Was du wissen solltest:
Du möchtest Informatik an der TU Wien studieren? Dann stellt sich schnell die Frage: Wie läuft das Aufnahmeverfahren eigentlich ab? Prof. Dr. Hilda Tellioglu, Studiendekanin für Informatik an der TU Wien, gibt in unserem Instagram-Reel Einblicke in den Reihungstest und erklärt, worauf Studieninteressierte besonders achten sollten.
„Registrieren Sie sich rechtzeitig.“
Der erste und vielleicht wichtigste Tipp von Prof. Dr. Hilda Tellioglu kommt noch bevor es überhaupt um den Test geht:
„Registrieren Sie sich rechtzeitig, da gibt es Termine, die Sie nicht versäumen sollten.“
Nach der Online-Registrierung erwartet dich zunächst eine Onlineplattform mit einem verpflichtenden Self-Assessment. Dort kannst du laut Tellioglu „für die Orientierung, unterschiedliche Beispiele aus der Informatik ausprobieren.“
So bekommst du bereits vor Studienbeginn einen ersten Eindruck davon, welche Themen dich im Studium erwarten. Das Self-Assessment soll dir nämlich dabei helfen herauszufinden, ob Informatik wirklich das Richtige für dich ist. Erst danach folgt der eigentliche Reihungstest.
Was erwartet dich im Test?
Auch zum Inhalt des Tests gibt Prof. Dr. Hilda Tellioglu einen Überblick: „Ein Viertel davon sind Fachfragen, wofür Sie aber rechtzeitig bei der Registrierung ein Dokument bekommen.“
Das bedeutet: Für den Fachteil kannst du dich bereits mit den offiziellen Unterlagen der TU Wien vorbereiten.
Außerdem besteht der Test aus einem Teil zum Textverständnis: „Dann gibt es einen zweiten Teil mit zwei Texten, einem deutschen und einem englischen Text, bei denen es um Textverstehen geht.“
Den größten Anteil machen schließlich die kognitiven Fähigkeiten aus: Hier sind vor allem logisches Denken, analytische Fähigkeiten und ein gutes Zeitmanagement gefragt.
Zeitmanagement ist entscheidend
Neben der fachlichen Vorbereitung hebt Prof. Dr. Hilda Tellioglu noch einen weiteren wichtigen Punkt hervor: „Da jede Frage in sich benotet wird, hat dies keine negativen Folgen auf die anderen Testfragen.“
Deshalb empfiehlt sie, während des Tests gut einzuschätzen, welche Aufgaben man schnell lösen kann und bei welchen man besser weitergeht. Denn am Ende zählt die Gesamtpunktzahl. Wie sie abschließend erklärt: „Man muss abschätzen, was man gut oder weniger gut kann, da man unter den 1000 Leuten zu den ersten 670 gehören muss.“
Fazit
Der Aufnahmetest prüft nicht nur Fachwissen, sondern auch Textverständnis, logisches Denken und die Fähigkeit, unter Zeitdruck strukturiert zu arbeiten. Mit einer rechtzeitigen Registrierung, einer guten Vorbereitung und einer sinnvollen Zeiteinteilung schaffst du die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Test.
Noch mehr Tipps von Prof. Dr. Hilda Tellioglu gibt es in unserem Instagram-Reel!






