsen: Zu den Bestsellern „MedAT-Testsimulation“ und „Sozial-emotionale Kompetenzen“ und den bewährten Übungsbüchern „Figuren zusammensetzen und Wortflüssigkeit“ sowie „MedAT-Z“ ist neu das Buch „Gedächtnis und Merkfähigkeit, Zahlenfolgen, Implikationen“ mit 20 authentischen Übungs-Testsets hinzugekommen. 

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  • Endlich Medizin studieren

    Ein Studienstart ist immer etwas Aufregendes. Es ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der häufig auch als „die beste Zeit des Lebens“ betitelt wird. Für viele ist es auch besonders schön, da sie sich zuerst einem fordernden Aufnahmeverfahren stellen mussten, um ihr Traumstudienplatz zu erhalten. So geht es häufig Medizinstudenten: Das Medizinaufnahmeverfahren ist einer der Selektivsten in Österreich.

    Wir haben zwei Studentinnen der medizinischen Universität Innsbruck gefragt, wie sie das Aufnahmeverfahren bestritten haben, mit welchen Erwartungen sie in das Studium gegangen sind und ob sich diese im ersten Semester bis jetzt schon bewahrheitet haben.

     

    Menschen helfen und Interessen verfolgen

    Warum würde man sich ein solch zeitintensives und nervenaufreibendes Aufnahmeverfahren überhaupt antun? Es ist die Motivation, etwas Gutes zu tun, die Anna antrieb, den MedAT noch ein zweites Mal in Angriff zu nehmen als es nach dem ersten Mal nicht geklappt hat. „Ich wollte immer etwas mit Menschen machen, etwas Soziales, weil ich sehr gut mit Menschen kann (…) Es ist mir einfach ein großes Anliegen, Menschen zu helfen, sowohl psychisch als auch physisch.“

    Neben dem sozialen Aspekt, ist der Bereich der Medizin sehr breit und deckt verschiedene Fachrichtungen ab: „Mich haben immer schon die Naturwissenschaften total interessiert, vor allem Chemie und Biologie. Die Medizin vereint meine Interessen bezüglich dieser Fächer.“, erzählt Anna.

    Auch für Marie vereinigen sich in der Medizin einige ihrer Interessen, was sie dazu motivierte, sich ein zweites Mal dem Aufnahmetest zu stellen: „Seit der Schule spiele ich ein bisschen mit dem Gedanken, in die Sportmedizin oder Orthopädie zu gehen. Ich interessiere mich auch sehr für Ernährung und wie der menschliche Körper funktioniert.“ Die Medizin bietet Möglichkeit, diese Interessen zu verfolgen und sich zahlreiche Türen für das zukünftige Berufsleben offen zu halten.

     

    Bis April den gesamten Stoff gelernt 

    Ein selektives Aufnahmeverfahren wie jenes des Medizinstudiums verlangt viel Durchhaltevermögen, gute Nerven und vor allem die richtige Vorbereitung ab. Je nachdem, ob man schon mit der Schule fertig ist, muss man sich monatelang parallel auf den Aufnahmetest und die Matura oder sonstige Abschlussprüfungen vorbereiten. Es braucht Organisation und gute Zeiteinteilung, doch wie geht man dafür vor?

    „Wo ich den Test das erste Mal versucht habe, habe ich schon im Oktober angefangen, mich zu informieren, Dokumente zusammenzusuchen, mir die besten Quellen herauszuschreiben, Skripten zu suchen und ab ungefähr dort habe ich auch angefangen, mir selbst Zusammenfassungen zu schreiben“, erzählt Anna. Als sich die damals 20-jährige nach einem gescheiterten Versuch dazu entschied, noch einmal anzutreten, hatte sie den Vorteil, Skripten und Zusammenfassungen vom ersten Antritt schon zu haben. Allerdings studierte sie parallel zur Vorbereitung Pharmazie und musste versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen.

    Die Vorbereitung auf den zweiten Antritt verlief bei Anna folgendermaßen: „Ich hab mich von Dezember weg auf den kognitiven Teil vorbereitet und ab Februar auch auf den BMS-Teil, also ab da habe ich auf beides parallel gelernt. Von Feber bis Ende April hab ich volle gelernt, Ende April war ich mit dem gesamten Stoff einmal durch. Ab dort hab ich mich dann sehr auf Altfragen fokussiert, um mein Wissen quasi aktiv noch einmal abzurufen – in Form von Fragen, Mindmaps und so weiter.“

    Marie studierte während dem Lernen auf den MedAT parallel Betriebswirtschaftslehre und auch sie musste sich ihre Zeit gut einteilen und früh genug lernen anfangen. Damit begann sie im März, nachdem sie sich zuvor viele Fach- und Übungsbücher gekauft hatte, die speziell für den MedAT verfasst wurden. „Ich habe über Monate hinweg zwar immer gelernt, aber am intensivsten war die Vorbereitung definitiv in den letzten Wochen vor dem Test. Da hab ich wirklich den ganzen Tag von früh bis spät gelernt und mich vor allem auf den kognitiven Teil fokussiert.“

     

    Große Erleichterung und banges Warten nach dem Aufnahmetest 

    Der Tag des MedAT ist allesentscheidend: Die Leistung, die man an diesem Tag, abliefert, bestimmt über das Erlangen eines heißbegehrten Studienplatzes. Die Nerven können dementsprechend ziemlich flattern. Zu ihrer eigenen Überraschung ging es Anna nicht so – vielmehr war es eine Erleichterung: „Der Aufnahmetest war eigentlich ein tolles Erlebnis, weil ich sehr tiefenentspannt und relaxed dorthin gegangen bin und darauf vertraut hab, das das rauskommen wird, was rauskommen soll.“ Viel schlimmer als der Test selbst war für Anna die Zeit danach als man auf die Ergebnisse warten musste, „weil man sich über alles den Kopf zerbricht.“

    Marie´s Erfahrungen zum MedAT selbst waren ähnlich und doch anders. Auch sie war wie Anna erleichtert als der Test endlich vorüber war und empfand das Warten danach als Qual, allerdings war sie vor dem Test äußerst nervös. „Ich bin ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, dass ich allzu große Chancen habe. Natürlich hab ich sehr viel und auch intensiv gelernt gehabt, aber ich wollte meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Vielleicht war auch das der Grund, warum ich während des Tests ruhig blieb, ich dachte mir einfach, ich geb mein Bestes und offenbar war das doch genug.“

     

    Interessante und fordernde Vorlesungen

    Sowohl Anna als auch Marie war schon vor dem Bestehen des MedATs bewusst, dass das Studium selbst kein Honiglecken wird: „Ich mein, der MedAT ist ja erst der Anfang, da hat das Studium noch nicht einmal angefangen“, lacht Anna. Und auch die Tatsache, dass am Anfang medizinische Fächer nicht die Überhand haben, hat die beiden nicht überrascht: „Ich glaub im ersten Semester sind einfach viele Grundlagen – Chemie, Physik und Biologie auch. Anatomie ist das medizinischste Fach, das wir jetzt haben und es gefällt mir total gut. Ich denke mir, durch ein paar Sachen muss man einfach durch“, meint Marie und auch Anna war sich im Klaren, dass „das erste Jahr nicht viel bzw. gar nicht klinisch ist.“

    Doch über alle sechs Jahre hinweg, die das Studium benötigt, bleibt das natürlich nicht so. „Später wird es spezifischer. Im zweiten Studienabschnitt kommen dann die ganzen Fachbereiche. Wir haben jetzt schon Praktika von Physik und Biochemie gehabt und dann kommen auch noch die Sezierkurse. Da geht man schon mit viel Respekt hinein und ich glaube, da müssen wir sicher viel lernen, aber es wird sicher cool werden!“, erzählt Marie mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre.

    Von den ersten zwei Monaten können aber beide Studentinnen eine positive Bilanz ziehen: Die Vorlesungen sind interessant und sie sind glücklich, das studieren zu können, was sie wirklich wollen.

     

    Tipps für alle, die nächstes Jahr den MedAT bestreiten wollen

    Schön und gut – Anna und Marie sind also in ihr Traumstudium reingekommen, doch was nützt dir das für deine eigene Vorbereitung? Ganz einfach: Du kannst dir ihre Strategien anschauen und überlegen, ob diese für dich auch in Frage kommen könnten. „Jeder ist individuell und bereitet sich individuell vor“, meint Marie. Dennoch hat sie einen großen Tipp: „Ich würde auf jeden Fall den Leuten empfehlen, dass sie den kognitiven Teil regelmäßig üben. Auch die Leute aus dem Studium, mit denen ich geredet habe, haben alle gesagt, dass sie sich über den kognitiven Teil ein bisschen gerettet haben. Den BMS-Teil hat man nie so in der Hand. Ich finde, wenn man sich auf den KFF–Teil vorbereitet und den regelmäßig übt, dann bekommt man irgendwann so ein Gefühl dafür.“

    Auch Anna hat ihr ideales Lernsystem entwickelt. Sie erzählt davon, dass Vorbereitung natürlich sehr wichtig ist, doch man muss sein Wissen letztendlich auch wirklich abliefern können: „Mir hat es geholfen, Beruhigungsmöglichkeiten zu lernen. Atemübungen und solche Sachen. Man muss sich da einfach voll auf sich konzentrieren und schauen, dass man ruhig bleibt und sich nicht von der Menschenmasse verunsichern lässt.“ Außerdem hat Anna versucht, den Druck, den sie sich selbst auferlegt und auch von außen kommt, gar nicht erst zustande kommen zu lassen. Ein großer Hilfsfaktor in dieser Hinsicht war die Tatsache, dass sie nur ihrem engsten Freundes- und Familienkreis erzählt hat, dass sie den Test überhaupt noch einmal versucht.

     

    Vorbereitungskurse sind eine große Hilfe 

    Anna hat zusätzlich zum selbstständigen Lernen auch einen Vorbereitungskurs im Frühling absolviert. Bei diesem Wochenendkurs sind sie mit den Kursleitern die Fächer des BMS-Teil durchgegangen, Kognitives und Methoden wurden geübt und die Skripten, die man dazu erhalten hat, waren „extrem viel wert“. Nützlich waren vor allem auch die geknüpften Kontakte, mit welchen man sich auch nach dem Kurs noch stets austauschen konnte. An der Spitze der Liste an Vorteilen eines Vorbereitungskurses stehen für Anna allerdings die Testsimulationen, die man dort absolviert: „Was für mich entscheidend war und das ist wirklich ein großer Tipp, sind Testsimulationen. Machts Testsimulationen mit allem drum und dran: mit den Beruhigungsübungen, wie teils ihr euch das Essen ein, wie trinkt ihr. Das sind richtig banale Sachen, aber es hilft volle, weil es dann beim Test keine große Überraschung mehr geben wird. Auch die Zeit muss man im Kopf haben.“

    Übrigens bieten wir von aufnahmeprüfung.at auch einige Vorbereitungskurse für Medizin an. Hier kommst du zu diesen.

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  • Erfahrungsbericht über das Aufnahmeverfahren Internationale Rechtswissenschaften

    Grundsätzlich bestand der Test beim Aufnahmeverfahren, wie bei den meisten anderen Fächern auch, aus drei Teilen: Fachwissen, Lesen und logisches Denken.

     

    Fachwissen

    Für den ersten Teil bekamen wir einen um die 70 Seiten langen englischen Text, welcher nur für die Prüfung geschrieben wurde. In diesem ging es um zwei Studierende, die sich für die Finanzierung ihres Studiums entschieden haben, einen Online-Shop für Kleidungsstücke zu gründen und man hat sich damit auseinandergesetzt, mit welchen rechtlichen Hürden dies verbunden ist (Anmeldung eines Gewerbes, Versand in andere Länder, Steuern, Impressumspflicht,…) Ein besonderer Fokus wurde dabei auch auf den Aspekt des Datenschutzes gelegt. Insgesamt wurden so in dem Text fast alle Themenbereiche angesprochen, welchen man im Studium begegnen wird.
    Bei der Prüfung wurde das Wissen aus diesem Text anhand von ungefähr 30 Multiple Choice Fragen überprüft, teilweise wurden die Aussagen wortwörtlich aus dem Material übernommen. Zeitlich fand ich persönlich diesen Teil recht knapp bemessen, ich habe aber von einigen anderen Leuten gehört, die dies anders sehen.

     

    Leseteil und logisches Denken

    Für den Leseteil bekamen wir drei Texte, zwei davon waren auf Englisch, einer auf Deutsch. Es handelte sich um ein Urteil eines Kärntner Gerichts, einen Ausschnitt der Europäischen Datenschutzgrundverordnung und um einen Artikel der Europäischen Kommission. Zu diesen Texten bekamen wir Multiple Choice Fragen.

    Die Aufgaben zum logischen Denken waren komplett auf Deutsch und ähnelten sehr den Übungsbeispielen, es gab glaube ich Kurzgeschichten und Syllogismen.

     

    Die Vorbereitung

    Insgesamt ist es ein eher selektiveres Aufnahmeverfahren, nachdem dieses Jahr bei fast 800 Anmeldungen nur 200 Personen aufgenommen wurden. Ich fand, dass es trotzdem leicht zu bewältigen ist, wenn man sich ungefähr 2 Wochen davor intensiv mit dem Stoff auseinandersetzt. Ich habe mir eine Zusammenfassung in Stichworten vom ganzen Skript erstellt, was ausreichend war, um ein recht gutes Ergebnis beim ersten Teil zu bekommen. Für den Leseteil habe ich fast nichts geübt, da er der Englisch-Matura sehr ähnelt und man dies ohnehin im Laufe der Oberstufe ständig geübt hat. Und für den letzten Teil habe ich mir davor die gegebenen Beispielaufgaben sowie weitere aus dem Internet genau angesehen und versucht, mir ein System zu erstellen, mit welchem man solche Logik-Aufgaben lösen kann.

     

     

    Das Studium

    Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Aufnahmeverfahren, da es uns ermöglicht, in einer eher kleineren Gruppe zu studieren und man schon vor Semesterbeginn ziemlich genau weiß, mit welchen Themen man sich in den nächsten Jahren auseinandersetzen wird.

    Wir Studenten kennen uns jetzt trotz Corona schon recht gut, zumindest vom Sehen. Es war ziemlich gemischt, einige Vorlesungen sind online, aber alle Übungen finden vor Ort statt, weshalb wir uns ziemlich oft sehen. Zusätzlich gab es noch die Einführungsvorlesung, welche im ganzen Oktober und Anfang November dreimal wöchentlich stattfand, diese war ebenfalls komplett in Präsenz und bot viele Gelegenheiten, uns gegenseitig kennenzulernen.
    Gerade das mag ich an diesem Fach auch, es ist ziemlich leicht möglich, alle zu kennen, da wir ja nur sehr wenige sind, was in den meisten anderen Fächern eher schwieriger ist.

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  • Das verteilte Lernen

    Das verteilte Lernen

    Beim verteilten Lernen geht es, wie der Name schon sagt, darum, das Lernen auf eine bestimmte Zeitspanne zu verteilen.
    Diese Art zu lernen ist nicht nur entspannter und gesünder, sondern auch wirksamer als die Nacht vor einem Test durchzulernen.

    Lernplan
    ©pixabay

    Beim verteilten Lernen lernt man immer wieder in kurzen Intervallen und erlaubt sich selber viele Pausen. Beispielsweise könnte man täglich eine halbe Stunde Lernen oder jeden zweiten Tag zwei Stunden. Wie genau man seine Lernzeit gestaltet ist einem selber überlassen. Es ist natürlich abhängig von dem Schwierigkeitsgrad der Prüfung und dem eigenen Lernstil.
    Die Pausen zwischen den Lernintervallen geben dem Gehirn Zeit die erhaltene Information zu verarbeiten, dadurch bleibt das Wissen auch länger erhalten und ist nicht direkt am Tag nach dem Test wieder vergessen.

    Es kann auch helfen seinen Lerntyp herauszufinden und seine Lernzeit passend dazu zu gestalten.
    Zum Beispiel kann man damit beginnen gemachte Notizen zu einem Thema durchzulesen, dann schreibt eine Zusammenfassung zu schreiben und anschließend dazu passende Karteikarten zu erstellen.

    Es kann auch hilfreich sein immer wieder “Lerntests” durchzuführen. Hierbei überprüft man seinen eigenen Wissensstand um zu sehen welche Bereiche intensiveres Lernen benötigen und welche man schon gut verstanden hat.

    Wenn man seine Zeit gut einteilt, kann man genügend schlafen, was nicht nur gut für die eigene Gesundheit ist, sondern auch das Lernen fällt einem einfacher. Schlafen ist wesentlich für die Bildung des Gedächtnis, außerdem hilft es mit der Konzentration.
    Mindestens 7 Stunden pro Nacht helfen dir dabei in Bestform zu sein.

    Du solltest also, egal wie schwer der Lernstoff auch sein mag, das Lernen nicht aufschieben und schon gar nicht die ganze Nacht vor der Prüfung durchlernen.
    Das ist nur bedingt hilfreich und auf Dauer nicht gesund. Erstelle dir lieber einen guten Lernplan und versuche dich so gut es geht daran zu halten. Das mag anfangs zwar schwer sein, aber du wirst sehen: Das Lernen wird dir schon bald viel einfacher fallen. Die Methoden können hier ganz unterschiedlich sein und auch die Reihenfolge und die Zeitintervalle dürfen natürlich verändert werden. Jeder Lernplan ist individuell.

    Wichtig ist die Erstellung eines für dich geeigneten Lernplans. Vor allem bei größeren Prüfungen ist das meist unumgänglich. Wenn du dabei noch Hilfe brauchst haben wir hier 4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans für dich.

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  • 4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans

    4 Schritte zur Erstellung eines Lernplans

    Computer auf Schreibtisch
    ©pixabay

    1. Überblick schaffen

    Der erste Schritt ist wohl der, der am meisten Überwindung benötigt.
    Denn damit du überhaupt einen strukturierten Lernplan erstellen kannst, musst du dir mal eine Übersicht über alle Vorlesungen und Prüfungen schaffen. Welche Termine sind wann? Wo wird es knapp? Notiere jede Kleinigkeit, je genauer desto besser. Überlege dir auch bereits zu Beginn ein Farbschema, zum Beispiel alle Prüfungen rot, alle Vorlesungen schwarz usw.

    Waage mit Schachteln
    ©pixabay

    2. Nach Wichtigkeit sortieren

    Im nächsten Schritt musst du entscheiden, welche Prüfungen am schwierigsten sind. Vergib hierfür Punkte von eins bis fünf.
    Eins steht dabei für einfach, wo also einmal Durchlesen und aufmerksam in der Vorlesung sitzen reicht und fünf für „hier ist pauken angesagt“. 

    Versuche hierbei die einzelnen Prüfungen so realistisch wie möglich einzuschätzen. Es nützt dir nichts, wenn du hier versuchst dein Gewissen zu beruhigen und eine niedrigere Nummer vergibst, als die Prüfung eigentlich verdient hätte.

    Kalenderseite
    ©pixabay

    3. Einteilung erstellen

    Nachdem du die einzelnen Prüfungen der Wichtigkeit nach sortiert hast, kannst du anfangen dir ein Zeitschema zu erstellen. Hierbei helfen dir die vorher gegebenen Punkte zur Orientierung, damit du die Lernintensität für Prüfungen gleicher Art immer beibehältst. 

    Da nahezu jeder ein anderer Lerntyp ist und unterschiedlich lange für die Themen braucht, gibt es hier keine grundsätzliche Regel. Das Wichtige ist nur, dass du dir auch hier wieder im Vorhinein überlegst, wie lange du pro Tag lernst. Wenn du zum Beispiel konstant täglich 4 Stunden lernst, kann sich dein Gehirn optimal darauf vorbereiten. Das Gelernte kommt so auch leichter ins Langzeitgedächtniss als wenn du zehn Stunden lang auf einmal lernst.

    Grundsätzlich ist es von Vorteil in mehreren kleinen Intervallen zu lernen, da es dem Gehirn ermöglicht das Gelernte besser zu verarbeiten. Auch die Wichtigkeit des Schlafes sollte nicht unterschätzt werden, denn der ist wichtig für das Gedächtnis.
    Also lieber drei Tage lang jeweils 3 Stunden lernen, also eine Nacht lang 9 Stunden.

    Hand mit Hakerl
    ©pixabay

    4. Abhakmöglichkeiten schaffen

    So simpel dieser letzte Trick auch klingen mag, er macht für deine Psyche viel aus. Nachdem du deinen Lernplan jetzt strukturiert erstellt hast, verschaff dir noch die Möglichkeit, immer etwas abhaken zu können, wenn du einen Punkt erledigt hast. Dies kann in Form von extra Kästchen oder in ausgedrucktem Format geschehen. Diese kleine Geste wird dich tagtäglich motivieren und dich mehr und mehr daran erinnern, wie viel du schon geschafft hast.

    Als Beispiel siehst du nun eine Vorlage, wie dein Lernplan aussehen könnte, wenn er mit Excel erstellt wird:

    Die Farbe rot steht für eine Prüfung und mit gelb habe ich das Lernthema des Tages angezeichnet. Am Prüfungstag selber konzentriere ich mich nur voll und ganz auf die Prüfung und lerne für keine andere, doch das ist eine Sache der persönlichen Präferenz.

    Als Beispiel siehst du nun eine Vorlage, wie dein Lernplan aussehen könnte, wenn er mit Excel erstellt wird:

    Kalenderseite
    ©pixabay

    Die Farbe rot steht für eine Prüfung und mit gelb habe ich das Lernthema des Tages angezeichnet. Am Prüfungstag selber konzentriere ich mich nur voll und ganz auf die Prüfung und lerne für keine andere, doch das ist eine Sache der persönlichen Präferenz.

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  • Studium abbrechen: Risiken und Chancen

    Willst du dein Studium abbrechen und weißt jetzt nicht, ob es eine gute Idee ist, wieder von vorne anzufangen? Hier erfährst du manche Risiken und Chancen, die durch einen Studienabbruch entstehen können und wie du dein Studium retten kannst, wenn du das willst.

     

    Im Fächerdurchschnitt gibt rund ein Drittel aller Studentinnen und Studenten ihr Studium vor dem Erwerb eines Abschlusses auf. Wenn du dein Studium abgebrochen hast, dann gehörst du zu denjenigen, die mit einem Fuß in der Tür zu neuen Chancen stehen:

    1. Dein neues Studium wirst du mit Freude absolvieren und jede Vorlesung wird dir Spaß machen
    2. Während des neuen Studiums lernst du neue KollegInnen kennen. Diese Kontakte helfen dir auch in deiner Berufslaufbahn.
    3. Das Lieblingsfach langweilt dich nie. Du wirst ständig motiviert sein und nicht nur körperlich sondern auch geistig bei der Vorlesung sein. J
    4. Wenn dein Studium dich wirklich interessiert, dann verbringst du deine Freizeit gerne mit dem Lesen der Fachliteratur. (Du siehst dein Studium als Hobby.)

    Die meisten Studienabbrecher brechen ihr Studium schon im zweiten Semester ab. So eine Entscheidung gilt als eine individuelle Befreiung, als ein Stein der dir vom Herz fällt. Es gibt diverse Gründe warum jemand das “falsche” Studium wählt, so wie:

    Grund: Fehlende Kenntnisse über den Inhalt des Studiums können dazu führen, dass man das Interesse verliert.

    Wie man den Grund verhindert:

    • Verbringe mehr Zeit auf den Uni- bzw. FH-Webseiten
    • Nimm an dementsprechenden Foren teil
    • Trete entsprechenden Communities in Facebook, Xing oder Linkedin bei
    • Höre dich um: Leute in deiner Nähe können mit dir nützliche Info teilen

    Grund: Die Kosten für dein Studium sind zu hoch, und sogar dein Nebenjob ist nicht ausreichend, um über die Runden zu kommen.

    Siehe hier,  wie du einen besseren Job mithilfe der sozialen Netzwerke finden kannst und wie du deinen zukünftigen Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch  überzeugen kannst (Link zum Artikel)

    Wie man den Grund verhindert:

    • Budgetplan
    • Suche dir rechtzeitig einen Nebenjob. Unsere Partner Studienjob.at und https://career.gmbh/portfolio/bestcareer-maturantinnen-guide/ helfen dir dabei.
    • Wenn du im Ausland studierst, berücksichtige, dass du nicht sofort einen Nebenjob findest. Habe realistische Erwartungen.
    • Nutze Einsparungsmöglichkeiten wie Second-Hand-Marktplätze (willhaben, ebay etc.), günstige Mensa-Menüs, Studentenermäßigungen und die Angebote unseres Partners edustore.at und educom.at

    Grund: ein soziales Vorurteil oder fehlendes Verständnis deiner Familie

    Wie man den Grund verhindert:

    • Höre auf dein Herz und deine innere Stimme. Wenn du Ärztin werden willst, bleibe entschlossen. Erlaube niemandem dich zu überzeugen, dass du zum Beispiel nicht für diesen Beruf geboren bist oder dass du die
    • Wähle umgekehrt kein Studium, um deinen Eltern zu gefallen oder Erwartungen aus deinem Umfeld zu erfüllen. Am Ende zählt nicht, welchen Beruf du hast, sondern ob du ihn gut und gerne ausübst.
    • Aufnahmeprüfung nicht schaffst, da es zu schwer für dich sei.
    • Wenn du über deinen Beruf etwas erzählst, sei begeistert, wovon du redest; nenne positive Seiten des Berufes
    • Wenn deine Freunden dich nicht unterstützen, überlege dir, ob du von „richtigen“ Leuten umgegeben bist
    • Triff dich mit den Leuten , die die gleichen Zukunftspläne haben wie du

    Ein Migrationshintergrund oder ethnische Herkunft verursacht andere Gründe: Hier ließen sich mehr als die Hälfte der Ungleichheiten beim Studienabbruch auf primäre Leistungsunterschiede zurückführen. Dahinter steht die wachsende Gruppe der „Bildungsausländer“ mit inzwischen über 250 000 Studenten, deren Abbruchquoten mit 45 Prozent im Bachelor und 29 Prozent beim Master deutlich über denen deutscher Studenten liegen.

     

    Finanzielle Aspekte

    Wenn du dein Studium abbrechen willst, berücksichtige mögliche finanzielle Schwierigkeiten, die dadurch entstehen können.

    Wusstest du, dass der Gehaltsunterschied zwischen AkademikerInnen und StudienabbrecherInnen bei satten 35 Prozent liegt? Das wurde aus dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung-Studie (ZEW) in Mannheim zu 18 europäischen Ländern bekannt.

    Die Studie zeigt, dass die Chance, überhaupt einen Job zu finden, für Studienabbrecher um mehr als 13 Prozent geringer ist als für Berufstätige mit Hochschulabschluss – ähnlich wie in Polen und Dänemark. In Italien, Griechenland und Belgien hingegen fanden die Forscher überhaupt keine unterschiedlichen Beschäftigungschancen zwischen Akademikern und Fast-Akademikern. Im Schnitt liegt die Differenz europaweit bei neun Prozent.

    In Irland, Großbritannien, den Niederlanden, Slowenien, Slowakei und Polen „verdienen Studienabbrecher deutlich mehr als Beschäftigte mit mittlerem Bildungsabschluss“, sagt ZEW-Koautorin Theresa Bolz.

     

    Ein Studienabbruch als Chance, von vorne anzufangen

    „Ich habe mein Studium nicht absolviert, aber trotzdem habe ich viel gelernt“. Mit solcher Formulierung kannst du deinen Studienabbruch in eine zusätzliche Fähigkeit umwandeln. In diesem Fall gibst du deinem potentiellen Arbeitgeber bekannt, dass du ein Kandidat bist, der:

    • Keine Angst vor Änderungen hat
    • Auf seine innere Stimme hört
    • Ein Know-how ins Unternehmen mitbringen kann
    • Ehrlich und direkt ist

     

    Rette dein Studium

    Die Welt sowie alle sozialen Prozesse sind im Wandel. Interessiere dich für deinen Beruf  mehr als denn je. Vielleicht findest du eine Nische, die dich inspiriert, noch tiefer einzutauchen statt dein Studium abzubrechen. Suche nach Möglichkeiten, wie du dein Studium mit deinen Interessen verbinden kannst.

     

    Musst du überhaupt dein Studium retten?

    Nein, das musst du nicht. Wenn du erkennst, dass du den Fehler gemacht hast, ein Fach zu studieren, das dir keinen Spaß macht und für dich persönlich keinen Wert darstellt, dann wechsle zweifellos deine Studienrichtung:

    1. Dadurch schonst du deine Nerven
    2. Sobald du verstehst, womit du dich wirklich beschäftigen willst, verspürst du innere Ruhe und Energie, dich weiter in der gewünschten Richtung zu entwickeln.
    3. Gute Laune ist eine treibende Kraft, dich jeden Tag näher zu deinem Ziel zu bringen. Durch gute Laune werden deine Probleme und Schwierigkeiten nicht verschwinden, aber deine Problemlösungswege werden anders.
    4. Denke auch an deine Umgebung. Wenn du Negativität ausstrahlst, überträgt sie sich auch auf deinen Umkreis. Sei nicht egoistisch.

     

    Zusammenfassung

    Die Vorteile und Chancen kannst du in jeder Krise finden. Besser ist es aber, wenn du alle „Pros“ und „Contras“ abwägst, bevor du dich für eine Studienrichtung entscheidest. Beeile dich nicht mit deiner Entscheidung. Deine Geduld, Selbstreflexion und abgewogene Argumente bringen dich auf den richtigen Weg, den du nicht bereuen wirst.

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  • Wie du deine Jobchancen mithilfe von sozialen Medien vergrößerst

     

    Die Urlaubsfotos im Badeanzug in Spaniens Sonnenuntergang, tanzend mit dem Bierglas oder ein
    Video mit Schimpfwörter im Hintergrund. Nur wegen der auf den ersten Blick harmlosen
    Posts schliessen 24% der Personaler die BewerberInnen aus dem Kandidatenkreis aus. Wusstest du,
    dass dein potentieller Chef deine sozialen Medien überwachen kann? Weiter erfährst du, wie du deine
    Jobchancen dank der sozialen Netzwerke vergrößern kannst.

    Jeder Mensch hat Recht auf seine Privatsphäre und kann posten, was er will. Wenn du aber eine
    Arbeit bekommen willst, vergiss nicht, dass zwei Drittel
    der Arbeitgeber ihre MitarbeiterkandidatInnen zuerst in sozialen Netzwerken checken. Alles, was du
    postest, könnte für Arbeitgeber:innen eine entscheidende Rolle spielen, ob du eingestellt wirst oder
    ein Job woanders suchen musst.

    Denke bevor du postest 

    – Stelle dich nicht so freizügig dar. Deine Fotos der letzten Party könnten also deinen
    Arbeitsgeber darauf hinweisen, dass du ein unzuverlässiger bzw. unverantwortlicher Mensch
    bist, der sich für nichts mehr außer Spaß interessiert.
    –  Wenn du dich für ein ernstes Profilfoto entscheidest, dann hast du mehrere höhere Chancen,
    auf die Öffentlichkeit positiv zu wirken.
    –  Lasse nicht außer Acht, wer deine Fotos sehen kann und wer nicht. Indem du deine Followers
    auf kleine Gruppe aufteilst, verhinderst du ungewünschte Verurteilungen.

    Deine digitale Visitenkarte 

    Durchschnittlich verbringen Internetnutzer jeden Tag 144 Minuten auf Social-Media-Sites. Da
    Instagram, Facebook und TikTok fast jedem Nutzer erlaubt, ins Leben der anderen einzutauchen,
    ermöglichen die sozialen Medien, sich ein Bild über die Persönlichkeit der BewerberInnen zu
    machen. Die sozialen Medien sind also nicht mehr nur „for fun“. Für Spaß gibt es kaum Platz, wenn
    man eine Arbeit braucht. Durch Xing und LinkedIn kannst du den gewünschten Arbeitgeber nicht
    nur überzeugen, sondern auch finden, indem du nützliche Netzwerke aufbaust und dein Profil richtig
    erstellst.

    Wie das geht 

    Wenn du dich für Xing und LinkedIn entscheidest, beachte ein paar Regeln, die dir in deinem
    weiteren Berufsweg zugutekommen.

    1. Die Profilmaske ausfüllen: Benenne deine Qualifikationen (z. B. Sprachen- oder
    Softwarekenntnisse) und ergänze erste Projekt-Referenzen.
    2. Berufserfahrung angeben: beschreibe die Stationen in deinem Lebenslauf (Ausbildung,
    Praktika und berufliche Erfahrung). Wie beim Lebenslauf-Schreiben gilt auch hier: Gib die
    Abteilung deines Praktikums an und liste deine Tätigkeiten auf.
    3. Kontakte finden und Austausch fördern: Soziale Netzwerke sind dazu da, um in den Dialog
    mit spannenden Persönlichkeiten zu treten. Probiere dich aus und lerne Leute kennen!

    Durch soziale Medien entsteht ein gegenseitiger Gewinn 

    Nicht nur dein potenzieller Arbeitgeber kann recherchieren, wer hinter der Person steht, die in der
    formellen Kleidung zum Bewerbungsgespräch gekommen ist. Bevor du deinen Arbeitgeber
    persönlich kennenlernst, finde auch heraus:
    –  was macht er (sie) in seiner (ihrer) Freizeit;
    –  welche Netzwerke hat er (sie);
    –  mit welchen NutzerInnen ist er verknüpft;
    –  welche Posts liket er (sie) und welche Gruppen folgt er (sie)
    – welche Informationen werden von ihm (ihr) gepostet und welche kommentiert.

    Mithilfe so einer Recherche kannst du eine Strategie aufbauen, wie du dich beim
    Vorstellungsgespräch verhältst und welche Fragen du stellst.
    Und jetzt geh von der Theorie zur Praxis los! Und jetzt starte von der Theorie in die Praxis!

     

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  • Webinare – die Vorbereitungskurse ohne Anreise

    Seit der Corona-Pandemie sind Webinare in aller Munde. Diese werden auch hier bei aufnahmeprüfung.at für Medizin, Physiotherapie, Pharmazie und Veterinärmedizin angeboten, damit auch du gut vorbereitet den Aufnahmetest in der jeweiligen Studienrichtung bestreiten kannst. Doch was ist ein Webinar überhaupt? Und was sind die Vor- bzw. Nachteile davon? Wie läuft das ab? Was kannst du dir erwarten? Wir haben für dich die wichtigsten Infos zusammengefasst und einige unserer alten Kursteilnehmer gefragt.

    © Bildungsmarketing Achtzehn

    Was ist ein Webinar?

    Ein Webinar ist ein interaktiv gestalteter Vortrag, welcher von qualifizierten und erfahrenen Kursleitern geführt wird. Im Kurs herrscht eine Abwechslung zwischen aktivem und passivem Lernen, zwischen Theorie und Praxis, wo jeder individuell zu Wort kommt und Fragen auch ins Detail beantwortet werden können.

     

    Vorteile vs. Nachteile von Webinaren

    Vorteile Nachteile 
    Man kann von überall aus dabei sein Ablenkungsgefahr ist größer
    Man kann sich sowohl mündlich als auch schriftlich melden Wenn die Technik versagt, kann man nicht mehr teilnehmen
    Großes Netzwerk an Ansprechpersonen entsteht Für Kursleiter ist es schwieriger, zu beurteilen, ob die Teilnehmer den Inhalt verstanden haben
    Man spart sich Zeit und Anfahrtskosten Das „Socialising“ in den Pausen fehlt

     

    „Ich fands super, dass wir in Breakoutrooms geschickt wurden und in Kleingruppen zusammenarbeiten konnten. Als Gruppe haben wir uns dort weiter vernetzt und es ist auch jetzt schön, dass wir uns auch außerhalb von den Kursen weiter motivieren und austauschen können.“ – Chantal

    Was lerne ich im Webinar?

    Im Online-Kurs werden Themen und Aufgaben behandelt, die auch bei den Aufnahmetests  der jeweiligen Studienrichtung abgeprüft werden.

    Die günstigsten Webinare für den MedAT haben beispielsweise ein Ausmaß von 30 Stunden. Dort erlernst du Methoden und Tipps für den kognitiven Teil, zum Beispiel für Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit oder Gedächtnis und Merkfähigkeit. Natürlich kommen die Prüfungsbereiche Textverständnis und Sozial-Emotionale Kompetenzen in diesen Kursen durch das ständige Üben und Vertiefen ebenfalls nicht zu kurz.

     

    „In dem Kurs haben wir viele Tipps bekommen, die ich sonst nirgendwo wirklich gefunden habe. […] Diese Tipps haben mir wirklich richtig viel gebracht.“ – Sophia

     

    Auch bei den Webinar-Kursen für Physiotherapie ist es das Ziel, dich optimal auf prüfungsrelevante Inhalte vorzubereiten. Aus diesem Grund werden dir hier ebenfalls zahlreiche Tricks gezeigt, wie du Prüfungsbereiche – wie etwa räumliches Vorstellungsvermögen, logisch-schlussfolgerndes Denken, verbale Intelligenz oder Empathiefähigkeit – meistern kannst. Außerdem wird auch das Aufnahmegespräch für die FH geübt: Durch Unterstützung, wie man sich bei einem solchen Gespräch am besten präsentiert, soll auch die letzte Hürde auf dem Weg zum Traumstudium überwunden werden können.

     

    „Verbesserungsvorschläge wurden gleich eingebracht. Deshalb würde ich im Nachhinein jetzt gar nichts am Kurs selbst ändern wollen.“ – Bernadette

     

    Kursunterlagen und Testsimulationen

    Obwohl ein Webinar online konzipiert ist, so darf es nicht an ausreichend Lern- und Übungsmaterial fehlen. Aus diesem Grund werden dir vor Kursbeginn zahlreiche Unterlagen zugeschickt, wie etwa  Skripten oder Testhefte mit Multiple-Choice-Fragen.

    Zusätzlich zu den Lernunterlagen hast du die Möglichkeit, bis zu vier Testsimulationen zu absolvieren. Solche Simulationen sind Prüfungen, die genau gleich aufgebaut sind wie der eigentliche Aufnahmetest. Allerdings stimmt die Testsimulation nicht bloß inhaltlich mit der Aufnahmeprüfung überein, sondern auch die äußeren Rahmenbedingungen (zum Beispiel begrenzte Zeit) sind ident. Durch diese Erfahrung kannst du dich mit der Prüfungssituation vertraut machen.

     

    „Wir stehen ja noch am Anfang von der Vorbereitung, deswegen bin ich viel motivierter und wirklich guter Dinge, dass das durch den Kurs jetzt wirklich super gut werden kann.“ – Chantal

     

    Wie kann ich mich anmelden?

    Eine Liste aller angebotenen Kurse in diesem Schuljahr findest du in der Kursübersicht. Falls du noch mehr Informationen erhalten möchtest, kannst du dir auch gerne unser YouTube-Video über Webinare anschauen.

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  • Veterinärmedizin in Deutschland und Österreich: ein Vergleich

    Veterinärmedizin in Österreich und Deutschland: Ein Vergleich

    Jährlich bewerben sich sowohl in Österreich, als auch in Deutschland, zahlreiche MaturantInnen bzw. AbiturientInnen für das Studium der Veterinärmedizin bzw. Tiermedizin. So auch Moritz aus Deutschland, den wir im Aufnahmetest-Vorbereitungskurs in Wien interviewt haben.
    Was macht Veterinärmedizin studieren in Österreich so attraktiv? Was sind die Unterschiede zur deutschen Version des Studiums? Und wie sieht es mit der Platzvergabe aus?

    Zugangsbedingungen

    Interessenten aus dem Ausland können sich sowohl in Deutschland, als auch in Österreich bewerben, wenn sie über ein Abschlusszeugnis verfügen, das zur Aufnahme berechtigt. Es bestehen keine speziellen Beschränkungen.

    Der größte Unterschied zwischen dem österreichischen und dem deutschen System ist die Art der Vergabe der Studienplätze.
    Während die Studienplatzvergabe in Österreich mithilfe einer Aufnahmeprüfung geschieht, werden die Plätze in Deutschland prozentual nach verschiedenen Kriterien aufgeteilt: 30 % gehen an die Abiturbesten, 10 % werden über die zusätzliche Eignungsquote vergeben und 60 % fallen auf die Auswahlverfahren der Hochschulen.

    Abiturbestenquote

    Das Abiturzeugnis in Deutschland kann großen Einfluss auf die Erfolgschance bei Aufnahmeverfahren haben. Fällt man in die Abiturbestenquote so steigen die Chancen stark, dass man aufgenommen wird. Diese Quote liegt bei 1,0.
    Für Moritz ist dieses System unverständlich: „Es nur daran festzumachen, ob jemand einen guten Notendurchschnitt im Abi hat, ist einfach sinnlos. Das heißt nämlich noch lange nicht, dass derjenige auch im Studium gut sein wird oder, dass es überhaupt das richtige Studium für einen ist.“

    Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ)

    Hierbei werden 10 % der Studienplätze nach Kriterien abseits der Abi-Noten vergeben, die die Hochschulen einzeln festlegen. Beispiele wären die Absolvierung eines freiwilligen Sozialjahres bzw. eines freiwilligen ökologischen Jahres.
    Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme an dem Test für medizinische Studiengänge (TMS). Werden mehr als 70 von 178 Punkten erreicht, so führt dies zur Aufwertung dieses Testverfahrens, da dieses nun nicht nur in der Hochschulquote, sondern auch in der ZEQ berücksichtigt wird. Die Vergabe erfolgt nach einem Punktesystem mit maximal 100 erreichbaren Punkten.

    Auswahlverfahren

    Beim Auswahlverfahren der Hochschulen werden diejenigen BewerberInnen ausgewählt, die dem von der Hochschule geforderten Profil am besten entsprechen. Dieses Verfahren besteht grundsätzlich aus einer Vorauswahl, in welcher die Noten der Zeugnisse, die Ergebnisse eines fachspezifischen Studierfähigkeitstest (zB TMS), eine allfällige Berufsausbildung und die Ortspräferenz miteinbezogen werden.
    Desweiteren folgen die spezifischeren Auswahlkriterien, welche sich aber in ihrer Art meist von Universität zu Universität unterscheiden. Nähere Infos dazu findest du bei den Studienangeboten der jeweiligen Hochschulen.

    Studienplätze

    Ein weiterer Unterschied besteht im Studienangebot. Während es in Österreich nur ein tiermedizinisches Studium, nämlich jenes an der VetMed Uni Wien gibt, besteht in Deutschland die Möglichkeit an fünf verschiedenen Universitäten zu studieren.
    Diese Universitäten befinden sich in Gießen, Hannover, München, Berlin und Leipzig.
    Pro Hochschule werden hier zwischen 140 und 210 freie Plätze für Erstsemester verteilt, wobei es für München und Hannover keine genauen veröffentlichten Daten gibt. In Wien können 205 Personen einen Platz für das begehrte Veterinärmedizinstudium ergattern.

    Fazit

    Auf die abschließende Frage wie Moritz das österreichische System im Vergleich zum deutschen einschätzt und ob er etwas  daran ändern würde, antwortet er: „Der österreichische Test ist schon ein richtiger Schritt, aber am fairsten wäre ein Verfahren, wo man mit Bewerbungsmappe hingeht und erklären muss, weswegen man für den Studiengang besser geeignet ist als andere.“

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  • Psychologie-Aufnahmetest: Das erwartet dich im Power-Vorbereitungskurs

    Psychologie-Aufnahmetest: Das erwartet dich im Power-Vorbereitungskurs

    Knapp vier Wochen vor der großen Prüfung am 24. August 2021 bereiten sich im Seminarraum der Sargfabrik Wien die TeilnehmerInnen mit Hilfe eines Power-Vorbereitungskurses intensiv für die geforderten Testinhalte vor. Damit auch alle Teile der Prüfung effektiv geübt wurden, gestaltete Kursleiterin Antonia Grundwald die Zeit interaktiv und integrierte viele Beispiele, um den Stoff anschaulicher darzustellen. Der letzten Kurstag wird mit der Testsimulation begonnen, die danach Schritt für Schritt im Kurs durchgesprochen wird. In der Mittagspause kamen wir mit den KursteilnehmerInnen ins Gespräch, sie erzählten uns über ihre Einschätzungen zum Kurs und ihre persönliche Testvorbereitung.

    @aufnahmepruefung.at
    @aufnahmepruefung.at

    Lernen bei über 30°C

    Normalerweise genießen die MaturantInnen und Studierenden in dieser Zeit ihre Freiheiten und sind beispielsweise auf Reisen oder widmen sich anderen Aktivitäten. Doch dieser Sommer steht für die TestteilnehmerInnen ganz im Zeichen der Aufnahmetest-Vorbereitung. Und obwohl es eine große Herausforderung ist beim Lernen einen kühlen Kopf zu bewahren, motivieren sich die KandidatInnen, indem sie das gleiche Ziel vor Augen haben: Einen der begehrten Psychologie-Studienplätze ergattern! So schildert uns Emilio (20), dass alles gar nicht so schlimm sei, wenn man sich ein bisschen zusammenreißt: „Wenn man es vor allem macht, weil es einem gefällt, dann macht man das auch gerne und ich würde es auch Leuten weiterempfehlen, die das machen wollen.“

    Es ist der erste Testantritt für die Interviewbefragten. Einige haben heuer maturiert, andere wiederum haben davor etwas anderes studiert und reisen dafür extra aus dem Ausland an. Auch für die Teilnahme am Vorbereitungskurs kamen mehrere KandidatInnen, darunter auch viele aus Deutschland, nach Wien. Das Psychologie-Studium ist für sie die erste Wahl und der einzige Aufnahmetest, den sie absolvieren werden. Jedoch haben sich einige Gedanken über ein Plan B gemacht und bewarben sich darüberhinaus für andere Studiengänge.

    Mit Hilfe des Kurses Unsicherheiten beseitigen

    Die Entscheidung, sich für diesen Vorbereitungskurs anzumelden, fiel für einige KandidatInnen schnell. Anfänglich beschäftigten sich die BewerberInnen erstmal allein mit den vorgegebenen Testinhalten, doch schnell stellten sie fest, dass viele Fragen offen blieben. Adrian (20) war sich beispielsweise nicht ganz sicher, ob die Art wie er lerne und was er lerne ganz richtig sei und was die eigentlich relevanten Inhalte für die Prüfung sind. Auch Sophie (20) war sich nicht ganz so schlüssig: „Am Anfang habe ich mir die ganzen Skripten und das Buch durchgelesen, da war ich mir aber unsicher. Das Skript habe ich ganz gut verstanden, im Buch waren relativ viele Informationen drinnen. Da ist es schwer gewesen, das herauszufiltern, was ich jetzt wirklich davon brauche.“ Sie hat die Hoffnung, dass durch die Aufarbeitung der einzelnen Kapitel im Kurs, sie einerseits nicht mehr allzu verloren ist und andererseits eine größere Chance zum Bestehen der Aufnahmeprüfung haben wird.

    Riccardo (18) und Adrian, die sich vorher fragten, ob dieser Kurs es ihnen wirklich Wert sei, wurden letztendlich von den Bewertungen vorheriger Kurse überzeugt. „Im Endeffekt will ich wirklich Psychologie studieren und deswegen habe ich mich dazu entschieden, den Kurs zu machen.“, macht Riccardo im Interview deutlich.

    Gegenseitig unter die Arme greifen

    Auf die Frage hin, wie die Atmosphäre im Kurs wahrgenommen wird, sind sich die KandidatInnen einig: Die Stimmung in der Gruppe ist sehr angenehm und es wird als sehr hilfreich empfunden mit den Leuten zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen, insbesondere wenn man etwas nicht versteht. Sophie findet es zudem sehr vorteilhaft, dass die Kursleiterin noch selbst jung ist und selber Psychologie-Studentin ist. „Das macht das Ganze noch ein bisschen angenehmer und man hat das Gefühl, dass sie einen wirklich versteht. Besonders bei Fragen, die vielleicht eine andere Person als dumm empfinden könnte.“ Katharina ergänzt dazu, dass „das Gute bei ihr ist, dass sie alles so schön umschreiben kann, ins Detail geht und uns ein bisschen den Druck und Stress nimmt. Sie gibt uns da in der Hinsicht mehr Sicherheit.“

    Die Kursleiterin bietet den TeilnehmerInnen vor allem hilfreiche Ratschläge und Tipps für die eigene Vorgehensweise im Test. So sei insbesondere im formal-analytischen Teil und im englischen Teil das detaillierte Lesen besonders wichtig. Adrian hatte tatsächlich einige Fehler, die er hätte vermeiden können. „Da habe ich beispielsweise die Verneinung im Satz nicht gesehen.“ Daneben haben Sophie und Katharina gelernt, dass die Zeiteinteilung für die jeweiligen Testteile das A und O ist: „So kann man sich vorher überlegen, wie man das genau angehen wird. Dann geht man nicht da heran und denkt sich ,So jetzt habe ich den Test und jetzt tue ich mal irgendwas.‘. Einfach so planen, dass alles bisschen strukturierter abläuft.“

    Psychologiekurs_2021 (2)

    So bereiten sich die KursteilnehmerInnen vor

    Die Vorbereitung fand für viele KandidatInnen Wochen bzw. Monate vor dem Vorbereitungskurs an. Einige TeilnehmerInnen fingen schon früh an, sich die Skripte zu besorgen und im Buch durchzublättern, wobei dort das Augenmerk eher darauf bestand, sich eine erste Übersicht über die Testinhalte zu verschaffen: „Erstmal bisschen anschauen, was denn überhaupt drinsteht und wichtige Begriffe anstreichen um dann zu planen, wie ich mich genau damit auseinandersetzen werde in den nächsten Wochen“ erzählt Sophie zu ihrer Vorbereitung.

    Die intensive Lernphase fing bei den meisten Ende Mai bzw. Anfang Juni an, bei einigen erst nach ihrer Maturaprüfung, doch die Vorbereitung endet nicht nach dem Kurs. Obwohl sich alle nach der fünftägigen Vorbereitung viel besser vorbereitet fühlen als vorher, wollen sich alle in den nächsten Wochen vor dem Aufnahmetest intensiver lernen. Katharina etwa will so lange lernen, bis sie „bestenfalls alles im Schlaf ausspucken kann“.

    Die Aufregung steigt…

    Je näher der Testtermin anrückt, desto höher steigt bei den KandidatInnen der Puls. Riccardo verspürt mehr Aufgeregtheit als Nervosität: „Ich mache mir da jetzt keinen großen Druck. Wenn ich es nicht schaffe, dann versuche ich es auf jeden Fall nochmal, denn das ist es, was ist studieren will.“ Im Gegensatz dazu steigt Katharinas Nervosität, die schon seit Monaten zu spüren ist, ins Unermessliche: „Ich hoffe, dass ich dann nicht in Panik verfallen werde. Vielleicht finde ich ein paar Coping-Mechanismen, die mir da helfen. Aber ich bin da schon zittrig.“

    Rückblickend haben die letzten fünf Tage die Erwartungen der TestteilnehmerInnen erfüllt und eine gute Basis für die nächsten Lernwochen geschafft. Mit Hilfe des Kurses konnte Emilio beispielsweise besser verstehen, was er in der Aufnahmeprüfung antreffen wird und wie er vor allem eine gewisse Routine entwickeln kann.

    Weitere Informationen zu den angebotenen Vorbereitungskursen in Wien für den Psychologie-Aufnahmetest kannst du hier nachlesen.

    Mehr Berichte zu den Vorbereitungskursen und Erfahrungsberichte zum Aufnahmetest findest du hier.

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